Parks, Seen & Zoo
Weitere Parks & Gärten
Stark geprägt wird Dortmund durch seine grüne Seite, die rund die Hälfte des 280 Quadratkilometer großen Stadtgebietes ausmacht. Beliebt sind, neben dem überregional bekannten Westfalenpark und dem Zoo Dortmund, weitläufige Parkanlagen wie der Botanische Garten Rombergpark mit seinem alten Baumbestand oder der Fredenbaumpark. Auch die City hat mit dem Stadtgarten ihre "grüne Lunge".
Aber auch darüberhinaus gibt es in Dortmund viele attraktive Parks und Grünflächen, die zur Entspannung und sportlicher Betätigung einladen. Hier erfahren Sie alles über die Vielfalt der Anlagen im Stadtgebiet.
Blücherpark
Ein erster Ausbau der Grünanlage am Hindenburgplatz in der Innenstadt-Nord erfolgte 1982 durch das damalige Grünflächenamt als wohnungsnahe Freifläche. Das 1985 beschlossene "Nordstadt-Programm" und die nachfolgende Förderung von Maßnahmen der Stadterneuerung führten zu einer intensiven Bürgerbeteiligung und Entwicklung eines Gesamtkonzeptes, das sowohl eine Neugestaltung der vorhandenen Teilbereiche als auch eine durchgehende Grünverbindung vorsieht.
Mit der Anlage des heutigen Blücherparkes in mehreren Bauabschnitten zwischen 1995 und 2001 konnte durch Zusammenlegung von Teilflächen und Einbeziehung einer früheren Querstraße eine wichtige Grünverbindung aus der westlichen Innenstadt durch die dicht bebaute Nordstadt bis hin zum Fredenbaumpark geschaffen werden. Der Blücherpark erfüllt mit mehreren Spielplätzen und ruhigen Aufenthaltsbereichen eine wesentliche Funktion als nahegelegene Grünanlage für die angrenzenden Quartiere.
Eine mehrteilige Stahlplastik, entworfen und entwickelt vom Bildhauer und Dipl.-Designer Jan Bormann aus Castrop-Rauxel, bildet einen Orientierungspunkt und erinnert hier -in der Nähe des Hafens- an den (vergänglichen) Stahlstandort Dortmund.
Blücherpark
Anschrift und Erreichbarkeit44147 Dortmund
Grünanlage "An den Teichen"
Bereits in früheren Zeiten gab es im Ortsteil Obereving in Nachbarschaft zum Hof "Schulte Göcking" einen Dorfteich, der aus einer Quelle gespeist wurde. Infolge des Kohleabbaus senkte sich das Gelände nach und nach weiter ab und die Wasserfläche vergrößerte sich. Durch die Zerstörung des Zechenpumpwerks 1943 lief die gesamte Senke voll und der so entstandene See reichte zeitweilig bis an den Nordfriedhof im Nordwesten und bis in das "Wäldchen Burgholz" im Süden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Geländes mit Schutt aufgefüllt, so dass sich der namensgebende Teich etwa auf seine heutige Ausdehnung reduzierte.
In den 1950er Jahren entstand um den Teich die Grünanlage im Süden von Eving, die zusammen mit den Waldflächen nördlich der Westfalenhütte, dem Nordfriedhof und dem Burgholz eine durchgehende Grünverbindung darstellt, die sich im Südwesten bis zum Fredenbaumpark erstreckt und zugleich den Stadtbezirk Eving mit der nördlichen Innenstadt verbindet. Heute lässt sich die Grünanlage überwiegend als Ort der Ruhe und Entspannung an der stillen Wasserfläche erleben, die neben verschiedenen Sitzbereichen und dem pilzförmigen Schutzdach als zentralem Treffpunkt am Rande auch einen Spielplatz bietet.
