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Temporärer Entlastungsstandort für den Drogenkonsumraum in der Rheinischen Str. 111

Dokumentation des 1. Nachbarschaftsdialogs am 17. Juli 2025

Die erste Dialogveranstaltung mit Nachbar*innen aus dem unmittelbaren Umfeld, Bezirksbürgermeisterin Astrid Cramer, sowie Vertreter*innen

Am 17. Juli 2025 fand im Union Gewerbehof die erste Dialogveranstaltung mit zahlreichen Nachbar*innen aus dem Unionviertel statt. Ziel war es, Fragen, Sorgen und Kritik zur geplanten Einrichtung des Drogenkonsumraums in der Rheinischen Straße 111 offen zu besprechen.

Mit dabei waren die Bezirksbürgermeisterin Astrid Cramer; der Leiter des Kommunalen Lagezentrums Robert Litschke; der zuständige Abteilungsleiter aus dem Ordnungsamt für den Kommunalen Ordnungsdienst Jürgen Walther; die Sozialarbeiterin Aline Dickel vom Umfeldmanagement der aidshilfe dortmund e. v. sowie Monika Kasper, Leiterin der Polizeiinspektion 2.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Marcus Bloser und Gianna Gremler, die eigens für diesen Austausch beauftragt worden waren.

Bild: IKU_Die Dialoggestalter
Schaubild an einer Pinnwand zu einer Erwartungsabfrage von Teilnehmenden einer Dialogveranstaltung.
Erwartungsabfrage der Teilnehmenden
Bild: IKU_Die Dialoggestalter

Eingangsbefragung

Bild: IKU_Die Dialoggestalter
Pinnwand mit Karten als Wohnortabfrage.
Wohnortabfrage der Teilnehmenden.
Bild: IKU_Die Dialoggestalter

Vor Beginn der Veranstaltung wurden die Teilnehmer*innen gebeten, ihren Wohn- oder Arbeitsort auf einer Karte zu markieren und ihre Erwartungen an den Verlauf der Veranstaltung einzuschätzen.

Sammlung von Kritik, Sorgen und Fragen

Bild: IKU_Die Dialoggestalter
Pinnwand mit Karteikarten von Teilnehmenden einer Dialogveranstaltung.
Gesammelte Fragen, Sorgen und Kritik der Teilnehmenden.
Bild: IKU_Die Dialoggestalter

Während der Veranstaltung wurden die von den Teilnehmer*innen geäußerten Sorgen und gestellten Fragen gesammelt. Antworten auf diese Fragen finden Sie hier .

Kritik und Sorgen der Anwohnenden

Mangelnde Sicherheit

  • Angst, dass die vorhandene Kriminalität weiter zunimmt (Einbrüche, Überfälle, Bedrohungen, Drogenhandel, Tötungsdelikte).
  • Befürchtung einer Verlagerung von Szenetreffpunkten in das Wohnviertel (z. B. vom Grafenhof zur Rheinischen Straße).
  • Sorge vor Ghettoisierung.
  • Zweifel, ob Polizei, KOD und Polizei ausreichend Kapazitäten zur Umfeldsicherung haben.
  • Sorge, dass Dealende sich im Umfeld etablieren.
  • Sorge, dass bestehende Problemzonen und belastete Orte sich weiter verschlechtern.
  • Kritik: Die Stadt schaffe durch das Projekt selbst neue Probleme.

Beeinträchtigungen von Kindern und Familien

  • Nähe der Einrichtung zu Kinderspielplätzen, Jugendcafé und Moschee, die auch von vielen Kindern besucht wird.
  • Angst vor negativen Vorbildern für Kinder und Jugendliche und Nachahmungseffekten.
  • Befürchtung, dass Kinder und Jugendliche sich nicht mehr frei und sicher bewegen können.
  • Sorge um die Zukunftsperspektiven von Kindern im Viertel.

