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Dortmunder U

Museum Ostwall

Die Sammlung des Museums Ostwall im Dortmunder U

Die Sammlung des Museums Ostwall umfasst bildende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Den Grundstein legte Gründungsdirektorin Leonie Reygers 1957 mit dem Ankauf der expressionistischen Sammlung des Bochumer Industriellen Karl Gröppel. Später kamen sukzessive größere Werkgruppen aus den Bereichen Informel, Zero, Nouveau Réalisme und schließlich Happening und Fluxus hinzu. In den letzten Jahren wurden außerdem zeitgenössische Foto- und Videoarbeiten erworben.

Eine Auswahl des Sammlungsbestands wird auf den Ebenen 4 und 5 des Dortmunder U in etwa ein- bis zweijährlich wechselnden Ausstellungen gezeigt. Bei der Auswahl der Ausstellungsthemen stehen lebensnahe Fragen im Vordergrund: Kunst ist eine besondere Art, die Welt, in der wir leben, zu sehen, und die Besucher*innen des Museums Ostwall sind eingeladen, diese Verbindungen zwischen Kunst und ihrer eigenen Lebensrealität zu entdecken.

Bis zum 31.03.2019 war die Ausstellung "Fast wie im echten Leben" zu sehen. Danach schloss das Museum für eine längere Umbauphase um in neu gestalteten Räumen die aktuelle Sammlungspräsentation "Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen" für die Besucher*innen zu einem ganz besonderen Museumserlebnis werden zu lassen.

08.02.2020 – 27.02.2022

Neue Sammlungspräsentation "Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen"

Museum Ostwall im Dortmunder U präsentiert sich nach Umbau mit neuem Gesicht

Anfang 2020 eröffnete das Museum Ostwall seine neue Sammlungspräsentation unter dem Titel "Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen" nach einem umfangreichen Umbau der beiden Museumsetagen neu. Fernand Légers Tänzerinnen aus der Zeit der Klassischen Moderne treten nun in Wettstreit mit Breakdancern in den Fotografien Andreas Langfelds; die vom eigenen emotionalen Erleben geprägten Landschaften der Expressionisten animieren dazu, in Wolf Vostells Installation "Umgraben" die eigenen verdrängten Gemütszustände freizulegen.

Was macht unseren Körper aus? Was braucht er, um zu existieren und zu funktionieren? Wann fühlen wir uns in unserem Körper wohl? Dies sind Fragen, denen man beim Betreten der Ausstellung auf der Ebene 5 des Dortmunder U nachgehen kann. Dabei lädt die Video-Installation "Exchange Fields" von Bill Seaman zur Interaktion mit dem eigenen Körper ein. Auf der Ebene 4 begeben wir uns ins Reich der Seele: Wie empfinden wir uns selbst und unsere Umgebung? Was lieben und was fürchten wir? Woran glauben wir heute?

Auch mit dieser neuen Ausstellung greift das MO lebensnahe Themen auf, an die die Besucher*innen mit ihren Alltagserfahrungen anknüpfen können. So öffnet sich das Museum zur Lebenswelt der Besucher*innen und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen eigenen Erlebnissen und der Kunst zu entdecken.

Die Besucher*innen dürfen sich aber nicht nur auf neue Kunstwerke freuen, auch die Ausstellungsetagen selbst präsentieren sich in neuem Gewand. Gemeinsam mit dem Designbüro SODA hat das Team des MO im U eine neue Innenarchitektur mit großzügigeren Räumen, einer besucherfreundlichen Wegeführung und einem neuen Farbkonzept entwickelt. Der zentrale Raum zwischen den beiden Ausstellungsetagen ist zum "Flux Inn" geworden und bietet Möglichkeiten, selbst künstlerisch aktiv zu werden, eine gemütliche Pause in der Hängematte einzulegen oder in Büchern zur Ausstellung zu schmökern. Ein neu eingerichteter, geräumiger Unterrichts- und KunstAktionsRaum ermöglicht Schulklassen, Individualbesucher*innen und Seminaren, direkt in der Ausstellungsfläche zu den Kunstwerken in der Sammlung zu arbeiten. Und im zentralen Fenster auf der Ebene 4 bietet eines der Meisterwerke der jeweiligen Präsentation bereits im Treppenhaus einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher*innen im Inneren erwartet.

Erfreulicherweise ist der Eintritt in die Sammlung des Museums Ostwall frei, denn es gibt viel zu erleben!