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Stadtentwicklung

Grüne Möbel steigern Aufenthaltsqualität in der Innenstadt

Zusätzliches Grün und neue Möglichkeiten zum Verweilen bereichern ab sofort die City: Die mobilen grünen Möbel starten ihre ersten Gastspiele in vier City-Quartieren. Sie werden zunächst im Hellweg-Quartier, im Rosenviertel, im Hansaviertel sowie im Brückviertel zu finden sein.

Bild: Stadt Dortmund / Patrick Voss
Drei Personen an einer Bank in der Innenstadt Dortmund, eine Person sitzt auf der Bank. Die Bank hat hinter der Sitzfläche einen Behälter, in den Blumen eingepflanzt sind.
Mehr Grün, mehr Gelegenheiten zum Verweilen in der City: Sebastian Porzybot, Heiko Just (beide Grünflächenamt) und Sebastian Kröger (Amt für Stadterneuerung, v.l.) freuen sich über das neue Angebot in der Petergasse und den anderen City-Standorten. Die Kübel beherbergen insektenfreundliche Stauden und heimische Baumsorten. In einigen Monaten werden die grünen Möbel dann an andere Standorte in der City umziehen.
Bild: Stadt Dortmund / Patrick Voss

In einigen Monaten ziehen die mobilen grünen Möbel, Kombinationen aus Sitzmöglichkeiten und Pflanzen, weiter an andere Standorte – teils begleitet von den bereits bekannten mobilen Bäumen.

Grünflächenamt
Bild: Stephan Schütze
Im Hintergrund der Hansaplatz in Dortmund, im Vordergrund eine der mobilen grünen Bepflanzungen in der Innenstadt.
Bild: Stephan Schütze

Hintergrund: "Dortmund zieht an – Aufbruch City"

Unter der Überschrift "Dortmund zieht an – Aufbruch City" arbeiten die Stadt Dortmund und ihre Partner*innen gemeinsam an dem Ziel, die City zu stärken, damit sie ein Magnet für die Dortmunder*innen und das Umland bleibt. City-Entwicklung ist eine stetige Aufgabe, die derzeit eine besondere Priorität hat. Dabei ist der Stadt die breite Beteiligung der Bürger*innen wichtig.

Das Büro Stadt+Handel hat im Auftrag der Stadt unter dem Titel "Miteinander. Mitte. Machen." gemeinsam mit allen Akteur*innen konkrete Ideen und eine Strategie für die Verwaltung und das kommende Citymanagement entwickelt - einzusehen unter dortmund.de/cityentwicklung.

Kurzfristige Maßnahmen und mittel- bis langfristige Konzepte ergänzen sich dabei. Die Stadt und ihre Partner*innen bringen deshalb fortlaufend verschiedene Maßnahmen auf den Weg: Von Kultur- und Freizeit-Events über Sonderreinigungen bis zur Aufstockung des Service- und Präsenzdienstes des Ordnungsamts.

Allein von der Stadt Dortmund bringen sich 17 Ämter und Abteilungen in das gemeinsame Stärkungsprojekt für die City ein: Amt für Stadterneuerung (federführend), Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Wirtschaftsförderung, Kulturbetriebe, Städtische Immobilienwirtschaft, Umweltamt, Sport- und Freizeitbetriebe, Jugendamt, Grünflächenamt, Tiefbauamt, Ordnungsamt, Stabsstelle Kreativquartiere, Sozialamt, Stabsstelle Chief Information/Innovation Office, Wohnungsamt, der Nachtbeauftragte sowie der Fachbereich Marketing + Kommunikation.

Über die Entwicklungen in der City berichtet die Stadt regelmäßig in einem Infoheft – abrufbar auch im Internet unter www.aufbruchcitydortmund.de.

Grundlage für die ausgewählten Standorte und die Möbelauswahl ist unter anderem eine Beteiligungsaktion aus dem Jahr 2022. Dabei konnten die Dortmunder*innen Muster für Baum- und Pflanzkübel begutachten und ausprobieren, um schließlich ihre Favoriten und Wunsch-Standorte anzugeben. Mehr Grün in der City war auch einer der meistgenannten Wünsche bei einer Online-Befragung mit mehr als 2.000 Teilnehmenden aus demselben Jahr.

Stauden und Sommerblumen

Einheitlich werden die ausgewählten Kübel nun mit einer abwechslungsreichen Auswahl aus insektenfreundlichen Stauden sowie Sommerblumen gestaltet. Die großen Baumkübel werden zudem einheimischen Feldahorn beherbergen, während die anderen Pflanzgefäße mit Felsenbirnen bestückt werden. Beim nächsten Umzug wandern die mobilen grünen Möbel unter anderem ins Klosterviertel sowie an neue Positionen im Hansa-, Brück- und Rosenviertel und in Randbereichen des Hellwegs.

Die Aufstellung und die Umzüge der jeweils zehn Bänke, Rundsitzbänke, Baumkübel und Pflanzbeete mit Sitzbank, der mobilen Bäume sowie der vier Pflanzkübel, die im Rosental zum Einsatz kommen, übernimmt das Grünflächenamt. Dieses hat die neuen Möbel auch angeschafft. Zum Einsatz kamen dabei überwiegend Mittel aus dem Landesförderprogramm "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen 2022", aus dem ein 90-prozentiger Zuschuss zu den vom Rat beschlossenen maximalen Gesamtkosten von 185.000 Euro fließt. Die Verwendung der Mittel aus diesem Förderprogramm sowie die gesamte Cityentwicklung steuert in Dortmund das Amt für Stadterneuerung.

Neben kurzfristigen Projekten wie der Aufstellung der mobilen grünen Möbel sind dabei auch zahlreiche langfristige Vorhaben in Planung oder Durchführung, um die Dortmunder Innenstadt nachhaltig zu stärken.

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Planen & Bauen Soziales Sicherheit & Ordnung Wohnen

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