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Internationales

Städtepartnerschaften

Die Stadt Dortmund pflegt offizielle partnerschaftliche Beziehungen zu neun Städten in der ganzen Welt. Mit der Stadt Zwickau im Bundesland Sachsen verbindet Dortmund zudem eine innerdeutsche Städtefreundschaft.

Dortmunds Partnerstädte:

  • Amiens, Frankreich seit 1960
  • Leeds, Großbritannien seit 1969
  • Rostow am Don, Russland seit 1977
  • Buffalo, USA seit 1978
  • Netanya, Israel seit 1981
  • Novi Sad, Serbien seit 1982
  • Xi´an, China seit 1992
  • Trabzon, Türkei seit 2014
  • Zwickau, innerdeutsche Partnerschaft
Städtepartnerschaften sollen dazu dienen, geistiges, kulturelles und wirtschaftliches Leben in grenzüberschreitendem Austausch zu vermitteln, zu erfahren und zu verstehen. Voraussetzung für jede Städtepartnerschaft ist deshalb, dass partizipierende Städte in eine Partnerschaft den festen Willen einbringen, zwischen ihren Bürgern den Geist der Solidarität zu pflegen, um so auf lokaler Ebene einen Beitrag zu Völkerverständigung, Freundschaft und internationalem Frieden zu leisten.

Eine bedeutende Rolle in den lebendigen Dortmunder Städtepartnerschaften spielen der Schüler- und Jugendaustausch sowie die Pflege sportlicher und kultureller Kontakte. Hinzu kommen Wirtschaftskontakte, Hilfs- und Unterstützungsprogramme, Erfahrungsaustausch auf Verwaltungsebene sowie wissenschaftlicher und sonstiger Expertenaustausch.

Aussöhnung und Völkerverständigung

Zunächst standen bei dem Abschluss städtepartnerschaftlicher Beziehungen Aussöhnung und Völkerverständigung im Vordergrund. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg haben die grenzüberschreitenden Partnerschaftsbeziehungen deutscher Städte wesentlich dazu beigetragen, die Verständigung zu fördern. Partnerschaften mit westlichen Nachbarn haben geholfen, den Europagedanken in breiteren Bevölkerungsschichten zu vertiefen.

Dieses wird in den Partnerschaftsurkunden verdeutlicht:


"Die Partnerschaften sollen dazu dienen, einen fruchtbaren Austausch über die Grenzen hinweg auf dem Gebiet des geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens zu mehren. So werden die persönlichen Beziehungen zwischen den Bürgern der Städte vertieft. Dies bedeutet, dass die Städte den festen Willen haben, zwischen ihren Bürgern den Geist der Solidarität zu pflegen und so der Völkerverständigung, der Freundschaft und dem internationalen Frieden ihren Beitrag zu leisten."

Traditionelle Formen der Ausgestaltung dieser Städtepartnerschaften waren primär der kulturelle und der sportliche Austausch. Kultur und Sport sowie Schulpartnerschaften waren gute Wegbereiter für die Entwicklung der Freundschaften. Auch heute sind Städtepartnerschaften ein wesentlicher Bestandteil kommunaler Auslandsarbeit. Allerdings verändern die städtepartnerschaftlichen Beziehungen ihren Charakter. Seit einigen Jahren vollzieht sich eine inhaltliche Schwerpunktverlagerung bei den städtepartnerschaftlichen Aktivitäten. Wirtschaftskontakte, Hilfs- und Unterstützungsprogramme, Erfahrungsaustausche auf Verwaltungsebene sowie auf organisatorischem und wissenschaftlichem Gebiet sind und werden die Hauptaufgabenfelder der heutigen Städtepartnerschaften.

Internationale Wirtschaftsförderung

Immer mehr rücken die Themenbereiche Städteplanung, Stadterneuerung, Wohnungsbau, kommunale Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen, Öffentlicher Nahverkehr, Wirtschaftsförderung und Umweltschutz in den Vordergrund. Der Austausch von Experten zur Erörterung beiderseitiger Probleme ist fester Bestandteil der Beziehungen geworden.
Aufgabe der Kommunen ist es, zu Anfang die Koordinierungsfunktionen wahrzunehmen. Eigenständige Partnerschaften, wie bereits im kulturellen und sportlichen Bereich, sind natürlich wünschenswert und vielfach vorhanden.

Foto des Teams für Repräsentationen und Städtepartnerschaften
Bild: Stadt Dortmund
Foto des Teams für Repräsentationen und Städtepartnerschaften
Bild: Stadt Dortmund

Kontakt

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Anschrift und Erreichbarkeit
Anschrift:
Friedensplatz 1
44135 Dortmund
Personen
Bärbel Masurat Frau Bärbel Masurat Leitung

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Bettina Sauerwald Frau Bettina Sauerwald Ansprechpartnerin

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Britta Kitanoff Frau Britta Kitanoff Ansprechpartnerin

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Brigitte Vedder Frau Brigitte Vedder Ansprechpartnerin

Städtepartnerschaften

Kontakt

Projektpartnerschaft mit der Stadt Dabola, Guinea

Zwischen Dortmund und der Stadt Dabola in Guinea wurde eine Projektpartnerschaft mit inhaltlichem Fokus auf Abfallentsorgung und -vermeidung angestoßen.

Ziel 5: Geschlechtergerechtigkeit

Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel Nummer 5: Geschlechtergerechtigkeit in Dortmund

Projektpartnerschaft mit Bondo, Kenia

Die Stadt Dortmund unterstützt das Projekt "Jeder Tropfen zählt" in beratender und koordinierender Hinsicht.

Buffalo

Entstehungsgeschichte und Werdegang der Städtepartnerschaft Dortmund und Buffalo

Ziel 2: Kein Hunger

Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel 2: Kein Hunger

Oberbürgermeisterwahl

Informationen zur Oberbürgermeisterwahl in Dortmund, sowie zum Wahlsystem und den Rechtsgrundlagen

iCapital Award

Grundsätzliche Informationen über den iCapital Award und die Auszeichnung für Dortmund

Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels"

Das Dortmunder Aktionsbündnis setzt sich ein für Fair Trade, Sensibilisierung, Bildung und den Weg fairer Produkte in Supermärkte.

Integrationsratswahl

Informationen zur Wahl der Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Dortmund, zum Wahlsystem und den Rechtsgrundlagen

Informationen zum Erdbeben in der Türkei und Syrien

Informationen zum Erdbeben in der Türkei und Syrien sowie eine Austellung zu Spendenmöglichkeiten

Staatsangehörigkeitsausweis

Ein Staatsangehörigkeitsausweis ist ein Nachweis über den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit.

Leitbild Integration

Informationen zum städtischen Leitbild Integration

KUNST.TRANSFER

Informationen zum Thema Internationale Kunst des Kulturbüros in Dortmund.

Ziel 5: Geschlechtergerechtigkeit

Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel Nummer 5: Geschlechtergerechtigkeit in Dortmund

Ehrenplakette

Dortmund erhält Ehrenplakette des Europarates für herausragendes europäisches Engagement in Städtepartnerschaften und Netzwerken.