Grünanlage an den Teichen
Anschrift und Erreichbarkeit44339 Dortmund
Grünanlage "Bärenbruch"
Auf dem Gelände einer Abraumhalde der ehemaligen Zeche Zollern, wo bereits im Jahr 1857 mit dem Kohleabbau begonnen wurde, entstanden in den Jahren 2003 und 2004 zeitgleich und nach einem einheitlichen Gestaltungskonzept eine parkähnliche Grünanlage, ökologische Ausgleichsflächen und eine neue Sportanlage. Damit konnte ein wichtiger Beitrag zu städtebaulichen Entwicklung des Stadtteils Kirchlinde im Dortmunder Westen geleistet werden.
Der gesamte Bereich wird durch die topographische Situation der ehemaligen Halde bestimmt. Die eigentliche Grünanlage wird durch eine Baumachse gegliedert, die einen relativ naturnahen Bereich mit Hochstaudenflur, Birkenwald und Bachlauf vom eher urbanen Bereich trennt. Zentraler Bestandteil dieses gestalteten Raumes ist die Aussichtsplattform, die den Endpunkt der Baumachse bildet. Von hier aus ist der Talraum in seiner Gesamtheit -auch ohne ein direktes Begehen- erlebbar. Darüber hinaus bieten verschiedene Platz- und Rasenflächen weitere Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten und Erholung.
Grünanlage Bärenbruch
Anschrift und Erreichbarkeit44379 Dortmund
Grünanlage "Ostwall"
Die ersten Planungen für eine zunächst kleine Restfläche hinter dem Museum am Ostwall in der Innenstadt-Ost reichen bis in das Jahr 1956 zurück. Bis dahin war das 1947 neu gegründete Museum für zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts anstelle des im Kriege zerstörten Museums für Kunst und Kulturgeschichte errichtet. Es wurde 1952 eröffnet und dann sukzessive weiter ausgebaut. Dort entstand ein Verbindungsweg, flankiert von einigen Bänken und umrahmt von einer ersten Bepflanzung.
Mit dem Einzug der früheren Museumsstraße stand dann Mitte der 1960er Jahre eine größere Fläche zur Verfügung und im Zuge einer vollständigen Neuplanung wurde die Idee eines Skulpturengartens entwickelt. Ruhige, von dichter Pflanzung eingefasste Sitzbereiche laden zum Verweilen und Betrachten der aufgestellten Plastiken ein. Dennoch erlauben die Wege auch den viel genutzten Durchgang vom Ostwall zur Viktoriastraße und damit direkt in die City.
Im Rahmen des Projektes "Spielen in der Stadt" ist die Grünanlage am Ostwallmuseum im Jahr 2000 in Teilen erneut umgestaltet und mit mehreren Spielbereichen ausgestattet worden. Neben einigen anderen Spielgeräten bietet eine ausladende Kletternetzlandschaft vielfältige Bewegungsmöglichkeiten für kleinere und größere Kinder. Neben dem Stadtgarten und einigen kleineren begrünten Bereichen trägt die Grünanlage am Ostwallmuseum wesentlich zur Steigerung der Attraktivität und der Aufenthaltsqualität in der Dortmunder City bei.
Grünanlage Ostwall
Anschrift und Erreichbarkeit44135 Dortmund
Grünanlage "Technologiepark"
Der Technologiepark im Stadteil Hombruch schließt sich westlich an das Gelände der Universität Dortmund an. Mit seinem einheitlichen Gestaltungskonzept, den mit rotem Klinker verkleideten Gebäuden und einem hohen Anteil an Grün ist er ein überregional bekanntes Areal.
In den 1980er Jahren wurde stadtplanerisch ein Konzept erstellt, bei dem landschaftliche und ökologische Ziele ein Hauptaugenmerk waren. Für die Stadt Dortmund stellte dies einen bis dahin bundesweit noch nicht vorhanden gewesenen Versuch dar, ein Gewerbegebiet nicht nur nach ökonomischen, sondern auch nach ökologischen und landschaftsplanerischen Gesichtspunkten zu gestalten. Von Vorteil erwiesen sich die unmittelbar angrenzende Universität und die verkehrsgünstige Lage.
