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Wirtschaft und Familie

Fabido-Wirtschaftsplan 2024 sieht 147 Millionen Euro für Kinder in Dortmund vor

Starke Kitas, starke Kinder: Der städtische Eigenbetrieb Fabido (Familienergänzende Bildungseinrichtungen für Kinder in Dortmund) hat seinen Wirtschaftsplan 2024 aufgestellt. Demnach rechnet Fabido mit Einnahmen von rund 147 Millionen Euro.

Die Stadtspitze befasste sich in ihrer Sitzung am Dienstag, 14. November, mit dem voraussichtlichen Jahresergebnis.

Fabido auf Wachstumskurs

Fabido ist der größte Träger frühkindlicher Bildung im Stadtgebiet - und einer der größten in Nordrhein-Westfalen. Zum 1. Januar 2024 öffnet eine neue Kita an der Mallinckrodtstraße 55-59, dann wird Fabido 99 Tageseinrichtungen für Kinder betreiben. 2.536 Beschäftigte betreuen täglich ca. 8.520 Kinder, darunter 1.060 Kinder in der Tagespflege.

Und Fabido wird weiter wachsen: 2024 werden weitere Kita-Neubauten und -Ersatzbauten geplant, die ab 2025 eröffnen. "Dass Fabido wächst, ist gut für die Familien in Dortmund", sagt Kinder- und Jugenddezernentin Monika Nienaber-Willaredt. "Mit jedem neuen Betreuungsplatz schaffen wir Perspektiven für die jüngsten Menschen unserer Stadt." Fabido-Geschäftsführer Daniel Kunstleben fügt an: "Durch sechs weitere Neubauten im gesamten Stadtgebiet werden wir unser Betreuungsangebot nachhaltig erweitern und bieten beste Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten."

Monika Nienaber-Willaredt blickt freundlich den Betrachter an, hinter ihr ist eine Fensterfront.
Monika Nienaber-Willaredt, Kinder- und Jugenddezernentin der Stadt Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Mit jedem neuen Betreuungsplatz schaffen wir Perspektiven für die jüngsten Menschen in unserer Stadt.

Zuschüsse über das Kinderbildungsgesetz (KiBiz)

Für das Wirtschaftsjahr 2024 plant Fabido ein Jahresergebnis zunächst mit einem Defizit von rund 400.000 Euro. Die Planung berücksichtigt noch nicht die vom Land NRW angekündigte Zuschüsse an die Kommunen über das Kinderbildungsgesetz (KiBiz). Sofern der Landtag in Düsseldorf positiv darüber entscheidet, wäre das Jahresergebnis ausgeglichen.

Bei den Einnahmen haben die gesetzlichen Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand den größten Einzelposten (rund 140 Millionen Euro). Sie setzen sich u.a. aus den Zuschüssen von Land NRW, Stadt Dortmund, Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Fördermitteln zusammen. Beim Aufwand machen die Personalkosten den größten Posten aus (125,5 Millionen Euro).

Schlagwörter

Kinder, Jugendliche & Familie Bildung

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