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Bundesweite „Deutschland-App“: Dortmund wird Pilotkommune

Die Stadt Dortmund beteiligt sich als Pilotkommune an der Entwicklung einer bundesweiten Bürger-App der Bundesregierung. Ziel des Projekts ist es, den Zugang zu staatlichen Leistungen für Bürgerinnen und Bürger deutlich zu vereinfachen und Verwaltungsprozesse digital, effizient und nutzerfreundlich zu gestalten.

Die „Deutschland-App“ soll künftig einen zentralen Zugang zu Verwaltungsleistungen bieten. Bürgerinnen und Bürger können darüber unter anderem Anträge stellen, Termine buchen, ihre Identität digital verifizieren sowie Informationen abrufen. Perspektivisch sollen zahlreiche Leistungen integriert werden, darunter beispielsweise Kindergeldanträge oder die Wohnsitzanmeldungen. Stadtdirektor Christian Uhr, verantwortlich für das Dezernat Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung, betont: „Mit der Teilnahme als Pilotkommune unterstreichen wir als Stadt Dortmund unseren Anspruch, Vorreiterin für digitale Innovationen im kommunalen Bereich zu sein und die Verwaltung konsequent an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger auszurichten.“

Digitaler Service direkt auf dem Smartphone

Die Stadt Dortmund bringt in das Projekt ihre umfassende Erfahrung in der Entwicklung und dem Betrieb digitaler Bürgerservices ein. Mit der bestehenden Dortmund-App verfügt die Stadt bereits über eine etablierte Plattform, die Bürgerinnen und Bürgern Informationen rund um das Stadtgeschehen sowie digitale Services direkt auf dem Smartphone bereitstellt.

„Dortmund steht seit Jahren für eine moderne und bürgernahe Verwaltung. Unsere Erfahrungen aus der Entwicklung der Dortmund-App können wir gezielt in dieses zukunftsweisende Projekt einbringen“, erklärt Sebastian Kieper, CIIO Stadt Dortmund. „Die Beteiligung als Pilotkommune bietet uns die Chance, die digitale Transformation der Verwaltung aktiv mitzugestalten und innovative Lösungen frühzeitig zu erproben.“
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit führenden Technologiepartnern umgesetzt und verfolgt das Ziel, Verwaltungsleistungen in einem sogenannten „One-Stop-Shop“ zu bündeln. Dabei sollen auch KI-basierte Funktionen zum Einsatz kommen, die Bürgerinnen und Bürger durch Antragsprozesse führen und Abläufe im Hintergrund automatisieren.

Datenschutz und Freiwilligkeit beleiben wichtig

Die Nutzung der App bleibt freiwillig. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Datenschutz, Transparenz und der selbstbestimmten Nutzung digitaler Angebote. Neben Dortmund wird die Anwendung zunächstin weiteren Pilotkommunen getestet, bevor eine schrittweise Einführung auf Bundesebene erfolgt.

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