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Freizeit & Kultur

Phoenix des Lumières zeigt Monet wie nie

Mit „Monet – Meister des Impressionismus“ startet in der ehemaligen Gebläsehalle auf PHOENIX West die Deutschlandpremiere eines aufwendig neu inszenierten Kunstspektakels für Auge und Ohr. Rund 450 Bilder, davon 392 Werke des französischen Malers, werden durch Projektionen, Klang und Bewegung zu einem beeindruckenden Erlebnis, das den Beginn des Impressionismus und den internationalen Erfolg Monets widerspiegelt.

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Phoenix des Lumières: Zeitreise mit Monet

Die rund 35-minütige Show nimmt mit auf eine Reise durch Licht, Farben, Jahreszeiten und Landschaften. Dabei demonstriert sie die Vielfältigkeit von Monets Schaffen: Zuschauer*innen reisen durch weltbekannte Motive wie Monets Seerosen oder das berühmte Gemälde „Impression, Sonnenaufgang“ von 1872, das dem Impressionismus seinen Namen gegeben hat.

Monet neu erleben

Andreas Richter, Direktor von Phoenix des Lumières, freut sich auf den Start der Show: „Unser neues Programm zeigt, wie zeitlos der Impressionismus ist. Es ist etwas Besonderes, Monets Werke nicht nur zu sehen, sondern mitten in ihnen zu stehen. So werden seine Bilder auf eine völlig neue Art erlebbar – sei es für Kunstliebhaber oder für Menschen, die Monet zum ersten Mal entdecken.“

Meister des flüchtigen Moments

Claude Monets Fokus lag weniger auf realistischen Details als auf der besonderen Wirkung eines flüchtigen Moments. Seine Werke sind lichtdurchflutet, farbintensiv und atmosphärisch. Sie zeigen Natur- und Landschaftsszenen in ständigem Wandel, eingefangen mit flüchtigem Pinselstrich und einem einzigartigen Gespür für Farbe und Stimmung.

Informationen zu Ihrem Besuch

Die Ausstellung „Monet – Meister des Impressionismus“ ist bis Frühjahr 2026 zu sehen. Karten können Sie vorab online buchen. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, sind Zeitfenster vorgesehen.

Blick in die Ausstellung zeigt ein Motiv von Monet an die Wände projeziert.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Statt klassischer Gemälde an Wänden werden Monets berühmte Werke als großflächige Projektionen gezeigt
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Über 100 Beamer werfen die Bilder auf 13 Meter hohe Wände und den Boden der historischen Halle. Damit werden die Gäste vollständig von den Bildern umgeben. Rund 3.000 Quadratmeter Projektionsfläche stehen in der renovierten Industriearchitektur zur Verfügung. Ergänzt wird das Bild durch ein aufwändiges Sounddesign mit 50 Lautsprechern.

Henri Rousseau im Kurzprogramm

Ergänzt wird Monet durch das Kurzprogramm „Rousseau: Dschungel aus Farben“. Grégoire Monnier, Direktor von Culturespaces Studio, das die immersiven Erlebnisse produziert, erklärt: „Rousseau war ein autodidaktischer Maler, der tagsüber als Zollbeamter arbeitete und nachts malte. Zu seiner Zeit wurde seine Kunst verspottet, später jedoch von Künstlern wie Picasso und Kandinsky bewundert. Rousseaus Stil ist kühn, naiv und surreal – verspielt, poetisch und voller kindlicher Wunder.“ Die rund 15-minütige Show lässt Besucher*innen in die verträumte Bilderwelt Henri Rousseaus eintauchen und macht deutlich, warum unter anderem seine geheimnisvollen Dschungelwelten bis heute faszinieren.

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