Mit einem Bebauungsplan machte die Stadt 1986 Vorgaben für die Bebauung des 21 Hektar großen Areals: eine dreigeschossige Bauweise mit breiten Vorgärten und Ausgleichsgrün für die Parkplätze, damit sich die Gebäude in das Landschaftsbild einfügen können. Zudem wurden Dach- oder Fassadenbegrünungen vorgenommen.
Grünanlage Technologiepark
Anschrift und Erreichbarkeit44227 Dortmund
Grünanlage "Vogelpothsweg"
Auf der rund 1,5 Hektar großen Fläche zwischen Vogelpothsweg und Sengsbank in Dortmund-Dorstfeld entstand in den Jahren 1999 und 2000 diese öffentliche Parkanlage. In drei Bereichen mit unterschiedlicher Topographie und Gestaltungsintensität gibt es für jeden Geschmack und Anspruch etwas: Gelegenheit zum Verschnaufen oder für einen kleinen Spaziergang, für Kinder Raum und Geräte zum Spielen. Freunden des Klettersports wird ein Übungsparadies in Form eines 17 Meter hohen künstlichen Felsens geboten.
Ein etwa 7.000 Quadratmeter großer Teilbereich entlang des Vogelpothsweges hat die Aufgabe, Straßenraum und Grünanlage gegeneinander abzugrenzen. Er ist gekennzeichnet durch Aufenthaltsmöglichkeiten und eine intensive Begrünung mit heimischen Laubbäumen. Kernstück ist die parallel zur Straße verlaufende Promenade mit Alleecharakter. Hier gibt es verschiedenen Sitzbereiche mit Pergolen. Den hinteren Teil der Anlage -rund 4.500 Quadtratmeter groß- machen starke Höhendifferenzen aus. Dieser Bereich blieb in seiner Grundstruktur erhalten. Der vorhandene Bewuchs wurde ausgelichtet und zur Hangsicherung durch eine bodendeckende Unterpflanzung ergänzt. Zur Kuppe hin ermöglicht eine Wegeverbindung mit Sitzgelegenheiten den Blick über die gesamte Grünanlage. Die Überbrückung der Höhendifferenzen von bis zu 5 Metern musste hier über Treppenanlagen erfolgen.
Der in der Ebene gelegene Bereich hat sowohl für die Bewohner der angrenzenden Zechensiedlung als auch für die Bewohner der Hannibalsiedlung eine wichtige Eingangsfunktion. Hier wird eine hohe Aufenthaltsqualität erreicht. Die Platzfläche wird durch den vorhandenen alten Baumbestand umrahmt. An der Nordwestecke befindet sich ein etwa 3.100 Quadratmeter großer Kinderspielplatz zu den Themen "Urwald" und "Steppe". Hauptattraktionen: ein Vulkankegel mit Netzkonstruktion sowie ein bespielbares Flugzeug.
Östlich des Spielplatzes ragt unterhalb der vorhandenen Böschung ein für ambitionierte Jugendliche und Erwachsene frei zugänglicher Sportkletterturm auf. Die künstlich gestaltete Felsenlandschaft mit einer Höhe von rund 17 Metern ermöglicht als zentraler Anziehungspunkt der Parkanlage fachlich geleitetes Klettern im Freien. Betreut wird dieser Kletterturm durch den Deutschen Alpenverein e. V., Sektion Dortmund. Der Turm bietet auf 580 Quadratmetern "Felsfläche" Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, so dass Anfänger, Fortgeschrittene und "Kletterprofis" gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Spielplatz und Kletterturm wurden mit dem 3. Platz beim Spielraum-Preis 2002 ausgezeichnet.
Grünanlage Vogelpothsweg
Anschrift und Erreichbarkeit44149 Dortmund
Haus Rodenberg
Der ehemalige Adelssitz Haus Rodenberg in Dortmund-Aplerbeck entstand ursprünglich aus einer mittelalterlichen Wasserburg am Ufer der Emscher und ist bereits im Jahre 1290 urkundlich erwähnt.
