Kommunales Integrationszentrum Dortmund (MIA DO KI)
Kampagne: Wir alle sind Dortmund
Am Sonntag, den 6. September 2026, findet im Hoeschpark das 20. Fußballturnier der Religionen statt.
Feiern Sie mit uns das Jubiläum des beliebten interreligiösen Wettkampfs auf dem grünen Rasen!
Weitere Informationen und Updates zur Veranstaltung, sowie einen Rückblick auf 2025, finden Sie unten auf dieser Seite und unter
Die Anschläge mit Toten und Verletzten in Paris 2015 sind vielen in Erinnerung. Zu der Zeit kam es auch zu islamfeindlichen Attacken in Dortmund. Darum trafen sich die Religionsvertreter:innen aus dem Dialogkreis der Abrahamsreligionen, also beiden Kirchen, der Jüdischen Kultusgemeinde und dem Rat der muslimischen Gemeinden im Februar 2015 mit dem Oberbürgermeister. Ziel war es, gemeinsam Stellung zu beziehen gegen Hass und Gewalt, zugleich aber eine positive Botschaft des Friedens und der Toleranz auszusenden. Es entstand die Idee zu einer gemeinsamen stadtweiten Toleranz Kampagne. Der Dialokreis schlug daraufhin als Motto „Wir ALLE sind Dortmund“ vor, dass dann gemeinsam festgelegt wurde. Im Weiteren wurde ein Aufruf abgestimmt, der sich für ein friedliches Miteinander und gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit aussprach. Im Logo wurden die Symbole der abrahamischen Religionsgemeinschaften verwendet, aber auch andere Zeichen für Religionen und Weltanschauungen. Auf diese Weise sollten alle Dortmunder:innen angesprochen werden, die Kampagne zu unterstützen.
Seitdem haben 253 Organisator:innen und 156 Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft den Aufruf unterzeichnet. Mit gemeinsamen Mahnwachen, Veranstaltungen und Werbematerial wie Plakaten, Postkarten und Aufklebern sowie dieser Internetseite wollen Initiator: innen und Unterstützer:innen zusammen das friedliche Zusammenleben in der Stadt über alle gesellschaftlichen und religiösen Unterschiede hinweg stärken. Auch beim Stadtfest DORTBUNT wird das Kampagnenlogo an zentraler Stelle gezeigt. Nach wie vor sind alle Organisationen, Vereine und Verbände aufgerufen, sich als Mitunterzeichner:innen zu beteiligen.
Mittlerweile ist die Kampagne auch überregional bekannt. In einem Artikel über die Kampagne in den Themenbändern Religion „Meine Religion + deine Religion, religiöse und ethische Grundfragen kontrovers und schülerzentriert“ des Cornelsen Verlages für Schulen ist diese als erfolgreiches Beispiel für den Interreligiösen Dialog aufgeführt. In einer Broschüre der evangelischen Kirche in NRW wird die Kampagne ebenfalls als Best-Practice-Beispiel landesweit vorgestellt.
Mit der Kampagne „Wir ALLE sind Dortmund“ setzen die Stadt, die Kirchen, die muslimischen und die jüdischen Gemeinden in Dortmund und weite Teile der Stadtgesellschaft einen deutlichen Kontrapunkt zu islamitischen, antisemitistischen und intoleranten Bewegungen. Nicht zuletzt ist es auch ein gemeinsames Zeichen gegen jeden völkischen Nationalismus, gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus.
Zum Thema
Fußballturnier der Religionen 2026
Am 6. September 2026 jährt sich zum 20. Mal das beliebte Fußballturnier der Religionen in Dortmund.
Fußball kennt keine Grenzen – er verbindet Menschen unterschiedlichster Religionen, Kulturen und Lebensgeschichten. Auf dem Spielfeld zählen nicht Herkunft oder Glaube, sondern Teamgeist, gegenseitiger Respekt und Fairness. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je ist, setzt das Fußballturnier der Religionen ein starkes Zeichen für ein friedliches Miteinander und gegen Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und jede Form von Ausgrenzung.
