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Wie heiß wird Dortmund? – Stadtweites Klima-Messnetz gestartet

Dortmund hat ab sofort ein flächendeckendes Klima-Messnetz: An 76 Stationen im gesamten Stadtgebiet wird nun die Hitzebelastung erfasst. Damit sind auch Vorhersagen möglich.

Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist ein interaktives Dashboard, das zum einen die aktuell gemessenen Temperaturen im Stadtgebiet visualisiert und zum anderen auch langfristige Analysen und Zeitreihenbetrachtungen ermöglicht – auch über das Projektende hinaus. An 25 Stationen im Stadtgebiet wird auch die gefühlte Temperatur, also der für die Bürger*innen wichtige thermische Komfort, ermittelt.

In dem Projekt haben Kolleg*innen aus dem Umweltamt, der Smart City Dortmund sowie der Do-Data GmbH mitgearbeitet.

Was bringt das Klima-Messnetz?

Bild: Stadt Dortmund
Eine Frau beugt sich über einen öffentlichen Trinkbrunnen und trinkt Wasser daraus.
Wo ist es in Dortmund gerade heiß? Die Klimasensordaten geben Auskunft.
Bild: Stadt Dortmund

Durch das neue Klima-Messnetz hofft die Stadt, Hitzeereignisse künftig früh erkennen und stark betroffene Quartiere identifizieren zu können. Die Analysen und Daten fließen ein in die Weiterentwicklung des dynamischen Hitzeaktionsplans der Stadt und in die Konzepte zur Klimaanpassung.

Die Projektergebnisse fließen aber auch ein in die Smart-City-Initiativen der Stadt. Dazu zählen unter anderem digitale Frühwarnsysteme, die datenbasierte Stadtplanung oder interaktive Informationsdienste für die Bevölkerung. Das Ziel aller Bemühungen: die Lebensqualität nachhaltig zu erhöhen und die Resilienz gegenüber Klimafolgen zu stärken.

Klimaresilientes Dortmund

Hinter diesem innovativen, biometeorologischen Netzwerk steht das Forschungsprojekt „Data2Resilience“ der Ruhr-Universität Bochum, gefördert durch ICLEI, einen weltweiten Verband von Städten, Gemeinden und Landkreisen für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, und Smart City Dortmund .

Das Projektteam hat nicht nur das Mess-System entwickelt und aufgebaut. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der Do Data GmbH entwickelte es ein interaktives Dashboard, das die Hitzebelastung in der Stadt grafisch darstellt. Ergänzt wurde das Projekt durch Fallstudien und Beteiligungsformate mit Bürger*innen, die wertvolle Einblicke in lokale Temperaturempfindungen lieferten.

Mehr zum Thema

dortmund.de/klimaanpassung

dortmund.de/hitze

smartcity.dortmund.de

Open Data: Klimasensor - Standorte

Open Data: Messdaten

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz

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