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Cityentwicklung

City-Projekte

Mit Projekten in allen neun City-Quartieren und Maßnahmen für die ganze Innenstadt stärkt die Stadt Dortmund die City.

Klosterviertel:

Im Klosterviertel soll mobiles Grün an der Klosterstraße für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Mit längerer Perspektive soll die Geschichte des Viertels und der City im öffentlichen Raum erfahrbar werden. Dies könnte zum Beispiel geschehen, indem die 2022 entdeckten unterirdischen Überreste des Schwanenturms am Wall sichtbar gemacht werden.

Rosenviertel:

Im Rosenviertel ist eine Aufwertung des öffentlichen Raums im Bereich des nördlichen Rosentals geplant. Angedacht ist eine Fußgängerzone . Bereits jetzt tragen mobile grüne Möbel zur Atmosphäre im Rosenviertel bei. Eine Schlüsselrolle für das Quartier spielt zudem die Immobilie des ehemaligen Kinos „Film Casino“. Ende 2023 hat die Stadt hat das Gebäude gekauft, nun wird mit einer Machbarkeitsstudie die optimale künftige Nutzung entwickelt. Offiziell eröffnet hat im Mai 2025 zudem das neue Welthaus am Rosental 1. Der Welthaus e. V. hat hier, finanziell unterstützt durch die Stadt, Raum für fairen Handel und zivilgesellschaftliches Engagement geschaffen.

Brückviertel:

Im Brückviertel gilt der erste Ansatz leerstehenden Ladenlokalen. Mit den Räumen "HANS A", "HANS B" und "Hans C" in der Ladenzeile an der nördlichen Hansastraße sind neue Kulturorte entstanden. Ein mit städtischen Mitteln sowie der Landesförderung aus dem Programm "Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren" finanziertes Mural ziert nun den Torbogen-Durchgang zwischen Altem Burgwall dem Platz am Apfelbrunnen. Mit Quartierstreffen stößt das Citymanagement die Vernetzung der Akteur*innen und die gemeinschaftliche Umsetzung von Projekten zur Stärkung und Aufwertung des Brückviertels an.Als langfristiges Projekt ist hier die baulich-gestalterische Öffnung des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte in das Viertel vorgesehen. Dabei soll auch der öffentliche Raum der Hansastraße vor dem Löwenhof einbezogen werden.

Altstadtviertel:

Eine temporäre grüne Gestaltung soll im Umfeld der Marienkirche neue Aufenthaltsqualitäten schaffen. Langfristig ist aus Verwaltungssicht angepeilt, den Marienkirchhof als Ort des Rückzugs und Verweilens zu entwickeln. Auch im Bereich St. Reinoldi soll der Platzcharakter geschärft und die Situation aufgewertet werden.

Hansaviertel:

Im Hansaviertel wurde an der die Brauhausstraße mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung ein innovatives Einzelhandelskonzept etabliert: Als Preisträger des Wettbewerbs „Anstoß 2022“ eröffnete ein hochwertiges Modegeschäft. An der Wißstraße haben mehrere Gewerbetreibende auf Initiative des Citymanagements ihre bestehenden Patenschaften für Pflanzkästen im öffentlichen Raum erneuert oder neue Patenschaften begründet. So ist die Verantwortung für die grünen Inseln wieder klar geregelt und die regelmäßige Pflege sichergestellt. Wallpaintings an den Ein- und Ausfahrten der Tiefgarage Rathaus sorgen für den ansprechenden Empfang im Stadtkern.

Langfristig rückt der Hansaplatz verstärkt in den Fokus, für den eine weitere Bespielung angestrebt wird.Ein echter Herzensort ist hier bereits seit langem der Wochenmarkt, für den zuletzt ein neuer Markenauftritt entwickelt wurde.

Grüne Stadtbühne:

Auf der „Grünen Stadtbühne“ rund um Rathaus und Theater ist die Bespielung des Stadtgartens verstetigt und ausgebaut worden. Kleinkunst sowie Aktionen des Jugendamts beleben die Grünanlage. Parallel sorgt weiterhin ein privater Sicherheitsdienst für Sicherheit. Darüber hinaus hat sich der Feierabendmarkt auf dem Platz der alten Synagoge binnen kurzer Zeit als absolutes Veranstaltungshighlight in der Dortmunder City etabliert. Langfristige Impulse setzt hier zudem der Neubau der Jungen Bühne des Stadttheaters am Hiltropwall.

Katharinenviertel:

In der Katharinenstraße macht im Frühjahr 2024 eine neue Beleuchtung den Anfang. Im Sinne der strategischen Entwicklung sollen die gesamte Katharinentreppe und ihr Umfeld attraktiver gestaltet und in ihrer Funktion als wichtiger Eingangsbereich in die City gestärkt werden.

Kampstraße:

Auf der Kampstraße sorgen temporäre Aktionen für mehr Grün und zusätzliche Bewegungs- und Sportmöglichkeiten in der City. Eine im Mai 2024 neu eingerichtete Fußgängerzone zwischen Hansastraße und Freistuhl räumt Passanten Vorrang ein und ermöglicht das Flanieren. Darüber hinaus hat weiterhin die Neugestaltung der Kampstraße unter dem Titel RE:START KAMPSTRASSE herausgehobene Bedeutung. Mit dem Pilotprojekt „Bauzaun lässt hopfen“ testet die Stadt rund um den Pylon Reinoldikirche eine neue Form grüner, urbaner Pop-up-Orte im Zusammenhang mit Baustellen.

