Temporärer Entlastungsstandort für den Drogenkonsumraum in der Rheinischen Str. 111
Dokumentation des 2. Nachbarschaftsdialogs am 14. August 2025
Quartiersrundgänge
Im Rahmen des 2. Nachbarschaftsdialogs wurden gemeinsam mit den Anwohnenden Quartiersrundgänge durchgeführt. Die von den Teilnehmenden genannten Hinweise finden sich auf der Karte. Einige Hinweise, Wünsche und Vorschläge finden sich nicht in den Markierungen auf der Karte, da sie keinen bestimmten Ort betreffen, sondern das gesamte Viertel. Dazu gehören zum Beispiel die Durchführung eines Quartiersfestes, die Unterstützung bei Reparaturmaßnahmen oder die Erhöhung der Präsenz von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst im Viertel.
Vorschläge, die sich auf die langfristige Entwicklung des Unionviertels beziehen – etwa die Perspektiventwicklung der ehemaligen HSP-Fläche – werden von den dafür zuständigen Stellen geprüft. Das gilt auch für Vorschläge, die eine umfangreiche Prüfung erfordern, Grundsatzfragen berühren oder das gesamte Viertel betreffen. Dazu gehört zum Beispiel die Wiederbelebung des Einzelhandels im Viertel.
I. Angebote für Kinder und Jugendliche
- Pädagogische Nachmittagsangebote für Kinder- und Jugendliche auf dem Spielplatz an der Alten Radstraße oder am „Ofenplatz“ anbieten 13
- Jugend- und Kulturcafé Rheinische Straße (JKC) vor negativen Auswirkungen schützen 56
- Renovierung des Spielplatzes, Spielplatzpat*innen finden und ein
- Einweihungsfest organisieren 19
II. Attraktivitätssteigerung
- „Ofenplatz”: Neugestaltung und Etablierung eines Anlaufpunktes für die
- Anwohnenden 22, 34
- Perspektiventwicklung des sogenannten „ÖL-Hauses” 25, 52
- Perspektiventwicklung der privaten HSP-Fläche 26
- Verschönerung der Gebäudefassaden in der Rheinischen Straße 30
- Nicht genutzte Fahrräder an öffentlichen Fahrradständern beseitigen 47, 58, 67
Fahrräder wurden durch das Tiefbauamt mit Aufklebern gekennzeichnet. Wenn keine Entfernung durch die Eigentümer*innen erfolgt, werden die Fahrräder durch die Stadt entfernt.
III. Entlastungsstandort Rheinische Straße 111
- Besichtigung des Drogenkonsumraums am Grafenhof
- Besichtigung wurde am 02.09. von der aidshilfe und der Stadt Dortmund angeboten.
- Außenbereich optisch ansprechend gestalten 20, 42
- Gebäudefassade optisch ansprechend gestalten 44
IV. Grünpflege
- Grünschnitt zugewucherter Gehwege 3
- Stutzen der Bäume 43
- Rückschnitt durch das Grünflächenamt am 04.09. durchgeführt.
- Nussbäume als Straßengrün vermeiden zur Rattenbekämpfung 55
V. Sauberkeit
- Rattenbekämpfung
- Abfallbeseitigung 1, 11
- Alte Radstraße: Es wurden Maßnahmen zur Rattenbekämpfung eingeleitet und illegal abgelegter Müll beseitigt.
- Falkenstraße: Unterirdische Maßnahmen zur Rattenbekämpfung wurden durch die Stadtentwässerung eingeleitet. Oberirdische Maßnahmen zur Rattenbekämpfung wurden durch das Grünflächenamt eingeleitet. Die Abfallablagerungen wurden durch die EDG entfernt. Die Deutsche Bahn AG wurde in das Vorgehen ebenfalls eingebunden.
- Abfallbeseitigung 5, 6, 7, 8, 35, 46, 53, 54
- HSP-Fläche: Eigentümer wurde aufgefordert, den Abfall in den Einfahrtbereichen entfernen zu lassen.
- Spielplatz: Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) reinigt den Spielplatz im Auftrag der EDG zweimal in der Woche.
- Huckarder Straße: Die Abfallablagerungen wurden durch die EDG entfernt.
- Neue Radstraße: Die Abfallablagerungen wurden durch die EDG entfernt.
- Ofenstraße: Ästhetische Reinigung der Baumscheibe und der gesamten Ofenstraße durch die EDG vorgenommen.
- Ecke Ofenstraße/Alte Radstraße: Die Abfallablagerungen wurden durch die EDG entfernt.
VI. Sicherheit und Ordnung
- Drogenhandel im Viertel verhindern/verfolgen - insb. auf Spielplätzen 24, 3
- „Ofenplatz”: Kriminalität und Drogenkonsum eindämmen 29
- Spielplatz Alte Radstraße: Zugang zur HSP-Fläche über den Spielplatz verhindern
- Der vorhandene Bauzaun wurde bereits kurzfristig zusätzlich gesichert. Ein fest installierter Zaun wird innerhalb der nächsten Wochen errichtet.
- Installation eines Geländers an Treppe zur Rheinischen Straße, um zu verhindern, dass Besucher*innen des Entlastungstandortes in den Verkehr auf der Rheinischen Straße laufen. 49
VII. Sonstiges
- Verhindern, dass sich Drogenkonsumierende in Hauseingängen aufhalten
VIII. Verkehr
- Beseitigung lange nicht bewegter Pkw 2, 28, 40, 41
- Die Pkw wurden durch das Ordnungsamt mit einem „abfallrechtlichen Hinweis” versehen, um die Eigentümer*innen/Halter*innen aufzufordern, die Pkw innerhalb eines Monats zu entfernen. Sollte das nicht passieren, wird das Ordnungsamt die Entfernung beauftragen.
- Falschparken auf Gehwegen verhindern/verfolgen 4, 60, 61
- Insgesamt 141 Verwarnungen mit Verwarngeld wurden durch das Ordnungsamt in diesem Bereich ausgesprochen. Die Kontrollen werden fortgesetzt.
Wie geht es weiter?
Aktuell werden die Planungen zum Umbau der Immobilie Rheinische Straße 111 vorangetrieben. Weiterhin wird ein Sicherheitskonzept erarbeitet.
Die Stadt Dortmund wird die Anwohnenden vor der Eröffnung des Entlastungsstandortes zu einem 3. Nachbarschaftsdialog einladen. Weiterhin ist geplant, vor Eröffnung des Entlastungsstandortes eine Führung für die Anwohnenden durchzuführen.
Ansprechpersonen
Für Fragen, Sorgen oder Anregungen bezüglich der Einrichtung des Drogenkonsumraums an der Rheinischen Str. 111:
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