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Citymanagement

Erste Förderungen aus dem City-Fonds stehen fest

Der Beirat des City-Fonds hat die ersten Förderungen beschlossen: Für City-Aufenthalte mit Flair und Erlebniswert unterstützt die Stadt eine Klavier-Aktion an acht Standorten. Eine App soll zudem den inhabergeführten Einzelhandel stärken.

Damit unterstützt das erst im März gestartete Citymanagement als Geschäftsführer des Fonds bereits jetzt erste konkrete Vorhaben privater Akteur*innen. Die Idee des ersten zur Förderung ausgewählten Projekts: Acht Klaviere stehen im öffentlichen Raum bereit – wer mag, nimmt eine Weile Platz und unterhält die Passant*innen mit Musik.

Die bekannte Spiel-Mich-Aktion mit frei zugänglichen Klavieren im öffentlichen Raum wird diesen Sommer vom City-Fonds gefördert.
Bild: Stephan Schütze
Die bekannte Spiel-Mich-Aktion mit frei zugänglichen Klavieren im öffentlichen Raum wird diesen Sommer vom City-Fonds gefördert.
Bild: Stephan Schütze

Unter dem Titel „Spiel Mich“ ist diese Aktion in Dortmund bereits bekannt; dieses Jahr soll sie parallel an acht Standorten starten. Mit Hellweg und Kampstraße, Brück-, Hansa-, Rosen- und Altstadtviertel sowie der Grünen Stadtbühne sollen gleich sieben der neun City-Quartiere von der Aktion profitieren. Initiator und Umsetzer ist Maximilian von Bremen, Vorsitzender des Vereins „Piano Piano“ zur Förderung der Klavierkunst.

Erklingen soll die öffentliche Klaviermusik vom 26. Juni bis zum 18. Juli. Zur Eröffnung am 26. Juni, 16:00 Uhr soll ein Dortmunder Prominenter aus der Musikwelt auftreten. Besondere öffentliche Aktionen sind auch für den 29. Juni und 10. Juli geplant: Anlässlich der in Dortmund ausgetragenen Achtel- und Halbfinale der UEFA EURO 2024 werden die Nationalhymnen der teilnehmenden Nationen gespielt.

Jeder private Euro wird verdoppelt

Der Verein übernimmt rund 4.200 Euro der Gesamtkosten, weitere 1.000 Euro zahlt der Cityring. Getreu dem Grundsatz des City-Fonds, jeden privaten Euro zu verdoppeln, steuert die Stadt rund 5.200 Euro bei. So sind die veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von etwa 10.400 Euro für Versicherung, Wartung, Transport etc. gedeckt. Partner*innen aus Handel, Gewerbe und dem Bildungssektor übernehmen Patenschaften für die Klaviere und sorgen dafür, dass diese trocken und sicher bleiben.

Das zweite geförderte Projekt, zu dem der City-Fonds zunächst rund 6.470 Euro beisteuert, ist eine digitale City-Tour. Der Verein Qualitätsroute möchte inhabergeführte Geschäfte und ihre Geschichte in einer App präsentieren und darin auch konkrete Anreize zum Besuch vor Ort geben. Auf diese Weise soll die Innenstadt belebt werden. Vereinbart wurde hier eine Option auf Erweiterung der Förderung, wenn die Qualitätsroute weitere City-Geschäfte einbezieht.

Darüber hinaus freut sich das Citymanagement jederzeit über frische Impulse und berät zur Antragstellung. Denn zu vergeben sind bis zu 90.000 Euro pro Jahr für private Projekte, die die Innenstadt beleben. Pro Vorhaben sind bis zu 10.000 Euro Förderung möglich. Alle Informationen dazu gibt es unter dortmund.de/citymanagement.

Hintergrund: Der Fondsbeirat

Der Fondsbeirat des City-Fonds setzt sich zusammen aus 14 stimmberechtigten Akteur*innen. Aus dem politischen Raum sind dies Bezirksbürgermeister*in Astrid Cramer sowie die Vorsitzenden des Finanz- und des Wirtschaftsausschusses und des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen. Auch der Klimabeirat entsendet ein Mitglied. Aus der Stadtverwaltung sind das Amt für Stadterneuerung, der Fachbereich Marketing + Kommunikation sowie die Wirtschaftsförderung mit je einem Mitglied vertreten. Von Seiten der privaten City-Akteur*innen entsenden der Cityring, die Qualitätsroute, der Einzelhandelsverband Nordrhein-Westfalen Westfalen-Münsterland, die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, die Handwerkskammer Dortmund sowie Haus & Grund Dortmund je eine*n stimmberechtigte Vertreter*in. Das Citymanagement ist Geschäftsführer des Fonds und organisiert die Beiratssitzungen, ist aber selbst nicht stimmberechtigt.Die Dortmunder City ist ein Magnet für die Dortmunder*innen und das Umland. Damit das so bleibt, arbeiten die Stadt Dortmund und ihre Partner*innen gemeinsam an dem Ziel, sie zu stärken.

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