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Aus dem Verwaltungsvorstand

Dortmund plant erste afrikanische Städtepartnerschaft mit Kumasi

Die Stadt Dortmund stellt ihre internationalen Beziehungen und Partnerschaften neu auf. Unter anderem möchte sie mit der ghanaischen Stadt Kumasi eine Städtepartnerschaft eingehen.

Innenstadt von Kumasi in Ghana mit viel Verkehr und Personen
Bild: Stadt Dortmund / Michael Leischner
Kumasi ist die erste afrikanische Stadt, mit der Dortmund eine Städtepartnerschaft plant.
Bild: Stadt Dortmund / Michael Leischner

Weltweit kommen auf die Städte immer mehr Herausforderungen zu, sei es beim Umgang mit dem Klimawandel und seinen Folgen, beim Thema Migration, in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit oder bei der humanitären Hilfe in Kriegs- und Krisenregionen. Auch außenpolitisch übernehmen Städte zunehmend mehr Verantwortung und tragen zur internationalen Politik und Diplomatie bei. Für diese Aufgaben brauchen sie weltweit starke Partner und stabile Beziehungen.

In einem starken internationalen Netzwerk kann Dortmund außerdem vom Know-how anderer Städte profitieren, wirtschaftliche Kooperationen anstoßen und die Völkerverständigung sowie den interkulturellen Dialog weiter fördern. Die internationale Arbeit trägt dazu bei, gelungene Dortmunder Modelle und Lösungen zu verbreiten und als innovativer, lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden.

Neue Partnerschaften eingehen, bestehende stärken

Im Februar 2023 hatte der Rat der Stadt Dortmund bereits einer neuen Partnerschaft mit der ukrainischen Stadt Schytomyr zugestimmt. Nun soll eine weitere Städtepartnerschaft mit der Stadt Kumasi in Ghana vorbereitet werden. Parallel möchte Dortmund seine bereits bestehenden neun Städtepartnerschaften stärken, sowohl über einen intensiveren fachlichen Austausch der Verwaltungen zu kommunalen Zukunftsfragen als auch über die Einbindung in Dortmunder Veranstaltungen, Projekte und Formate, etwa in die Digitale Woche Dortmund (#DiWoDo) oder das Handlungsprogramm Klima-Luft-2030.

Dortmunder Vereine und Organisationen, die sich für die internationale Zusammenarbeit einsetzen, sollen künftig stärker gefördert werden. Angesichts der 2024 bevorstehenden Europawahl und der Fußball-Europameisterschaft liegt ein weiterer Fokus auf der Europa-Arbeit. Ziel ist es, Dortmund als Standort international attraktiv zu machen, insbesondere für Wissenschaft und Wirtschaft.

Dafür stellt sich die Verwaltung auch organisatorisch neu auf: Die bislang getrennten Themenbereiche „Städtepartnerschaften“ und „Internationale Beziehungen“ werden zusammengeführt und auch personell gestärkt.

Städte- und Projektpartnerschaften der Stadt Dortmund

Die Stadt Dortmund pflegt mit neun Städten eine formelle Partnerschaft. Innerhalb Europas bestehen Städtepartnerschaften mit Amiens (Frankreich), Leeds (Großbritannien), Zwickau (Deutschland), Novi Sad (Serbien) und Trabzon in der Türkei. Darüber hinaus ist Dortmund offiziell mit Buffalo (USA), Netanya (Israel), Xi’an (China) und Rostow am Don (Russland) verbunden. Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ruht der Kontakt nach Rostow am Don.

Die Städtepartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Schytomyr soll bis zum Jahr 2025 realisiert werden. Im Dezember 2021 hatte der Rat die Stadtverwaltung aufgefordert, eine weitere Partnerschaft mit einer afrikanischen Stadt südlich der Sahara einzugehen.

Darüber hinaus bestehen Projektpartnerschaften u.a. mit Pittsburgh (USA), Vancouver (Kanada), Cluj-Napoca (Rumänien), Dabola (Guinea) und Dura (Westjordanland).

Internationales

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