Erst zwischen 1688 und 1698 ließ Johann Dietrich Voß von Rodenberg umfangreiche Renovierungsarbeiten vornehmen und die Burg in ein barockes Wasserschloss umbauen. Dabei entstanden auch das noch vorhandene Vorburggebäude mit der Gräfte und die Gartenanlagen, von denen heute nur noch wenige Reste erkennbar sind. Die älteste und detaillierteste bekannte Darstellung von Haus Rodenberg und seinen Ländereien ist eine Karte aus dem Jahr 1801 von Wesermann.
Wie viele Adelssitze im Dortmunder Raum war auch Haus Rodenberg als wehrhafte Anlage konzipiert und so gänzlich von Wasser umschlossen. Noch ganz der schlichten Formensprache der Renaissance entsprechend, waren die Gartenteile als umgrenzte, fast quadratische Bereiche außerhalb der Gräfte angelegt und von Bruchsteinmauern umgeben.
Im Zentrum des östlichen oder auch Hauptgartens befand sich ein rundes Wasserbecken und am Rand ein Pavillon. Nördlich schloss sich daran der Baumhof mit Obstgehölzen in Reihen an. Das kleine Geviert im Süden, ebenfalls annähernd quadratisch, mit Bruchsteinmauern gefasst und mit dem gleichen, einfachen Wegekreuz ausgestattet, war von einer Gräfte umgeben und wurde daher auch „Wasserparterre“ genannt.
Haus Rodenberg
Anschrift und Erreichbarkeit44287 Dortmund
Haus Wenge
Die Geschichte des mittelalterlichen Rittersitzes Haus Wenge ist eng mit der des Ortsteils Lanstrop an der nordöstlichen Grenze des Dortmunder Stadtgebietes verbunden. Vermutlich stammen die Grundmauern und Teile der Umfassung bereits aus dem 13. Jahrhundert. Im Jahre 1373 wurde der Hof Lanstrop von Otto von Lamestorpe an Goswin und Johan von der Wenge verkauft und so mit dem Haus Wenge vereinigt.
Das zweigeschossige Herrenhaus mit dem Staffelgiebel in Backstein und den Steinkreuzfenstern zeigt noch gotische Formen, die auch erhalten blieben, als das Haus nach der Zerstörung im Jahre 1598 wieder aufgebaut und im Inneren nach dem Geschmack der Barockzeit eingerichtet wurde.
Seit 1952 gehört die Parkanlage Haus Wenge der Stadt Dortmund. Diese hat den Park in den Jahren 1962 bis 1966 durchgreifend restaurieren lassen und somit vor dem Verfall bewahrt. Durch die Anlage des öffentlichen Parks mit der teilweise wiederhergestellten Gräfte wurde das einzige erhaltene Adelshaus im gotischen Stil in das Gebiet des alten Dorfes und der Großsiedlung "Neu-Lanstrop" einbezogen. Am 26. Oktober 1966 konnte die "neue" Parkanlage mit dem historischen "Haus Wenge" als Mittelpunkt der Öffentlichkeit übergeben werden.
Zusammen mit der benachbarten Kleingartenanlage und der nördlich anschließenden Grünanlage an der Büttnerstraße bildet der Park "Haus Wenge" einen großzügigen Freiraum, der sich nach Westen in die offene Landschaft fortsetzt.
Am 06.05.2023 hat der ehemalige Oberbürgermeister Thomas Westphal offiziell den Schlüssel zur Nutzung von Haus Wenge an den Haus Wenge Lanstrop e. V. übergeben. Der Verein hat das Ziel, das Haus zu einem Bürgerzentrum zu entwickeln. So ist es z. B. auch jetzt schon möglich im Haus standesamtlich zu heiraten.
Haus Wenge
Anschrift und Erreichbarkeit44329 Dortmund
Kokerei Hansa
Birkenhaine, zwölf Meter über dem Erdboden. Südafrikanisches Geisskraut und blauer Natternkopf an stillgelegten Bahngleisen. Libellen über Wasserbecken, Vogelgezwitscher zwischen rostigen Rohren und Falken in den Lüften...Kaum zu glauben, aber wir befinden uns auf dem Areal der Kokerei Hansa in Huckarde, einst wichtiger Standort der Schwerindustrie im Verbund zwischen Dortmunder Zechen und Stahlwerken.
