Dortmund überrascht. Dich.
Westfalenpark

Amt für Stadterneuerung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): do-foto.de

Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.

Über 600.000 Menschen nennen Dortmund heute ihre Heimat. Wir sind hier geboren, leben oder arbeiten hier, kommen von nah oder fern, um in Dortmund Heimat zu finden. Mit unserer Heimat wollen wir uns verbunden fühlen, uns mit ihr identifizieren.

Was Heimat für uns alle bedeutet, hat mit persönlichen Erfahrungen zu tun, mit Wertempfinden und mit Rahmenbedingungen, die wir vorfinden und ausgestalten.
Mit der Einrichtung der Dortmunder "Koordinierungsstelle Heimat" möchten wir die Voraussetzungen schaffen, Projekte mit Hilfe des Heimatförderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen durchzuführen und Heimat in unserer Stadt sichtbar werden zu lassen.

Aus folgenden fünf verschiedenen FÖRDERELEMENTEN können Gelder je nach Projekt durch Privatpersonen, Vereine, Initiativen oder Organisationen sowie die Kommunen beantragt werden:

Heimatpreis - Pokal
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Amt für Stadterneuerung

Heimat-Preis

Wie viel?
Gefördert werden die Preisgelder jährlich mit insgesamt 15.000 Euro für bis zu drei Projekte.

Wer?
Um den Heimat-Preis können sich einzelne Personen, Vereine, Initiativen oder Organisationen bewerben.

Dortmunder Heimat-Preis 2021 - Die Bürgerabstimmung ist beendet
Drei Bewerbungen um die Auszeichnung "Heimat-Preis 2021" für privates Engagement in und für Dortmund wurden von einer Fach-Jury ausgewählt.

Im Zeitraum 7. Juni bis 4. Juli 2021 konnten alle Dortmunder Bürger*innen wählen, welches Projekt Ihrer Meinung nach die höchste Anerkennung verdient.

Eine Fachjury hat entschieden, dass die folgenden Projekte besondere Anerkennung verdienen und einen Preis erhalten sollen:

Jedes der hier vorgestellten Projekte hat durch die Vorauswahl schon einen Preis gewonnen. Insgesamt stehen 15.000 Euro Preisgelder in folgenden Abstufungen zur Verfügung:
1. Preis: 7.500 Euro
2. Preis: 5.000 Euro
3. Preis: 2.500 Euro
Das Ergebnis der Abstimmung und die endgültige Rangfolge der vorausgewählten Projekte wird bekannt gegeben, nachdem Herr Oberbürgermeister Westphal die Preise in der Hörder Burg am 06.10.2021 verliehen hat.

Kinder spielen Baseball
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Benito Barajas

Heimat-Scheck

Wie viel?
Die Fördersumme beträgt pauschal 2.000 Euro.

Wer?
Personen, Vereine, Organisationen und Initiativen sowie rechtlich selbstständige Fördervereine kommunaler oder vergleichbarer staatlicher Einrichtungen (beispielsweise Fördervereine der Schulen oder der Freiwilligen Feuerwehr) können einen Antrag für den Heimat-Scheck stellen. Auch natürliche und juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts sind antragsberechtigt.

  • Die förderfähigen Gesamtkosten des Vorhabens müssen 2.000 Euro oder mehr betragen.
  • Das Vorhaben muss in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und bis zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres abgeschlossen sein.
  • Die Vorhaben dürfen nicht mit weiteren öffentlichen Mitteln gefördert werden.
  • Spenden oder Unterstützungen von privaten Stiftungen wie zum Beispiel der "NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege" oder den Stiftungen der örtlichen Geldinstitute gehören nicht dazu.
  • Je Verein, Organisation, Initiative oder Person ist pro Jahr nur eine Maßnahme berücksichtigungsfähig.

Folgende beispielhaft aufgeführte Projekte sind vom Grunde her förderfähig:

  • Vermittlung von Heimatgeschichte an Kinder und Jugendliche durch Heimatvereine in Kooperation mit Schulen im Rahmen einer "Heimat-AG",
  • Erlebbarmachen von Heimatgeschichte über digitale Medien;
  • Aufbau eines neuen Geschichtslehrpfades bzw. eines Denkmalpfades;
  • Neubeschilderung von Heimatpfaden und alten Bauernschaften;
  • Erstellung von Stadtführern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene;
  • Produktion von (zielgruppenspezifischem) Erklär-Video zu identitätsstiftenden Gebäuden;
  • Entwicklung von interaktiven Stadtteil- oder Dorf-Apps zur Stärkung der örtlichen Gemeinschaft und zur Einbindung nicht nur von Neubürgerinnen und Neubürgern,
  • Heimaterfahrungen durch Naturerfahrung;
  • Organisation einer Sonderausstellung zu einem aktuellen Thema mit Heimatbezug

Nicht förderfähig sind z.B.:

  • Vereinsübliche Ausstattungen bei Sport-, Schützen-, Musik- oder Karnevalsvereinen,
  • Reine Sanierungen von Sportanlagen oder Vereinsheimen
  • Anschaffung von Möbeln, Kleidung, Orden, Pokalen, Instrumenten oder Sportgeräten.

