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Bald wird gebaggert: Dortmund wird neue Beach-Volleyball-Hochburg

Dieser Aufschlag ist ein Ass. Ab 2026 ist Dortmund neuer Austragungsort der Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften. Vom 27. bis 30. August 2026 verwandelt sich der Revierpark Wischlingen erstmals in eine Wettkampfarena mit Festivalcharakter - für Deutschlands beste Beach-Volleyballer*innen sowie über 6.000 Fans.

Dortmund setzte sich in einem konzeptoffenen Wettbewerbsverfahren des Deutschen Volleyball-Verbandes und der NBO-Event GmbH gegen zahlreiche Mitbewerber durch. Den Ausschlag für Dortmund gab das inhaltlich und infrastrukturell überzeugendste Gesamtkonzept.

Meisterschaften auf einem neuen Level

Bild: Revierpark Wischlingen
Luftaufnahme des Sommerbads in Wischlingen
Der Revierpark Wischligen wird ab dem kommenden Jahr Schauplatz der Deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball.
Bild: Revierpark Wischlingen

In den vergangenen 33 Jahren wurden die Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand an der Ostsee ausgetragen. Ziel des Umzugs ist es laut dem Deutschen Volleyballverbandes, die Meisterschaften auf ein neues Level zu heben – inhaltlich sowie organisatorisch. Die Deutschen Meisterschaften sollen zum größten Beach-Volleyball-Turnier der Welt werden.

„Das größte Beach-Volleyballturnier der Welt“

„Mit Dortmund haben wir den idealen Partner für dieses Großevent gefunden“, sagt Alexander Walkenhorst, Geschäftsführer der NBO Event GmbH. „Das Einzugsgebiet und die örtlichen Infrastrukturen bringen alles mit, um das Event in Größe und Strahlkraft weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, aus den Deutschen Meisterschaften das größte Beach-Volleyballturnier der Welt zu machen.“

Die Entscheidung für den Standortwechsel ist der logische nächste Schritt mit Blick auf die zuletzt jährlich steigende Begeisterung: Seit 1993 fanden die Deutschen Meisterschaften traditionell in Timmendorfer Strand statt und waren regelmäßig bereits Monate im Voraus restlos ausverkauft.

Sport, Festival, Entertainment

Bild: Justus Stegemann
Beachvolleyball Stadion
Über 30 Jahre fanden die Beachvolleyball-Meisterschaften am Timmendorfer Strand statt. Jetzt freut sich Dortmund auf den spektakulären Sport.
Bild: Justus Stegemann

Mit dem Umzug nach Dortmund wird es nun möglich, deutlich mehr Zuschauer*innen vor Ort begrüßen zu können und so noch mehr Menschen für Beach-Volleyball zu begeistern. Markus Dieckmann, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV), unterstreicht die Bedeutung: „Mit dem Umzug gehen wir nun einen wichtigen Schritt für die Entwicklung der Sportart Beach-Volleyball. Die Kapazitäten vor Ort ermöglichen uns, die Meisterschaften auf ein neues Level zu heben.“

Das Veranstaltungskonzept sieht unter anderem vor:

  • ein temporäres Stadion mit mindestens 6000 Sitzplätzen (erweiterbar)
  • eine Festival-Atmosphäre mit ganzheitlichem Entertainment-Programm
  • Camping- und Caravanplätze vor Ort

Der Ticketvorverkauf für die Beach-DM 2026 in Dortmund startet voraussichtlich im Dezember.

Bernd Kruse. Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe sowie der Revierpark Wischlingen GmbH
Bernd Kruse
Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund sowie der Revierpark Wischlingen GmbH
Bild: Stadt Dortmund

Wir freuen uns sehr, dass der DVV und die NBO Event GmbH Dortmund als Austragungsort für dieses sportliche Großereignis ausgewählt hat. Dies unterstreicht erneut unsere Position als erstklassiger Sportstandort.

Kleines Lexikon der Beachvolleyball-Begriffe

Dies sind typische und häufig genutzte Begriffe im Beachvolleyball, die bei Spielen verwendet oder vom Kommentator genannt werden:

  • Ass: Ein Aufschlag, der vom Gegner nicht angenommen werden kann und direkt zum Punkt führt.
  • Float Serve: Ein Aufschlag ohne Rotation, sodass der Ball flattert und schwer zu kontrollieren ist.
  • Jump Serve: Sprungaufschlag – der Ball wird im Sprung geschlagen, meist mit viel Druck.
  • Skyball: Sehr hoher Aufschlag, der vor allem bei Sonne oder Wind eingesetzt wird.
  • Side-Out: Der Wechsel des Aufschlagrechts nach einem Punktgewinn des annehmenden Teams.
  • Set: Zuspiel von oben mit beiden Händen.
  • Bump Set: Zuspiel von unten, häufig aus der Annahme heraus.
  • Cut Shot: Ein scharf und kurz diagonal, oft locker gespielter Angriffsball.
  • Line Shot / Line: Angriff entlang der Seitenlinie, meist über den Blockspieler hinweg.
  • Poke / Poke Shot: Angriff mit den Fingerknöcheln oder der Faust, vor allem nahe am Netz.
  • Rainbow Shot: Hoher Angriffsball im Bogen, gezielt auf das hintere Feld.
  • Chicken Wing: Abwehrtechnik, bei der der Ball seitlich mit angewinkeltem Arm gespielt wird.
  • Pool Play: Turniermodus, bei dem die Teams zuerst in Gruppen spielen.
  • Double Elimination: Turnierformat – erst nach zwei Niederlagen scheidet ein Team aus.
  • Rally Point: Jeder Ballwechsel zählt als Punkt (Punktezählweise).
  • Time Out: 30-sekündige Auszeit pro Satz.
  • Technical Time Out: Offizielle Auszeit nach 21 gespielten Punkten.
  • Call: Zuruf des Partners, etwa „Line“, „Cut“, „Over“, um taktische Hinweise zu geben

Bild: Justus Stegemann
Zuschauer beim Beachvolleyball
Sport, Event und Party - das ist das Konzept für die Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften
Bild: Justus Stegemann

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