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Freizeit-Tipps

70er-Flair, die Kraft der Sonne und Herbstgefühle: Super-Sonntag der Museen am 2. November

Am Sonntag, 2. November, locken viele Veranstaltungen zum Familiensonntag am Dortmunder U. Es gibt außerdem ein großes Angebot an Führungen zu Kunst und Kultur in den Museen und in der Stadt.

Der November geht los, das Wetter draußen ist trüb und grau: die perfekte Gelegenheit für einen Sonntag im Museum! Egal ob Familien-Programm im Dortmunder U oder eine spannende Führung zu Kunst und Kultur im Brauerei-Museum, dem Schauraum Comic & Cartoon oder dem Museum Ostwall - in Dortmund gibt es am Sonntag, 2. November, jede Menge Highlights.

Familiensonntag am U

Kinder basteln etwas an einem großen Tisch
Bild: Stadt Dortmund / Roland Baege
Der Familiensonntag im Dortmunder U hält viele Aktionen für Kinder und Erwachsene bereit.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Baege

Im gesamten Dortmunder U ist wieder Familiensonntag! Schon um 12 Uhr beginnen viele Aktionen, wie zum Beispiel die Tiersticker-Suche im Gebäude. Um 12:30 Uhr, 14 Uhr und 15:30 Uhr erfahren Klein und Groß bei der „Reise durchs U“, warum das U leuchtet und welche Schätze sich im Haus verstecken.

Verkehrszeichenmemory & -bingo

Direkt im Eingangsbereich erwartet die Besuchenden die Polizei: Die Verkehrsunfallprävention will mit den Kindern spielerisch die Welt der Verkehrszeichen entdecken.

Trickfilme für Kinder

Die besten Kurzfilme des ITFS 2025 gehen mit BEST OF TRICKS FOR KIDS auf große Tour und machen Halt im Kino im U. Warum sind die Vögel in Paris so chic angezogen? Und kann der kleine Kolibri Familie Faultier retten? Das Programm ohne Dialoge für Kinder ab 0 ist eine filmische Reise um die Welt: ein Familienurlaub am Strand, Monster im Schwimmbad oder Schweine im Kloster.

Herbstliches Programm mit Eulen und Solarpunk

Neben der neuen Ausstellung auf der uzwei „Solarpunk“, bei der es um utopische Ideen für eine bessere Welt geht, gibt es viele Aktionen. In der Kunstwerkstatt wird ein gemütliches Zuhause für Eulen gemalt und gebastelt - ab 8 Jahren. Im Studio geht es für Kinder ab 5 Jahren beim digitalen Spiel darum, Tieren beim Wintervorrat zu helfen und alle Kastanien zu finden. Außerdem gibt es ein Eulen-Memory.

Familienführung: „Genossin Sonne“

Die Ausstellung „Genossin Sonne“ beschäftigt sich mit der Sonne und deren Einfluss auf die großen Revolutionen in der Welt.

Wie sieht die Sonne aus dem Weltall aus? Was passiert, wenn sie besonders aktiv ist? Und welche Kraft hat Sonnenenergie? In der Familienführung ab 16 Uhr durch die Ausstellung „Genossin Sonne“ des HMKV werden Kunstwerke entdeckt und es gibt Spannendes und Überraschendes über die Sonne. Für Kinder ab 6 Jahren und ihre Eltern. Im Rahmen der kostenfreien Führung fallen die regulären Eintrittspreise für Ebene 6 an (9 € / 5 € ermäßigt). Mit Rätselheft und Mitmachpäckchen kann die Ausstellung „Genossin Sonne“ auch auf eigene Faust erkundet werden. Außerdem kann gebastelt werden: Mit bunten Folien, glitzernden Perlen und funkelnden Klebesteinen können Kinder eigene Sonnenfänger kreieren.

Ausstellung: „Konklusion? Inklusion!“

Auf dem Campus der TU Dortmund geht es um Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe an Hochschulbildung, denn das ist gemäß der Behindertenrechtkonvention der UN ein Menschenrecht. Die aktuelle Ausstellung zeigt wie an der TU Dortmund dieses Menschenrecht im Arbeitsbereich Behinderung und Studium (DoBuS) umgesetzt wird.