1992 stillgelegt, ist die Anlage heute ein faszinierendes Industriedenkmal und zugleich ein Eldorado der Natur. Über einen langen Zeitraum hinweg sind auf industriellen Standorten wie Zechen, Kokereien und Hüttenwerken durch Aufschüttungen aus Schlacken, Bergematerial, Staub, Asche oder Bauschutt „künstliche“ Böden entstanden. Sie sind arm an Nährstoffen und können nur wenig Wasser speichern. Außerdem bewirken ihre hohen Anteile an dunklen Materialien, wie z. B. Kohlenstaub, bei Sonneneinstrahlung eine schnellere Erwärmung als bei den Böden der Umgebung. Hitze, Wassermangel und Nährstoffarmut sind keine idealen Voraussetzungen für die Ansiedlung von Lebewesen. Dennoch gibt es viele Pflanzen und Tiere, die es mit den schwierigen Bedingungen auf den Industriebrachen aufnehmen und eine artenreiche "Industrienatur" entstehen lassen.
Kokerei Hansa
Anschrift und Erreichbarkeit44369 Dortmund
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Landschaftspark "Alte Körne"
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (1986–1996) entstand in Scharnhorst, zusammen mit der unter ökologischen Aspekten erstellten Kleingartenanlage "Alte Körne" und einer Spiellandschaft, ein Landschaftspark.
An diesen Park schließen sich nördlich zwei weitere, in den 1960er und 1970er Jahren entstandene Kleingartenanlagen an. Im Süden grenzen das Naturschutzgebiet "Alte Körne" und größere, zusammenhängende Stadtwaldgebiete an. Über das Wegenetz an die bestehende Großsiedlung angebunden, bietet der Park eine wohnungsnahe Erholung und Naturerfahrung
Mit der Einrichtung des Landschaftsparks "Alte Körne" und somit der Verbindung der verschiedenen Teilbereiche zu einer Einheit entstand im nordöstlichen Stadtgebiet ein zusammenhängendes Erholungsgebiet von 64 Hektar mit einer über den Bezirk und die Stadtgrenzen reichenden Bedeutung. Vom Ortsteil Grevel erstreckt sich der Freiraum bis zu den südlichen Bereichen des Ortskerns, setzt sich in einem Fuß- und Radweg entlang des Baches "Alte Körne" fort und bildet zugleich den Übergang zu den östlich anschließenden Waldgebieten.
Landschaftspark "Alte Körne"
Anschrift und Erreichbarkeit44328 Dortmund
Nordmarkt
In der planmäßig angelegten Nordstadt sah der damalige Stadtbaumeister Brandhoff bereits 1858 elf "Schmuckplätze" vor. Der Dortmunder "Generalplan" von 1898 verzeichnete dann im Herzen der Nordstadt einen großen rechteckigen Platz. Von 1907 bis 1909 wurde ein 4 Hektar großer, rechteckiger Platz nördlich der Mallinckrodtstraße angelegt, – der "Nordmarkt".
Dem wilhelminischen Zeitgeschmack folgend waren die Rosenrabatten, die Rhododendron-Gruppen und die gusseisernen Einfassungsgitter streng geometrisch angeordnet. Ein x-förmig angelegtes Wegesystem erschloss im Zentrum einen "Flanierraum" im Schatten von Linden. Ringförmig um den Platzrand legten die Gartenbauer eine gepflasterte Zone an, gesäumt von Platanen, die als Fläche für einen Wochenmarkt dient. An der Südseite des Platzes entstanden etwas später eine Bedürfnisanstalt und ein Kiosk.
Der Nordmarkt wurde im Laufe der nächsten Jahrzehnte zu einem geschichtsträchtigen Ort. Bereits 1919 benannte ihn die junge Weimarer Republik in "Platz der Republik" um und 1920 töteten marodierende Soldaten dort einen Arbeiter. Ein Mahnmal auf der Südseite des Platzes erinnert an die sogenannte "Schlacht am Nordmarkt" zwischen SA, Kommunisten, Sozialdemokraten und Ordnungshütern am 16. Oktober 1932.