Seit 2006 bringt das Fußballturnier der Religionen jedes Jahr Menschen im Hoeschpark zusammen und ist ein fester Bestandteil der Kampagne „Wir ALLE sind Dortmund“.
Neben spannenden Begegnungen auf dem Platz lädt ein vielfältiges Rahmenprogramm Kinder, Jugendliche und Familien zum Mitmachen, Austauschen und gemeinsamen Erleben ein. So entstehen Begegnungen, die Vorurteile abbauen, Brücken zwischen Menschen schlagen und den interreligiösen Dialog auf lebendige Weise fördern – ganz im Sinne eines offenen, vielfältigen und solidarischen Dortmunds.
Schauen Sie vorbei!
Wir alle sind Dortmund!
Aufruf!
Terrorattentate und Gewaltdrohungen bedrohen uns. Hassparolen provozieren Unfrieden. Rassismus und Rassenwahn gibt es auch in Dortmund.
Es ist richtig: Wir sind ALLE verschieden und unser Zusammenleben ist nicht frei von Konflikten. Aber: Wir Dortmunder*innen lassen uns nicht auseinanderdividieren! Wir treten gemeinsam ein für Respekt und Toleranz, für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, ein solidarisches Miteinander in einer offenen und pluralen Gesellschaft.
Ob Christen, Muslime, Juden oder ob wir einer anderen Religion oder Weltanschauung anhängen, unabhängig von Herkunft und kulturellem Hintergrund:
- Wir stehen zusammen gegen Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und Antisemitismus!
- Religionsgemeinschaften für Frieden und Dialog!
- Dortmund bleibt weltoffen und tolerant!
Denn: wir alle sind Dortmund!
Möchten auch Sie die Kampagne unterstützen?
Wenden Sie sich an MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund.
Stadt Dortmund - MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund
Anschrift und Erreichbarkeit44137 Dortmund
Im Team der Bürgerdienste International werden alle Ausländer*innen bearbeitet, die bereits langjährig in Dortmund aufhältig sind.
Der HSU ist ein freiwilliges Angebot für mehrsprachig aufwachsende Schüler*innen, die min. Grundkenntnisse in der jeweiligen Herkunftssprache haben.
Informationen zum Austausch zu Aufenthalts- und Bleibeperspektiven für den Personenkreis der Geduldeten
Informationen für Ausländer*innen die im Besitz eines Aufenthaltes aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen sind.
Übersicht zum Integrationspreis 2025 in der Stadt Dortmund ausgezeichnet vom Kommunalen Integrationszentrum Dortmund und dem Integrationsrat
Seit 01.01.2000 verliert ein deutscher Staatsangehöriger seine Staatsangehörigkeit immer, wenn er freiwillig eine andere Staatsangehörigkeit annimmt.
Im Team der Städtischen Asylstelle werden alle Ausländer*innen bearbeitet, die sich in einem laufenden Asylverfahren befinden oder geduldet sind.
Informationen zu Migrationsberatung und Jugendmigrationsdiensten in Dortmund
Unionsbürger*innen und ihre jeweiligen Familienangehörigen mit Drittstaatsangehörigkeit haben das Recht auf Einreise und Aufenthalt in die EU-Staaten.
Informationen über den ehrenamtlichen Sprachmittlungspool
Informationen zur Erwerbstätigkeit während des Studiums für ausländische Studierende.
Informationen über den Aufbau und die Entwicklung von Integration/Migration als kommunales Handlungsfeld
Informationen für die Anmeldung und aufenthaltsrechtliche Begleitung aller Ausländer*innen die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen
Informationen zum Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Dortmund.
Beratung, Unterstützung und Informationen für Zugewanderte, Nachbar*innen sowie Freiwillige in Dortmund