Friedensplatz
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Anja Kador

Heimat-Fonds

Wie viel?
Die Fördersumme beträgt 50% der Gesamtkosten, maximal 40.000 Euro pro Einzelprojekt.

Wer?
Antragsberechtigt ist die Stadt Dortmund. Die Weiterleitung der Zuwendung an Dritte ist möglich.

Gefördert werden lokal und regional prägende Projekte und Initiativen, die ihren Ausdruck in Traditionen, Geschichte, kulturellen Aspekten, Bauwerken, Orten in Natur und Landschaft sowie Nahrungsmittel und Produkten finden:

  • mit mehr als 5.000 Euro und weniger als 80.000 Euro förderfähigen Gesamtausgaben,
  • als Einzelprojekt oder Verbundprojekt, wenn mehrere Vorhaben in einem örtlich lokalen, regionalen oder sachlichen Zusammenhang stehen,
  • die in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden und
  • zu deren Finanzierung auch Spender*innen motiviert werden, um eine örtliche Identifikation mit dem Heimat-Projekt zu erreichen.

Folgende beispielhaft aufgeführte Projekte sind vom Grunde her förderfähig:

  • Heimat-Filmprojekte
  • Kennzeichnung historisch bedeutsamer Gebäude oder Einrichtungen
  • Theaterprojekte mit Heimat-Bezug
  • Hinweistafeln an Sehenswürdigkeiten
  • Inszenierung historischer Objekte oder Gebäude
  • …..

Denkmal des Monats November 2009

Heimat-Werkstatt

Wie viel?
Die Fördersumme beträgt 80% - 90% der Gesamtkosten die mindestens 40.000 Euro betragen sollen.

Wer?
Antragsberechtigt sind die Stadt Dortmund sowie private und gemeinnützigen Organisationen. Die Weiterleitung der Zuwendung an Dritte ist möglich.

Gefördert werden der offene Diskurs und Kreativprozess von Initiativen, Organisationen und Bürger*innen mit dem Ziel der Bewusstwerdung und Herausarbeitung ihrer lokal oder regional prägenden identitätsstiftenden Besonderheiten.

  • Das Projekt muss die Frage behandeln, was die lokale Identität eines Viertels, eines Dorfes, einer Gemeinde oder einer Region ausmacht.
  • Das Projekt soll sich auch an solche Menschen richten, die erst noch für ein Engagement in ihrem sozialen Umfeld gewonnen werden müssen.
  • Die Ergebnisse sollen dauerhaft sichtbar gemacht und z.B. in kreativ-künstlerischer Form im öffentlichen Raum umgesetzt werden.

Folgende beispielhaft aufgeführte Projekte sind vom Grunde her förderfähig:

  • künstlerisch-bildliche Gestaltung einer Großfassade
  • Gestaltung von mehreren Fassaden im Stadtteil durch eine Motiv-Serie (auch in Form von Wort-Kunst)
  • Installation eines Kunstwerks auf einem örtlichen Kreisverkehr (das zum Beispiel auf örtliches Brauchtum anspielt)
  • Verlegung von Intarsien auf einem öffentlichen Platz
  • (Neu-) Gestaltung eines Denkmals über lokal prägende Besonderheiten

Borsigplatz
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jürgen Wassmuth

Heimat-Zeugnis

Wie viel?
Die Fördersumme beträgt 80% - 90% der Gesamtkosten, die mindestens 100.000 Euro betragen sollen.

Wer?
Antragsberechtigt sind die Stadt Dortmund sowie private und gemeinnützigen Organisationen. Die Weiterleitung der Zuwendung an Dritte ist möglich.

Gefördert werden Projekte zur Schaffung und Bewahrung von Bauwerken, Gebäuden oder entsprechender Orte in der freien Natur, die in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägen und öffentlich präsentieren. Die Förderung umfasst auch die Einbeziehung des Präsentationsortes (Gebäude, öffentlicher Raum) sowie die projektbezogene Herrichtung und Inszenierung von historischen Gebäuden, Museen, Plätzen oder Orten.

Folgende beispielhaft aufgeführte Projekte sind vom Grunde her förderfähig:

  • Erneuerung einer musealen Ausstellung
  • Einrichtung historischer Rundwege mit Informationspunkten
  • die Erweiterung eines Heimatmuseums zum multifunktionalen Treffpunkt im Ort
  • der Umbau eines historisch bedeutsamen und identitätsstiftenden Gebäudes im Ortskern zu einem außerschulischen Lernort, der zugleich eine Brücke zur Gegenwart des Ortes schlägt

Kontakt

Stadt Dortmund - Amt für Stadterneuerung - Koordinierungsstelle "Heimat" Andrea Allendorf

Die Maßnahmen werden gefördert durch:

Amt für Stadterneuerung