Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Sicherheit & Ordnung

Drogenkonsumraum: Positiv-Effekte der neuen Fläche

Seit zwei Wochen ist die Entlastungsfläche gegenüber dem Drogenkonsumraum in der City in Betrieb. Ein erstes Fazit: Das Konzept geht auf, die Fläche wird gut angenommen. Währenddessen hat der Rat die Verwaltung beauftragt, den Drogenkonsumraum auf zwei Standorte in City-Nähe zu verteilen.

Die Verwaltung wird nun gemeinsam mit der Suchthilfe und den Ordnungsbehörden mögliche Standorte prüfen und ein Konzept dafür erarbeiten. Dabei können wechselnde Öffnungszeiten für beide Standorte, eine Differenzierung der Angebote oder aber auch die Trennung verschiedener Szenen eine Rolle spielen.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
OB Thomas Westphal
OB Thomas Westphal: Entlastung der City sowie Unterstützung der hilfebedürftigen Menschen ist das Ziel.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

„Grundsätzlich ist es gut, dass der Rat der Stadt Dortmund den weiteren Weg definiert und zudem wichtige Entscheidungen zur Entlastung der City sowie zur Unterstützung der hilfebedürftigen Menschen in unserer Stadt getroffen hat,“ sagt Oberbürgermeister Thomas Westphal. „Die Ergebnisse werden wir zusammen mit Politik, Suchthilfe und Cityakteuren bewerten und mit den Bürgerinnen und Bürgern besprechen,“ so Westphal weiter.

City weiter aufwerten

Auch die weiteren Ratsbeschlüsse unterstützen dabei, die City zu entlasten und aufzuwerten. Dabei geht es um mehr öffentliche Toiletten, die Aufwertung des Bahnhofsumfeldes, ein neues Nachtcafé für Drogenkranke und Aufenthaltsangebote für Obdachlose auf freien Flächen am Hauptbahnhof und an der Gronaustraße.

So wird die Ausweichfläche angenommen

Bereits in die Realität umgesetzt wurde die Entlastungsfläche an der Ecke Grafenhof und Martinstraße – in unmittelbarer Nachbarschaft zum jetzigen Drogenkonsumraum. Die Fläche öffnet eine Stunde vor dem Drogenkonsumraum und schließt eine halbe Stunde nach dessen Schließung. Die ersten Besucher*innen des Konsumraumes bewegen sich bereits gegen sieben Uhr morgens im Umfeld der Einrichtung und warten auf die Öffnung – inzwischen wie vorgesehen auf der Freifläche. Im weiteren Tagesverlauf befinden sich zwischen 10 und 25 Personen auf der Fläche, um nach dem Konsum zur Ruhe zu kommen, die Toiletten zu nutzen, sich zu treffen oder um auf einen freien Konsumplatz in der Drogenhilfeeinrichtung warten. Am vergangenen Wochenende waren sogar rund 40 Menschen vor Ort.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Drei Männer auf der Ausweichfläche Drogenkonsumraum.
Holger Keßling und Andreas Schneider vom Gesundheitsamt und Robert Litschke, Leiter des kommunalen Lagezentrums (v.l.), bei der Vorstellung der neu hergerichteten Fläche.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Das Umfeld wird spürbar entlastet

Das sorgt für eine deutlich wahrnehmbare Entlastung im Umfeld der Einrichtung. Menschenansammlungen an Hauseingängen oder Gewerbeimmobilien sind deutlich seltener oder fast gar nicht mehr zu beobachten. Der Sicherheitsdienst und das Umfeldmanagement lotsen die Besucher*innen auf die Fläche und klären über die Verhaltensregeln auf. Die Besucher*innen respektieren bislang die Regeln und verhalten sich ruhig und angemessen.

Inzwischen haben Polizei, Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) , Umfeldmanagement des Café kick, städtisches Streetwork und Gesundheitsamt eine erste und positive Bilanz gezogen: Es ist eine deutliche Entlastung rund um den Grafenhof und die Martinstraße wahrnehmbar. Zugleich sind weniger Konflikte oder Störungen zu verzeichnen. Doch es gibt auch Verbesserungspotenzial, zum Beispiel zur Beleuchtung: Auf und neben der Fläche soll es demnächst heller werden.

Schlagwörter

Sicherheit & Ordnung

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
„Lassen Sie uns zusammenhalten": OB Kalouti im Video zum Tag der Deutschen Einheit
Sa 3. Oktober 2026
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Umjubelte Entscheidung: Dortmund und Bochum sind Exzellenz-Unis
Fr 2. Oktober 2026
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Rat bringt zusätzliche Schulplätze auf den Weg
Fr 2. Oktober 2026
Oberbürgermeister Alexander Kalouti sitzt im Rat zusammen mit Ratsmitgliedern und Stellvertretern des Rats der Stadt Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Tag der deutschen Einheit: Stadt verlegt vier Wochenmärkte vor
Do 1. Oktober 2026
Zwei junge Frauen laufen über den Wochenmarkt auf dem Hansaplatz und essen Trauben
Bild: Stephan Schütze
Rettung ohne Selbstgefährdung: DRZ lädt zum Innovation Hub Rettungsrobotik ein
Do 1. Oktober 2026
Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Rettungswagen.
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Scharper
Westfalenhütte 2.0: Neue Pläne auf historischem Boden
Do 1. Oktober 2026
Innenstadt-Nord
Luftbildaufnahme des Westfalenhüttengeländes
Bild: Stahm Architekten, Braunschweig
Komisches Gefühl? App zu LINa!
Mi 30. September 2026
Pavlina Gjorgjeska präsentiert die LINa-App
Bild: Stadt Dortmund / Beate Hassel
Bund fördert mit 4,1 Mio. Euro: Dortmunder Bäder gehen nicht baden
Di 29. September 2026
Schwimmbecken im Hallenbad Mengede
Bild: Sportwelt Dortmund
Rat entscheidet über weitere Schritte beim Schulbau und wichtige Projekte
Di 29. September 2026
Der neue Ratssaal von oben.
Bild: Stadt Dortmund
Dortmund zieht die Haushaltsbremse für das vierte Quartal
Mo 28. September 2026
Südseite des Dortmunder Rathauses aus der Vogelperspektive
Bild: Janus Skop
Kein Olympia-Zuschlag: „Dortmund wird starke Sportstadt bleiben“
Sa 26. September 2026
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Bühne frei für Jugendkultur: nachtfrequenz 2026 mit zehn Veranstaltungsorten
Fr 25. September 2026
Ein junger Mann steht vor einem DJ-Pult und legt Platten auf.
Bild: Miu-Wah Lok
Trödeln unterm Turm: Der Westfalenpark lädt zum letzten Flo(h)rian in diesem Jahr
Fr 25. September 2026
Innenstadt-Ost
Flohmarktstände im Westfalenpark vorm Florianturm.
Bild: Stadt Dortmund
Erste Studie: KI in Dortmunds Unternehmen
Do 24. September 2026
Eine Hand verbindet virtuelle Symbole
Bild: Adobe Stock / vegefox.com
Archäologinnen und Archäologen finden einzigartiges Werkstattareal der Römerzeit
Mi 23. September 2026
Ausgrabungsteam an der Grabungsstelle im Dortmunder Westen mit den Überresten eines Ofens zur Metallverarbeitung.
Bild: Roland Gorecki