Beeinträchtigung der Stadtentwicklung und sinkender Wohnwert

  • Kritik, dass das Unionviertel mühsam aufgewertet wurde und dies jetzt zunichte gemacht wird.
  • Sorge vor Wertverlust von Immobilien und sinkendem Mietzins.
  • Frustration, dass nach dem Scheitern von „Smart Rhino“ die Hoffnungen auf eine gute Entwicklungsperspektive weiter schwinden.
  • Sorge vor ausbleibender Kundschaft im Einzelhandel im Quartier.

Verschmutzungen

  • Zweifel, ob erhöhte Reinigungsintervalle der EDG für eine befürchtete Zunahme von Verschmutzungen reichen.
  • Angst vor Urinieren, Defäkieren, Spritzenfunden – besonders auf Spielplätzen und Grünflächen.
  • Sorge, dass Sauberkeit im Umfeld dauerhaft leidet.
  • Befürchtung, die bestehende Rattenproblematik könne dadurch zunehmen.

Vertrauen in Politik und Verwaltung

  • Vorwurf, dass Diskussion über das „Ob“ der Einrichtung nicht im Dialog mit der Nachbarschaft geführt wurde („Entscheidung ist längst gefallen“).
  • Wunsch nach einem Plan B, falls sich die Einrichtung des Drogenkonsumraums als unerträglich für Nachbarschaft verschlechtert.
  • Kritik an Intransparenz: Warum wurde die potenzielle Eignung des Standorts nicht vor dem Beschluss offen kommuniziert?
  • Wunsch nach konkreten Ansprechpartnern und einem belastbaren Kommunikationsweg.

Ansprechperson

Für Fragen, Sorgen oder Anregungen bezüglich der Einrichtung des Drogenkonsumraums an der Rheinischen Str. 111:

"Mein Kind ist krank"

Hier finden Sie Informationen, wie Eltern ihre Kindern bei banalen Krankheiten wie Husten, Durchfall, Bauchschmerzen etc. helfen können.

Hitze und Gesundheit

Informationen zu Klima und klimatischen Gesundheitsbelastungen sowie zu Hitze und ihre gesundheitlichen Folgen.

Bodelschwingh-Westerfilde

Hier finden Sie Erläuterungen zum Aktionsraum Bodelschwingh/Westerfilde, zur Arbeit der Aktionsraumbeauftragten sowie Links zu Kennzahlen und Karten.

Klinikum Dortmund

Informationen zum Klinikum Dortmund

Kinder und Mediennutzung

Informationen zur Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen in Dortmund

Wettbewerbe

Zwei Wettbewerbe für Jung und Alt, sich für die Natur und Umwelt zu engagieren: Dortmunder Umweltpreis und Ameisenfonds. Hier mehr erfahren.

Der Ameisenfonds

Förderung der Umweltarbeit an Dortmunder Schulen: Über 200 Projekte mit 150.000 € Unterstützung. Jetzt für den Ameisenfonds bewerben!

"nordwärts" im Rahmen der Stadtverwaltungsstrategie

Überblick über weitere strategische Projekte von "nordwärts"

Eving-Kemminghausen

Lesen Sie mehr zum Aktionsraum Eving-Kemminghausen. Den Kontakt zur Aktionsbeauftragten und Links zu Kennzahlen & Karten finden Sie hier.

Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen

Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel Nummer 3: Gesundheit und Wohlergehen.

Dorstfelder Brücke

Erläuterungen zum Aktionsraum Dorstfelder Brücke, zur Arbeit der Aktionsraumbeauftragten sowie links zu Kennzahlen und Karten.

Dortmunder Umweltpreis

Dortmunds Umweltpreis seit 1983: 9.000 € Preisgeld für Umweltschutz. Bewusstsein stärken und Natur schützen.

Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche

Die Stadt Dortmund bietet vielfältige Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche.

Meylantviertel

Erläuterungen zum Aktionsquartier Meylantviertel, zur Arbeit der Aktionsraumbeauftragten sowie Links zu Kennzahlen und Karten finden Sie hier.

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