Gedenkstätte Steinwache
Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache ist bis auf Weiteres wegen Umbauarbeiten geschlossen.
Es finden aber Seminare, Führungen und Abendveranstaltungen an anderen Orten statt. Weitere Informationen dazu finden Sie auf dieser Homepage und auf unseren Social-Media-Kanälen.
Am 14.10.1992 wurde an der Steinstraße 50 in Dortmund die "Steinwache" als Mahn- und Gedenkstätte eröffnet. Sie befindet sich im alten Dortmunder Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach vor allem durch die Gestapo misshandelt wurden.
Derzeit befindet sich die Gedenkstätte wegen Modernisierungsmaßnahmen im Umbau. Wir sind aber weiterhin mit unseren pädagogischen Angeboten, Abendveranstaltungen und Wechselausstellungen für Sie da. Bitte buchen Sie unsere Angebote mit zwei Monaten Vorlauf. Unsere Angebote sind kostenfrei.
Jeden ersten Sonntag im Monat findet der Stadtrundgang NS-Verfolgung in Dortmund statt.
Start: 14:30 Uhr vor dem Eingang des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3.
Jeden dritten Sonntag im Monat findet der Stadtrundgang "Dortmund und der Holocaust" statt. Start: 14:30 Uhr vor dem Eingang des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3.
Beide Rundgänge sind kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstaltungen
Rathaus - Bürgerhalle
Jüdisches Leben 81 Jahre nach Auschwitz: Bedroht, bewacht, bewahrt?Holocaustgedenkveranstaltung mit Podiumsdiskussion
2 Termine
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Öffentlicher Stadtrundgang - NS-Verfolgung in DortmundAnhand historischer Schauplätze werden die Geschichte und die Funktion des ehemaligen Polizeigefängnisses im Nationalsozialismus veranschaulicht
Kino im U
Filmreihe "Holocaust im Film" - Son of SaulEs werden herausragende Filme gezeigt, die in einer anschließenden Diskussion mit Expertinnen und Experten eingeordnet werden
2 Termine
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Öffentlicher Stadtrundgang - Dortmund und der HolocaustEs werden Orte im Innenstadtbereich aufgesucht, die einen Bezug zur antisemitischen Verfolgung in den 1930er Jahren sowie zum Holocaust haben
Kino im U
Filmreihe "Holocaust im Film" - IdaEs werden herausragende Filme gezeigt, die in einer anschließenden Diskussion mit Expertinnen und Experten eingeordnet werden
Kino im U
Filmreihe "Holocaust im Film" - Mazel Tov CocktailEs werden herausragende Filme gezeigt, die in einer anschließenden Diskussion mit Expertinnen und Experten eingeordnet werden
Nachrichten
Der 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Der Tag wurde 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt. Die Stadt Dortmund lädt aus diesem Anlass zu einer Veranstaltung im Rathaus.
Am Donnerstag, 11. Dezember, spricht Dr. Ulf-Dieter Klemm um 19 Uhr im Stadtarchiv Dortmund (Märkische Str. 14) über die Jahre der griechischen Militärjunta. Er zeigt, wie Medien und Gewerkschaften während der griechischen Militärdiktatur zur Verständigung zwischen Deutschen und Griechen beitrugen.
Am Sonntag, 7. Dezember, verbreiten viele Veranstaltungen beim Familiensonntag im Dortmunder U Weihnachtsstimmung. Es gibt außerdem ein großes Angebot an Führungen zur Kunst und Kultur in den Museen und in der Stadt.
Am Donnerstag, 4. Dezember, wird im Stadtarchiv Dortmund um 19 Uhr der Roman „Z“ von Vasilis Vasilikos vorgestellt: Schauspieler und Hörfunksprecher Ludger Burmann liest und Dr. Ulf-Dieter Klemm, Kulturbotschafter Athens a. D., gibt Einblicke in die Zeit nach dem Bürgerkrieg
Im Stadtarchiv Dortmund erzählt Nora Hespers am Mittwoch, 3. Dezember ab 19 Uhr die Geschichte ihres Großvaters Theo Hespers – Widerstandskämpfer gegen die Nazis – und ihre eigene Reise zu Demokratie, Erinnerung und familiärer Wiederbegegnung.
Am Montag, 17. November, präsentieren der renommierte Lektor Dr. Christian Döring und der Dortmunder Schauspieler Ekkehard Freye Auszüge und Hintergründe aus „Der Lügendetektor“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Stadtarchiv Dortmund, Märkische Straße 14. Der Eintritt ist frei.
Die Museen bieten am Sonntag, 16. November, wieder abwechslungsreiche Führungen und Aktionen an: Märchen im Mittelalter, Papierkunst im Hoesch-Museum und ein Spaziergang durchs schöne Unionviertel sind nur Beispiele.
Am 87. Jahrestag der Pogromnacht lädt die Stadt Dortmund zu einem Gedenken ein.
Das Wochenende (20./21. September) gehört den Dortmunder Museen. Am Samstag sind sie Mittelpunkt der 25. DEW21 Museumsnacht, und auch am Sonntag gibt es wieder viele Führungen zur Kunst und Kultur in den städtischen Häusern.
Der Jurist Fritz Bauer hat die Auseinandersetzung mit den Verbrechen der NS-Zeit vorangetrieben. Die Historikerin Dr. Irmtrud Wojak liest am Dienstag, 27. Mai, ab 19 Uhr aus ihrer Biografie über Fritz Bauer in der Gedenkstätte Steinwache.
Nicola Schubert schlüpft in einer Audio-Performance in die Rollen von Täterinnen und Opfern der NS-Zeit.
Bilderstrecke: Gedenkstätte Steinwache
Gedenkstätte Steinwache
Anschrift und Erreichbarkeit44147 Dortmund
Postanschrift: Gedenkstätte Steinwache c/o Stadtarchiv Dortmund, Märkische Straße 14, 44122 Dortmund
Spendenkonto
Ihre Spende hilft uns und ist willkommen!
Kulturbetriebe Dortmund
Kontonummer: 001 051 911
BLZ: 440 501 99
Sparkasse Dortmund
IBAN: DE10440501990001051911
BIC: DORTDE33XXX
Verwendungszweck: 41/Archiv/Spende Steinwache
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Informationen zum Stand der aktuellen Umbaumaßnahmen der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache.
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Die Handschriftenabteilung, auch bekannt als „Westfälisches Handschriftenarchiv“, beherbergt die verborgenen Schätze der Stadt- und Landesbibliothek.