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EU-Mission "100 klimaneutrale und intelligente Städte"

Klimastadtvertrag

Dortmunds Klimastadtvertrag

Der Klimastadtvertrag (Climate City Contract, CCC) ist Dortmunds zentrales Instrument auf dem Weg zur Klimaneutralität. Er bündelt alle städtischen Klimaschutzmaßnahmen, Strategien und Programme an einem Ort und sorgt dafür, dass alle Akteur*innen (Verwaltung, Unternehmen, Vereine und Bürger*innen) gemeinsam auf das Ziel hinarbeiten.

Unser Fahrplan zur Klimaneutralität

Der CCC ist kein neues Einzelprojekt, sondern ein übergreifender Fahrplan, der bestehende Pläne wie das Handlungsprogramm Klima-Luft 2030 , den Masterplan Mobilität 2030 oder den Energienutzungsplan aufgreift, miteinander verbindet und um neue, ambitionierte Projekte ergänzt.

Dortmund setzt sich im Klimastadtvertrag das Ziel, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 80 % im Vergleich zum Jahr 2019 zu reduzieren. Damit liegt die Stadt deutlich über dem nationalen Durchschnitt und setzt ein klares Signal: Klimaschutz ist eine zentrale städtische Aufgabe, die alle Lebensbereiche betrifft.

Der Klimastadtvertrag strukturiert die Klimaschutzaktivitäten in verschiedene Handlungsfelder, die für die Stadt besonders relevant sind:

1. Gebäude & Heizung:

  • Sanierung bestehender Wohn- und Geschäftshäuser mit besserer Dämmung und modernen Heizsystemen
  • Förderung erneuerbarer Energien für Heizung und Warmwasser, z. B. Wärmepumpen, Solarthermie und Nutzung von Abwärme
  • Neubauprojekte nach energieeffizienten Standards
2. Strom & Energie:
  • Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Photovoltaik auf öffentlichen und privaten Gebäuden
  • Modernisierung der Stromnetze für eine effiziente Verteilung und Speicherung
  • Förderung von Energiesparmaßnahmen in Unternehmen, Haushalten und öffentlichen Einrichtungen
3. Verkehr & Mobilität:
  • Ausbau von emissionsfreien Verkehrsmitteln, z. B. E-Busse, Straßenbahnen, Radinfrastruktur
  • Förderung von Carsharing, E-Mobilität und alternativen Antrieben
  • Einrichtung von emissionsfreien Zonen in der Innenstadt und Anreize für nachhaltige Mobilität
4. Abfall & Kreislaufwirtschaft:
  • Verbesserte Abfalltrennung, Recycling und Wiederverwertung
  • Reduzierung von CO₂-Emissionen durch intelligente Entsorgungskonzepte
  • Förderung von Ressourcenschonung und umweltfreundlichem Konsum
5. Landnutzung & Grünflächen:
  • Schutz und Ausbau städtischer Grünflächen, Parks und Wälder
  • Renaturierung von Flächen und Gewässern zur Verbesserung der Biodiversität
  • Maßnahmen zur Abkühlung der Stadt während Hitzeperioden, wie Dach- und Fassadenbegrünung

Der Klimastadtvertrag ist ein lebendiges Dokument. Er wird regelmäßig aktualisiert und erweitert, um neue Technologien, wissenschaftliche Erkenntnisse, Projekte und Bürger*innenideen einzubinden. So bleibt Dortmund flexibel und kann auf neue Herausforderungen wie Hitzeperioden, Energiepreisschwankungen oder technologische Innovationen schnell reagieren.

Mitmachen
Unterlagen zum Klimastadtvertrag

Maßnahmenplan und Absichtserklärung

Hier finden Sie die eingereichten Dokumente mit Bearbeitungsstand Oktober 2025 zum Download. Die Absichtserklärung ist eine deutsche Übersetzung des eingereichten englischen Commitment. Der Maßnahmenplan liegt bisher nur auf Englisch vor (Action Plan).

Ansprechpersonen

Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates

Frau Marion Röcke Koordinatorin Klimatechnologien

Kontakt

Anschrift

Südwall 21-23
44137 Dortmund

Umweltamt

Herr Christopher Sadlowski Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung

Kontakt

Anschrift

Freistuhl 7
44137 Dortmund

Weitere Themen

Starkregen und Hochwasser

Zukünftige Herausforderungen durch Starkregen: Anpassung an häufigere Niederschlagsereignisse und steigende Überflutungsrisiken.

BunkerPlus Garten

Informationen rund um das Projekt: BunkerPlus Garten, zur Erfüllung des zehnten Ziels: Weniger Ungleichheiten.

Maßnahmen

Erfahren Sie mehr zu den Maßnahmen im Bezug auf das Projekt "Emissionsfreie Innenstadt" des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes der Stadt Dortmund.

Grün verbindet

Im Projekt "Grün verbindet – Coole Wege für Westerfilde & Bodelschwingh" pflanzt die Stadt Dortmund 100 Bäume an zwei Straßen – zum Teil in Vorgärten

LKW-Entlastungszone

LKW-Entlastungszone Dortmund seit 2006: Schwerlastverkehr nur für Lieferungen erlaubt. Reduziert Feinstaub und verbessert Verkehrssicherheit.

Verwaltungsinterner Beteiligungsprozess

Hier erhalten Sie Informationen zum verwaltungsinternen Beteiligungsprozess im Zusammenhang mit dem Masterplan integrierten Klimafolgeanpassung.

Fahrradevents

Eine Übersicht zu den Fahrradevents Stadtradeln und das E-Bike Festival in der Stadt Dortmund

Städt. Heisenberg-Gymnasium

Informationen rund um das Projekt: Städt. Heisenberg-Gymnasium zur Erfüllung des ersten Ziels: Keine Armut.

Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels"

Das Dortmunder Aktionsbündnis setzt sich ein für Fair Trade, Sensibilisierung, Bildung und den Weg fairer Produkte in Supermärkte.

Öffentlichkeitsbeteiligung

Erfahren Sie mehr zum Thema Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund.

Ökoprofit

Das Grünflächenamt beteiligt sich an "Ökoprofit 2018", einem ganzheitlichen Umweltschutz-Beratungsprogramm, das bereits 1998 ins Leben gerufen wurde.

Zwei Fahrradstraßen in der östlichen Innenstadt

Informationen zu den zwei Fahrradstraßen in der östlichen Innenstadt im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund.

mondo mio! Kindermuseum e.V.

Informationen rund um das Projekt: mondo mio! Kindermuseum e.V., zur Erfüllung des zweiten Ziels: Kein Hunger.

Klimaschutz und Klimafolgenanpassung

Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind zentrale Gebiete für eine nachhaltige Stadtplanung.

Energetische Quartiersentwicklung

Die Stadterneuerung Westerfilde & Bodelschwingh mit insgesamt 220 Hektar. Einfamilienhäuser eingebettet in viel Grün.