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Eurocities-Award

Klimafreundliche Verpflegung und Ernährungsbildung sollen Stadt Award bringen

Soziale Aspekte und Umwelt miteinander verbinden – darum geht es beim Eurocities-Award, um den sich die Stadt Dortmund nun bewirbt. Verschiedene Akteur*innen der Stadt setzen sich für eine gesunde, klimafreundliche Ernährung in städtischen Einrichtungen ein.

Mit dem Titel „Empowering children for sustainable food” (übersetzt: Kinder zu nachhaltiger Ernährung befähigen) bewirbt sich die Stadt Dortmund in diesem Jahr um den Award des europäischen Städtenetzwerks Eurocities in der Kategorie „Sustainable Food Systems“ (übersetzt: Nachhaltige Ernährungssysteme). Dabei stellt Dortmund eine Vielzahl an Aktivitäten rund um nachhaltige Ernährung in den Kitas des städtischen Trägers FABIDO vor und präsentiert die ressortübergreifende Zusammenarbeit von FABIDO, Umweltamt sowie Vergabe- und Beschaffungszentrum.

Großes Einsparpotential von Treibhausgas

Auf dem Weg Dortmunds zur Klimaneutralität dürfen die Themen Ernährung und Landwirtschaft nicht fehlen. Sie haben ein großes Potenzial, Treibhausgas-Emissionen einzusparen, wie bereits im Handlungsprogramm „Klima-Luft 2030“ festgehalten wurde. Die Stadt Dortmund hat den Einkauf von Bio-Lebensmitteln aus den städtischen Lebensmittel-Rahmenverträgen in den vergangenen Jahren auf über 30 Prozent erhöht.

Auch in der Catering-Beschaffung will sie sich nachhaltiger aufstellen. Das Umweltamt will auch zukünftig eng mit FABIDO und weiteren Partner*innen zusammenarbeiten, um unter anderem den Anteil an Bio-Lebensmitteln, regionalen und Fairtrade-Lebensmitteln weiter zu erhöhen. Auch Ernährungsbildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) sollen stärker gefördert werden.

„Wir möchten den Kindern in unseren Kitas eine bestmögliche Verpflegung anbieten. Das gilt sowohl für Aspekte der Qualität wie auch der Nachhaltigkeit. Daran halten wir fest und bauen unser System unter diesen Prämissen weiter aus. Angestrebt ist eine Bio-Quote von 50 Prozent in der Verpflegung der städtischen Kitas“, sagt FABIDO-Geschäftsführer Daniel Kunstleben.

Entscheidung kommt am 30. Mai

Die Dortmunder Bewerbung schaffte es bereits in die Endauswahl des Eurocities Wettbewerbs und steht nun im Finale mit den französischen Städten Bordeaux und Pau. Die Entscheidung wird eine von Eurocities benannte Jury während der Jahreskonferenz in Cluj-Napoca (Rumänien) treffen und bei der Preisverleihung am 30. Mai verkünden. Die Jahreskonferenz steht unter dem Motto „Cities for a green, innovative and resilient Europe for all“ (übersetzt: Städte für ein grünes, innovatives und widerstandsfähiges Europa für alle).

Hintergrund

Die Bewerbung der Stadt Dortmund wird gemeinsam vom Team Internationale Beziehungen, FABIDO und dem Umweltamt koordiniert. Die Stadt Dortmund ist seit 1996 Mitglied im Städtenetzwerk Eurocities und tauscht sich in Fachforen und Arbeitsgruppen – u.a. auch zum Thema Ernährung (Arbeitsgruppe „Food“) – zu kommunalrelevanten Themen mit anderen europäischen Städten aus. 2009 wurde die Stadt Dortmund von Eurocities zuletzt für die Arbeit des Konsultationskreises für Energieeffizienz und Klimaschutz (KEK) ausgezeichnet.

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz

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