Hellweg:

Dortmunds zentrale Einkaufsmeile wird seit 2023 in den Sommern mit einem Pop-Up-Biergarten im Bereich der Reinoldikirche zum Treffpunkt. Mit dem in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden alljährlichen Paradiesgarten des Grünflächenamtes laden somit zwei spannende temporäre Orte im Herzen der City zum Verweilen ein. Als strategische Projekte haben Aktivitäten zur Nachnutzung und Neupositionierung großflächiger Handelsimmobilien höchste Priorität. Das betrifft zum Beispiel das frühere Kaufhof-Gebäude.

Geflügelte Nashörner für jedes City-Quartier

Schon seit Jahren bereichern bunte, geflügelte Nashörner viele markante Punkte der Innenstadt. Die Quartiers-Rhinos reihen sich nun hier ein: Sie sind individuell gestaltet – passend zu ihrem jeweiligen Revier. Und jedes Nashorn trägt einen Namen, der bereits viel über sein Zuhause verrät.

Projekte für die gesamte Innenstadt

Auch zur Stärkung der gesamten Innenstadt gibt es mehrere Projekte. Für mehr Grün innerhalb des Wallrings wird etwa das Förderprogramm für Fassaden- und Dachbegrünung verstärkt beworben. Zur weiteren Vernetzung der Immobilieneigentümer*innen der Dortmunder City wird durch die Wirtschaftsförderung Dortmund zwei Mal jährlich der Immobilien Dialog durchgeführt. An spannenden und außergewöhnlichen Orten erfolgt dabei ein Austausch zu aktuellen Themen und Trends rund um die Entwicklung der innerstädtischen Immobilien. Die "Dortmund-App" mit Informationen zu Veranstaltungen, Dienstleistungen und Angeboten städtischer Stellen trägt unter anderem dazu bei, dass Erledigungen in der City besser planbar und komfortabler werden. Für mehr Sauberkeit im Stadtkern sorgt bereits seit Ende 2022 die 24/7-Intensivreinigung der EDG.

Eine fortlaufende Aufgabe sind auch das „Aufräumen“ und die Verschönerungen des Stadtraums, unter anderem durch die City-Kolonne des Tiefbauamtes oder die Initiative, Stromkästen ein attraktives Erscheinungsbild zu geben.

Hintergrund:

Die neun City-Quartiere und ihre Quartiersprofile

Bild: Stadt Dortmund
Karte der Dortmunder City mit Benennung von neun Quartieren
Bild: Stadt Dortmund

Die neun City-Quartiere sind ein Ergebnis des breit angelegten Prozesses "Miteinander. Mitte. Machen.“ zur Cityentwicklung. Dieser ging der Einrichtung des Citymanagements voraus und band zahlreiche Akteur*innen der Stadtgesellschaft ein. Mit den City-Quartieren wurden neun räumliche Bereiche innerhalb des Wallrings mit je einer eigenen Charakteristik identifiziert. Diese kleinteilige Betrachtung bildet die Basis für die differenzierte Weiterentwicklung der multifunktionalen Innenstadt. Alle Details zu den City-Quartieren finden sich in den Quartiersprofilen und im Abschlussbericht des Prozesses „Miteinander. Mitte. Machen“.

Private Projekte und Initiativen

Die Zukunft der Innenstadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe – neben dem Engagement der Stadt sind private Initiativen und Aktionen unerlässlich. Die Stadt unterstützt deshalb Projekte von Händler*innen, Gastronom*innen, Vereinen und anderen Akteur*innen aus dem City-Fonds . Jeder privat eingebrachte Euro soll verdoppelt werden – insgesamt 90.000 Euro pro Jahr können so fließen. Ansprechpartner ist das Citymanagement .

Mehr zur Cityentwicklung

Citymanagement

Das Citymanagement als Schaltzentrale der City motiviert, vernetzt, berät, fördert und bringt eigene Impulse ein.

Anmietungs-Fonds

Die City beleben und Leerstände vermeiden – dabei hilft die Förderung des Anmietungs-Fonds.

Einkaufende auf dem Westenhellweg
Bild: Anja Cord
City-Fonds

Private Projekte und Initiativen zur Stärkung der City unterstützt der City-Fonds mit bis zu 90.000 Euro im Jahr. Für zwei Projekte hat der Fondsbeirat 2024 bereits Förderungen bewilligt.

"aufbruch city"

Neuigkeiten aus der Cityentwicklung liefert dreimal jährlich das städtische Infoheft "aufbruch city" - auch online.

Blick über die Dortmunder City bei Sonnenuntergang.
Bild: Stephan Schütze
Konzepte und Grundlagen

Masterpläne, Konzepte und Förderprogramme bilden das Fundament für konkrete Projekte.

Stadt Dortmund - Amt für Stadterneuerung - Cityentwicklung

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Kampstr. 47
44137 Dortmund

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