Vom 9. März 1933 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs hieß der Nordmarkt dann "Horst-Wessel-Platz". Unter den Bomben wurde die Nordstadt in den Jahren 1943–45 schwer zerstört, so auch der Nordmarkt. 1945 erhielt der Nordmarkt seinen ursprünglichen Namen zurück und auch das Leben kehrte allmählich wieder ein. 1971 entstand ein kleiner Spielplatz.
Mit Mitteln der NRW-Landesinitiative "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" konnte 1995 die dringend erforderliche Grundrenovierung in Angriff genommen und dem Nordmarkt sein ursprüngliches städtebauliches Erscheinungsbild aus den Jahren 1907/1909 zurückgegeben werden.
Heute ist der Platz nach der Rekonstruktion und neuen Gestaltung wieder ein viel frequentierter Treffpunkt für Jung und Alt, nicht nur während des Marktes an zwei Tagen in der Woche.
Nordmarkt
Anschrift und Erreichbarkeit44145 Dortmund
Park der Generationen
Im Rahmen des S-Bahn-Baues wurde die vorherige Brachfläche in Lütgendortmund, topographisch ein Geländeeinschnitt, mit Aushubmassen aufgefüllt, für eine spätere bauliche Nutzung verdichtet und mit Rasen eingesät.
Weder für eine Bebauung noch für einen angestrebten Sportpark ließen sich ein Investor bzw. ein Betreiber finden. Daher wurden Überlegungen angestellt, eine Grünfläche zu entwickeln, die mit ihren Nutzungsmöglichkeiten in besonderer Weise allen Altersgruppen der Bevölkerung gerecht werden sollte, wie z. B. ein Skaterpark für Jugendliche und ein Boulebereich für ältere Bürger. Die Wünsche und Ideen der im Vorfeld beteiligten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind in die Gestaltung, soweit technisch und finanziell möglich, eingeflossen.
Mit dem Ausbau der "Spielanlage Feuerwehr", sowohl eine Anregung aus der Kinderbeteiligung als auch Konzept eines Holzkünstlers im Rahmen eines Ideen- und Realisierungswettbewerbs, wurde die Umgestaltung der ehemaligen Brachfläche "Auf der Hofstadt" zu einer vielseitig nutzbaren Grünfläche abgeschlossen.
Entstanden ist ein etwa 2,7 Hektar großer "Park der Generationen" für alle Altersgruppen der Bevölkerung mit interessanten und reizvollen Spielmöglichkeiten sowie Aufenthaltsbereichen für Ruhe und Erholung.
Entsprechend der Bedeutung für den Ortskern Lütgendortmund wurde die Grünanlage von allen Seiten erschlossen. Ein Wegenetz, größtenteils mit wassergebundener Decke, durchzieht den Park sternförmig. Wegebegleitend werden verschiedenste Spielmöglichkeiten angeboten: Streetball, Bouleplatz, Sandspielfläche, Bolzplatz, eine asphaltierte Skaterbahn und ein Jugendtreff mit Seilbahn, Rutsche und Klettergerüsten.
Darüber hinaus entstanden 10.000 Quadratmeter Rasen- und Wiesenflächen, 9.500 Quadratmeter Pflanzungen und 2.500 Quadratmeter Wege- und Platzflächen, außerdem wurden 140 Bäume gepflanzt.
Park der Generationen
Anschrift und Erreichbarkeit44388 Dortmund
Stadewäldchen
Die langen Bemühungen der Stadt Dortmund um diese natürliche Anbindung in der Innenstadt-Ost reichen bis in das Jahr 1939 zurück, als die Stadt vom Brauereibesitzer Stade das sogenannte Stadewäldchen (Grundstücke zwischen Saarlandstraße und Markgrafenstraße) angepachtet hatte, um eine öffentliche Grünanlage zu errichten.
