Cityentwicklung
Rosenviertel
Wo bislang Autos fuhren und standen, entsteht im Rosenviertel jetzt mehr Raum für urbanes Leben in entspannter Atmosphäre: Der nördliche Abschnitt der Straße Rosental wird am 20. April 2026 zur Fußgängerzone. Pflanzen und kreative Sitzmöbel folgen im zweiten Halbjahr.
Die Fußgängerzone soll neue Nutzungen im öffentlichen Raum ermöglichen und die Verbindung insbesondere zur Kleppingstraße stärken. So soll das besondere Flair des Viertels nicht mehr nur in den Geschäften erlebbar sein, sondern auch im bislang mit Parksuchverkehr belasteten Straßenraum. Mit dem Wegfall des Großteils des Autoverkehrs entstehen zudem neue Chancen für kleinteilige Außengastronomie.
Zunächst kommt nur die neue Verkehrsregelung. Doch in der zweiten Jahreshälfte 2026 halten kreative Möbel und Pflanzkübel mit kleinen Bäumen und Stauden Einzug ins Rosental und laden zum Verweilen ein. Die Gestaltung dieses Mobiliars hat die Stadt im engen Austausch mit den Anlieger*innen des Rosentals entwickelt. Dazu gab es im August 2025 eine Planungswerkstatt, in der die Stadterneuerung die Ideen und Hinweise der Akteur*innen vor Ort sammelte. Der Rat hatte bereits im Juli 2025 grünes Licht gegeben für die Grundzüge der Möblierung. Die Einrichtung der Fußgängerzone hatte die Bezirksvertretung Innenstadt-West im Mai 2025 beschlossen.
Das bedeutet die Fußgängerzone für den Verkehr
Die neue Fußgängerzone bringt folgende Verkehrsregelungen mit sich:
Möglich bleiben:
- die Zufahrt mit Kfz zu privaten Stellplätzen in Innenhöfen
- Radverkehr in beide Fahrtrichtungen
- die Zufahrt mit Rettungs- und Müllfahrzeugen
- die Zufahrt zur Be- und Entladung im Zeitraum zwischen 21 und 11 Uhr
- Taxi- und Krankenfahrten zum Gebäude Rosental 1 im Zeitraum zwischen 21 und 11 Uhr
Nicht mehr erlaubt sind:
- jeglicher Kfz-Verkehr jenseits der genannten Ausnahmen
- Parken im Straßenraum. Die bisherigen dortigen Stellplätze entfallen.
Die neuen Möglichkeiten des Straßenraums im Rosental können alle Interessierten beim Stadtfest
An dem Tag wird zwischen 10 und 19 Uhr ausnahmsweise auch die Zufahrt zu den privaten Stellplätzen in Innenhöfen nicht möglich sein. Anlieger*innen werden gebeten, dies bei ihren Planungen für das DORTBUNT-Wochenende zu berücksichtigen.
So wird die Fußgängerzone gestaltet
Entscheidend für die kommenden Jahre ist eine temporäre Variante, die im zweiten Halbjahr 2026 umgesetzt wird. Sie sieht vielfältige Kombinationen an kreativen Möbeln und Pflanzkübeln mit kleinen Bäumen und Stauden vor. Der Großteil dieser begrünten Möbel ist am östlichen Straßenrand geplant, nur wenige sollen versetzt auf der westlichen Straßenseite stehen. Dort soll im geringen Umfang auch zusätzliche Außengastronomie möglich sein.
In längerfristiger Perspektive sieht ein Konzept zur dauerhaften Gestaltung auf der östlichen Straßenseite eine in Gruppen gegliederte Reihe fest eingepflanzter Bäume vor. Im Einklang mit dem Masterplan Plätze soll die Straße eine helle Pflasterung ohne Bordsteinkante bekommen. Im nördlichen Bereich soll entlang der Gebäude zwischen den Grünelementen Außengastronomie möglich sein.
Die Umsetzung des langfristigen Konzepts ist aber erst sinnvoll, wenn die Zukunft des ehemaligen Film Casinos geklärt ist und dazugehörige Baumaßnahmen abgeschlossen sind. Die Stadt hat das Gebäude Ende 2023 gekauft, die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie zur zukünftigen Nutzung werden im Frühjahr 2026 erwartet. Daher ist damit zu rechnen, dass die temporäre Lösung über mehrere Jahre Bestand haben wird.
Der Weg zur Fußgängerzone
Den ersten Schritt in Richtung der Regelung, die aus den Reihen der anliegenden Gewerbetreibenden sowie der Bezirkspolitik angeregt wurde, hat die Bezirksvertretung Innenstadt-West gemacht: Sie hat am 19. April 2023 ein sogenanntes Teileinziehungsverfahren eingeleitet. Mit Veröffentlichung dieses Beschlusses in den
In der Folge entstand ein intensiver Dialog der Stadterneuerung mit den Anlieger*innen. Darin wurde immer wieder auch der Wunsch nach einer attraktiveren Gestaltung des Straßenraums formuliert. Die Stadterneuerung beauftragte daher das Planungsbüro
Die Freigabe des Abschnitts der Straße Rosental als Fußgängerzone hat die Bezirksvertretung Innenstadt-West im Mai 2025
In einer Planungswerkstatt der Stadterneuerung am 12. August 2025 konnten alle Interessierten bei der Konkretisierung der Planung mitwirken. Die Anregungen und Hinweise der Anlieger*innen flossen in die Gestaltung ein, die im Laufe des Jahres 2026 umgesetzt wird.
Ansprechpartner*innen
Für alle technischen und rechtlichen Fragen zur Fußgängerzone im Rosental gibt es einen Ansprechpartner im Tiefbauamt:
Für alle weiteren Aspekte rund um die Entwicklung des Rosenviertels gibt es eine Ansprechpartnerin
im Amt für Stadterneuerung:
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