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Gewalt gegen Frauen

Gleichstellungsbüro und Bäckereien engagieren sich mit Aktion gegen Gewalt an Frauen

"Gewalt kommt uns nicht in die Tüte!": Mit diesem Aufdruck machen vom 25. November an Brötchentüten auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam.

Bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, verkaufen 33 Bäckereien in Dortmund ihre Waren in den besonderen Tüten. Neben dem Leitspruch ist die Botschaft in acht Sprachen aufgedruckt: "Nein zu Gewalt an Frauen". Ebenso sind die Nummer des Hilfetelefons für Frauen sowie die Kontaktdaten der Frauenberatungsstelle Dortmund angegeben.

Auf dem Foto (von links): Annika Hinkelmann (Assistentin der Geschäftsleitung Bäckerei Grobe), Oberbürgermeister Thomas Westphal, Eva Lindemann (Gleichstellungsbüro Stadt Dortmund) und Jürgen Hinkelmann (Bäckermeister & Inhaber Bäckerei Grobe)
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Schaper
150.000 dieser Brötchentüten gehen in den nächsten Wochen über die Ladentheke.
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Schaper

Brötchentüten informieren und appellieren

Insgesamt werden 150.000 Brötchentüten im Umlauf sein und möglichst viele Menschen erreichen. Sie sollen eine diskrete Hilfestellung sein, aber auch dazu auffordern, Hilfe zu leisten. Für die Aktion kooperieren das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund in Kooperation mit FH Dortmund, TU Dortmund, der Sparkasse Dortmund, mehreren Dortmunder Soroptimist-Clubs und den Zonta-Clubs Dortmund.

Oberbürgermeister Thomas Westphal unterstützt die Aktion, durch die viele Haushalte in Dortmund erreicht werden und damit auch viele Frauen, die Gewalt erleben. "Das Aktionsbündnis setzt damit ein deutlich sichtbares Zeichen gegen jede Form von Gewalt, die viele Frauen Tag für Tag erleiden müssen. Die Kampagne soll das Bewusstsein aller Menschen für das Thema schärfen und Betroffene bestärken, Hilfe einzufordern. Wir müssen Gewalt gegen Frauen als schwerwiegendes Verbrechen erkennen und entschlossen handeln, um dagegen vorzugehen."

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Maresa Feldmann ergänzt: "Gewalt an Frauen ist ein Verstoß gegen grundlegende Menschenrechte. Die Gesellschaft ist gefordert, hinzusehen und zu handeln, damit Frauen in Sicherheit leben können. Die Gleichstellung der Geschlechter und der Schutz vor Gewalt an Frauen sind untrennbar miteinander verbunden. Indem wir die Geschlechtergerechtigkeit fördern, bekämpfen wir auch die Gewalt."

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