In den 50er Jahren wurde die Fläche dann erworben und bis in die 60er Jahre hinein weitere Grundstücke aufgekauft, bis schließlich eine Grünverbindung vom Stadtzentrum bis zum Westfalenpark geschaffen war. Von dort ist ein Fußmarsch - vorwiegend durch Grün - bis in die Wälder im Süden der Stadt möglich.
Einen wesentlichen Anstoß für die Ausgestaltung des Stadewäldchens und den Ankauf weiterer Flächen gab die Bundesgartenschau im Jahre 1959 im Westfalenpark. Man wollte eine attraktive Fußwegeverbindung für die Gartenschaubesucher ins Dortmunder Stadtzentrum sicherstellen. Heute ist das Stadewäldchen eine als Fußgängerverbindung wie auch als Aufenthaltsort gleichermaßen rege besuchte öffentliche Grünfläche.
Stadewäldchen
Anschrift und Erreichbarkeit44135 Dortmund
Stadtteilpark Scharnhorst
Das Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscherpark ist stadt- bzw. kreisübergreifend angelegt. Ein wichtiger Bestandteil ist die unter ökologischen Gesichtspunkten erstellte Dauerkleingartenanlage "Alte Körne", an die sich im nördlichen Bereich eine Spiellandschaft sowie zwei in den 60er und 70er Jahren entstandene Kleingartenanlage anschließen.
Südlich an diesen Gartenkomplex grenzt das Naturschutzgebiet "Alte Körne" sowie große zusammenhängende Stadtwälder. Das an die bestehende Großsiedlung angebundene Wegenetz bildet die Infrastruktur des im städtischen Besitz befindlichen Parks und ermöglicht der Bevölkerung des Stadtbezirkes eine wohnungsnahe Erholung und Naturerfahrung.
Dieses hat dazu geführt, daß ein Bereich mit einer Größe von ca. 64 Hektar als Landschaftspark "Alte Körne" eingerichtet wurde. Damit entstand im nordöstlichen Stadtgebiet ein zusammenhängendes Erholungsgebiet.
Stadtteilpark Scharnhorst
Anschrift und Erreichbarkeit44328 Dortmund
Tremoniapark
Der Tremoniapark liegt in der westlichen Innenstadt. Die aus dem Wildwuchs vor allem in den Randzonen entstandenen Strauch- und Baumflächen wurden bei der Sanierung besonders behutsam behandelt und als Waldraum erhalten. Das Wegesystem wurde so konzipiert, dass möglichst direkte Wege zur Erreichbarkeit der Innenstadt hergestellt wurden.
So entstand ein interessanter, abwechslungsreicher Park, der von den Anwohnern zur Naherholung genutzt wird. Die große Wiesenfläche ist besonders gut zum Picknick oder bei Wind zum Drachensteigen geeignet. In der Parkanlage liegen verstreut einige "gefundene Objekte", die an die ehemalige industrielle Nutzung erinnern. Bei den 'Halbschalen' handelt es sich um sogenannte Klöpperböden, die Bestandteile von Druckgefäßen waren.
Tremoniapark
Anschrift und Erreichbarkeit44137 Dortmund
UmweltKulturPark
Der UmweltKulturPark umfasst ein ca. 12 Hektar großes Areal im Tal des Rahmkebaches in Groß-Barop. Der Park entstand auf einer ehemaligen Ackerfläche und wurde als Ausgleichsfläche für die Universitätsbebauung ausgewiesen.
Er soll Erholung und gleichzeitig Informationen über die Verknüpfungsmöglichkeiten von Lebensräumen für Pflanzen, Tiere und Menschen bieten, die auch an andere Standorte übertragen werden können. Er soll zudem Raum für die Wiederansiedlung von Wildpflanzen und Tieren bieten.
Der UmweltKulturPark wurde mit Mitteln aus dem Naturschutzprogramm Ruhrgebiet und mit Vereinsgeldern nach den Gesichtspunkten der Permakultur gestaltet und angelegt. Man findet in ihm verschiedene für die Permakultur typische Merkmale wieder.