Sammlung und Winterlandschaft im Museum Ostwall

Im Museum Ostwall auf den Ebenen 4 und 5 beginnt um 15 Uhr eine anderthalbstündige Führung durch die Sammlungspräsentation „Kunst -> Leben -> Kunst. Das Museum Ostwall gestern, heute, morgen“. In der Führung werden Hintergründe zur Bedeutung und Entstehung der gezeigten Werke vermittelt. Im Kunstaktionsraum, Ebene 4 (Zugang über Ebene 5), können ab 12 Uhr Winterlandschaften in einer kleinen Pappsalatschüssel gebastelt werden - Inspiriert durch eine riesige dreidimensionale Landschaft des Künstlers HA Schult. dortmunder-u.de/museum-ostwall

Ukraine-Comics: Ausstellung zeigt Kriegsschrecken in Bildern

Um 13 Uhr startet eine Führung durch die Ausstellung „Ukraine Comics – Leben in der Kriegszone“ im schauraum: comic + cartoon, Max-von-der-Grün-Platz 7. Sie präsentiert Werke ukrainischer Comic-Künstler*innen, die den Krieg in Bildern und aus persönlicher, künstlerischer Perspektive zeigen. Die Arbeiten erzählen Geschichten von Widerstand, Verlust, Hoffnung und dem alltäglichen Überleben inmitten eines anhaltenden Konflikts. Die Führung kostet 3 Euro.

Brauerei-Museum: Führungen zu Export, Adam-Bier und Co.

Ein Besucher steht vor historischer Abfüllanlage im Brauerei-Museum.
Bild: Stadt Dortmund / Silke Hempel
Besucher vor historischer Abfüllanlage im Brauerei-Museum.
Bild: Stadt Dortmund / Silke Hempel

Im Brauerei-Museum Dortmund startet um 15 Uhr eine 90-minütige Führung, die in die Blütezeit der Bierstadt Dortmund eintauchen lässt. Besucher*innen erfahren, wie Dortmund zur Hochburg der Braukunst wurde und erhalten spannende Einblicke in die Geschichte des Bierbrauens. Die Führung kostet 4,50 Euro, der Eintritt ins Museum ist frei. Anmeldungen für die Führung bitte per E-Mail an brauereimuseum-dortmund@radeberger-gruppe.de.

NS-Verfolgung und die Steinwache

Bei einem etwa 90-minütigen Spaziergang werden ab 14:30 Uhr unterschied­liche Orte in der Innenstadt aufgesucht, die einen Bezug zur antise­mitischen Verfolgung in den 1930er-Jahren sowie zum Holocaust haben. Der Rundgang „NS-Verfolgung in Dortmund“ ist eine dialogische Stadtführung rund um die Steinwache. Anhand historischer Schauplätze werden die Geschichte und die Funktion des ehemaligen Polizeigefängnisses im Nationalsozialismus vermittelt. So fielen ihm nicht nur zahlreiche jüdische Dortmunder*innen zum Opfer – es waren auf der anderen Seite wiederum viele Bürge­r*innen unserer Stadt, die an der Verfolgung mitwirkten. Wer waren diese Menschen? Welche Spuren gibt es heute noch? Welche Orte waren von Bedeutung? Start um 14:30 Uhr vor dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Ohne Anmeldung, kostenfrei.

Führungen zur Papierkunst und Geschichte des Stahls

Zur Geschichte von Stahl und Eisen startet ab 14 Uhr eine Familienführung durch die Dauerausstellung des Hoesch-Museums, Eberhardstraße 12. Um 11 Uhr beginnt eine Führung durch den Stahlbungalow. Die Ausstellung zeigt das Werkswohnen in den 70er-Jahren, die Entwicklung der Bauteile und des besonderen Stahls der Firma Hoesch sowie über die Geschichte der Stahlhäuser der Moderne. Sie kostet 3 Euro (1,50 Euro ermäßigt). Der Künstler Michael Wienand führt von 13 bis 16 Uhr durch seine Sonderausstellung „Heimatgeschichten aus dem Revier“, er zeigt Szenen aus dem Ruhrgebiet aus Papier.

Stadtspaziergang: Jugendstil im Kreuzviertel

Zu sehen ist ein Hauseingang im Kreuzviertel. Der Eingang besteht aus einer schwarzen Tür mit Fenster, die von hellem Sandstein eingerahmt ist. Über Tür befindet sich mittig ein Gesicht aus Sandstein.
Bild: ©MKK, Joana Maibach
Ein Spaziergang führt durch das beliebte Kreuzviertel.
Bild: ©MKK, Joana Maibach

Um 14 Uhr geht auf Spurensuche ins Kreuzviertel: Wer sich die Hausfassaden genau anschaut, wird Elemente aus dem Jugendstil entdecken, gern kombiniert mit historisierenden Versatzstücken. Das Areal des heutigen Kreuzviertels war gegen Mitte des 19. Jahrhunderts noch überwiegend agrarisch geprägt. Um 1900 aber sollten sich hier in erster Linie Beamte niederlassen. Entsprechend großzügig wurde geplant und gebaut. Karten bitte vorher im Museum für Kunst und Kulturgeschichte kaufen: 8,90 Euro (ermäßigt 4,50 Euro). Treffpunkt: Vor dem Restaurant CHUZO an der Möllerbrücke.

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