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Saison der Eichenprozessionsspinner ist gestartet - Bürger*innen können Sichtungen melden

Im Mai schlüpfen die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Ihre Brennhaare können bei Kontakt Rötungen, Quaddeln und Juckreiz auf der Haut auslösen. Wer Raupen oder Nester entdeckt, sollte sich deshalb davon fernhalten - und den Befall der Stadt melden. Das geht sowohl telefonisch als auch per E-Mail.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Jahresrückblick 2020
Wie erwartet, zeigten sich Mitte Mai an vielen Stellen in Dortmund die ersten Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS). Die Brennhaare der Raupen lösen heftige Allergien aus. Das Grünflächenamt hatte auch in diesem Jahr die Nester und Raupenprozessionen abgesaugt, außerdem wurde eine Raupen-Meldehotline eingerichtet.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

"Wenn Anfang Mai Büsche und Bäume verstärkt grünen, dann steht leider auch die Saison des Eichenprozessionsspinners unmittelbar bevor. Auch wenn die Zahl der Sichtungen von Raupen und Nestern zuletzt insgesamt rückläufig war, so wird uns das Thema trotzdem auch in diesem Jahr wieder beschäftigen", erläutert Baudezernent Arnulf Rybicki.

Tatsächlich gehen die Dortmunder*innen inzwischen souverän und besonnen mit der Situation um. Dass bei aller Routine die Aufmerksamkeit der Menschen in Bezug auf die Eichenprozessionsspinner (EPS) weiter hoch ist, zeigt die große Anzahl von Meldungen über Sichtungen der gesundheitsgefährdenden Raupen.

Stadt bearbeitet Raupen-Hinweise so schnell wie möglich

Um alle Hinweise rasch bearbeiten zu können, wurde das Grünflächenamt in den vergangenen Jahren durch das Zentrum für Ausbildung und Kompetenzen (ZAK) des Personalamtes unterstützt. Dort wurden sowohl die Hotline als auch die E-Mail-Eingänge der Meldungen durch die Auszubildenden vorbildlich betreut und bearbeitet.

Heiko Just, Leiter des Dortmunder Grünflächenamtes, erklärt: "Zwar können wir noch nicht abschätzen, mit wie vielen EPS-Nestern in diesem Jahr gerechnet werden muss. Aber in jedem Fall ist klar: Sobald es zu einer Sichtung kommt, ist schnelles Handeln geboten. Denn die Prozessionen der Raupen können sich schnell verlagern. Und wenn sie erst einmal benachbarte Bäume und deren Baumkronen erreicht haben, dann sind sie kaum noch auszumachen. Deshalb soll auch in diesem Jahr die bewährte Zusammenarbeit mit dem ZAK fortgesetzt werden."

Raupenmelder

http://www.dortmund.de/raupenmelder

Schlagwörter

Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz Planen & Bauen

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