Hierzu gehört die Zonierung von intensiv genutzten Bereichen wie dem Garten bis hin zu weniger arbeitsaufwendigen Bereichen wie den Obstwiesen. Dort stehen vor allem alte Obst- und insbesondere Apfelsorten: So gibt es z.B.Mispeln und Esskastanien.
An den Wegrändern wachsen Beerensträucher. Es wurden Sonnenfallen z. T. mit Trockenmauern angelegt, die nach Süden ausgerichtet und durch Hecken nach Norden geschützt werden und damit ein Mikroklima für empfindlichere Kulturen schaffen. Andere Bereiche des Parks sind naturbelassen. Das gesamte Gelände ist durch eine sehr große Artenvielfalt gekennzeichnet.
Der Förderverein Permakultur Dortmund e.V., gegründet 1986, pflegt in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund den UmweltKulturPark, sorgt für den Erhalt der Strukturen und bewirtschaftet die dortigen Garten. Ein besonderes Anliegen ist die Kultivierung alter, in Vergessenheit geratener Gemüsesorten. Darüber hinaus geben die Vereinsmitglieder ihr Wissen ebenso wie Saatgut, Pflanzen und in geringem Umfang Ernteerträge weiter.
Zweck des Vereins ist die Natur- und Landschaftspflege durch die verstärkte Einbindung des Menschen in natürliche Zusammenhänge und die Erhaltung bzw. die Wiederherstellung der natürlichen Lebensgrundlagen.
UmweltKulturPark
Anschrift und Erreichbarkeit44225 Dortmund
Volksgarten Bövinghausen
Die Idee zu den Volksgärten entstand Ende des 18. Jahrhunderts. Hierbei sollten Parkanlagen geschaffen werden, die der Erholung, der Bildung und der Erziehung dienen können. Neben Wald- und Wiesenflächen wurden dazu auch Teiche, Wasserspiele, Ruheplätze, Denkmäler und Pavillons angelegt.
Mit ca. 5 Hektar ist der Volksgarten Bövinghausen der kleinste in Dortmund. Jedoch erfüllt auch er mit seinem Waldbestand und gut ausgebautem Fußwegenetz alle Ansprüche, die an eine siedlungsnahe Grünanlage gestellt werden.
Volksgarten Bövinghausen
Anschrift und Erreichbarkeit44388 Dortmund
Volksgarten Lütgendortmund
Die Idee zu den Volksgärten entstand Ende des 18. Jahrhunderts. Hierbei sollten Parkanlagen geschaffen werden, die der Erholung, der Bildung und der Erziehung dienen können. Neben Wald- und Wiesenflächen wurden dazu auch Teiche, Wasserspiele, Ruheplätze, Denkmäler und Pavillons angelegt.
Der Volksgarten Lütgendortmund entspricht in seiner Anlage dem Charakter eines Waldparks. Er vereint Wasserflächen, Wald und offene Landschaft zu einer funktionellen Grünanlage mit einer Gesamtgröße von ca. 10 Hektar.
Volksgarten Lütgendortmund
Anschrift und Erreichbarkeit44388 Dortmund
Volksgarten Mengede
Die Idee zu den Volksgärten entstand Ende des 18. Jahrhunderts. Hierbei sollten Parkanlagen geschaffen werden, die der Erholung, der Bildung und der Erziehung dienen können. Neben Wald- und Wiesenflächen wurden dazu auch Teiche, Wasserspiele, Ruheplätze, Denkmäler und Pavillons angelegt.
Die Lage Mengedes und der damalige Zeitgeist begünstigten die Anlage eines Waldparks. In den 20er Jahren wurde das Areal um Sportanlagen für den Breitensport ergänzt. Der Mengeder Volksgarten hat durch seinen Waldbestand sowie die Gewässernähe einen besonderen Erholungwert. Er hat eine Gesamtgröße von ca. 16 Hektar.
Volksgarten Mengede
Anschrift und Erreichbarkeit44359 Dortmund
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