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Erdbeben Türkei und Syrien

Oberbürgermeister Thomas Westphal im Gespräch mit Helfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei

Die Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien kostete unzählige Leben und verursachte tiefes Leid bei Betroffenen und Angehörigen. Oberbürgermeister Thomas Westphal lud Öczan Kuri ein, um sich über die Lage in den betroffenen Gebieten zu informieren und den vielen Helfer*innen seinen Dank auszusprechen.

Bild: Roland Gorecki
Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal im Gespräch mit Erdbebenhelfer Öczan Kuri.
Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal im Gespräch mit Erdbebenhelfer Öczan Kuri.
Bild: Roland Gorecki

Die Erdbebenkatastrophe in der syrisch-türkischen Grenzregion im Februar 2023 zählt zu den schlimmsten Naturkatastrophen der letzten hundert Jahre. Dortmund hat sowohl zur Türkei als auch zu Syrien sehr enge Verbindungen, durch eine Städte- und Projektpartnerschaft mit Trabzon und einem Istanbuler Stadtteil sowie durch die große Zahl der Menschen mit türkischer sowie syrischer Staatsangehörigkeit in Dortmund.

Dortmunder*innen von Katastrophe betroffen

Viele von ihnen haben in den betroffenen Regionen sehr enge verwandtschaftliche Verbindungen und sind somit direkt von der Erdbebenkatastrophe betroffen. Eine Vielzahl unterschiedlicher Migrant*innen-Organisationen, Religionsgemeinschaften, Vereine, Hilfsorganisationen, Verbände sowie Ehrenamtliche sammeln Sach- und Geldspenden, organisieren Transporte in die Gebiete, tauschen Unterstützungsmöglichkeiten aus oder stellen notwendige Informationen zur Verfügung.

Einige Personen helfen darüber hinaus direkt vor Ort: Öczan Kuri, der ehrenamtlich für die Organisation Hasene International e. V. arbeitet, war zuletzt als Teamleiter einer Gruppe Helfender in Kahramanmaras. Im Drei-Schicht-System befreite er mit seinem Team Menschen aus den Trümmern und half bei den Bergungsarbeiten.

Oberbürgermeister Thomas Westphal hatte Kuri nun zu einem Gespräch eingeladen, um sich von den Erfahrungen der Helfer*innen direkt berichten zu lassen – und um Öczan Kuri, auch stellvertretend für viele andere Helfer*innen, seinen Dank auszusprechen.

Wiederaufbau dauert Jahre

Kuri, der seit 1976 in Deutschland lebt, geht davon aus, dass die Helfer*innen dort noch mindestens drei Jahre Arbeit vor sich haben. Viele Gebäude hätten sich auseinander oder ineinander gedreht, so dass die Rettung zusätzlich erschwert werde. Erschwert würden die Arbeiten zudem durch regelmäßige Nachbeben. Er bedankte sich beim OB für die große Hilfe der Stadt Dortmund. Ab dem 19. März ist Öczan Kuri wieder vor Ort, um zu helfen. "Dortmund ist meine Heimat, aber die Welt ist mein Zuhause", sagt Kuri, der bereits 1999 bei einer Rettungsaktion anlässlich eines Erdbebens in der Türkei war und auch bei der Hochwasser-Katastrophe an der Ahr geholfen hat.

Auslandsgesellschaft e.V.

https://auslandsgesellschaft.de/spenden-fuer-die-erdbebenopfer-in-der-tuerkei/

Schlagwörter

Familie Internationales Kinder, Jugendliche & Familie Soziales

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