Forschung & Wissenschaft
Science Night
Die Dortmunder Nacht der Wissenschaften
Am 27. September 2024 war Wissenschaft wieder live erlebbar: Die Stadt Dortmund und ihre zahlreichen wissenschaftlichen Partner*innen haben in das Dortmunder U und weiteren Standorten eingeladen. Dort erwarteten wissenschaftlich Interessierte spannende Vorträge, Liveshows und zahlreiche Mitmachangebote.
Wissenschaft für alle!
Auf der Bühne im Brauturm sorgten die „Physikanten“ mit spannenden Live-Experimenten für staunende Kinderaugen. Auf der „UZWEI“ waren Mitmachstationen aufgebaut, an denen die Gäste selbst aktiv werden könnten: egal ob beim Anrühren einer Hautcreme, dem gemeinsamen Löten oder dem Erkunden der vielfältigen Pflanzenwelt. Groß und Klein waren begeistert, selbst Hand anlegen zu können und die Welt der Wissenschaft spielerisch zu entdecken.
Ein besonderes Erlebnis bot der Eiswagen des geplanten Exzellenzclusters „Color meets Flavor“, an dem die Besucherinnen und Besucher Teilchenphysik wortwörtlich „probieren“ konnten. Die Warteschlange am Eiswagen schien nie zu enden, was das große Interesse und die Freude an dieser einzigartigen Aktion verdeutlichte. Das kreative Zusammenstellen der Eisbecher war nicht nur ein erfrischender Genuss, sondern auch eine kleine wissenschaftliche Reise in die Teilchenphysik.
Auf der Hochschuletage wurde gezeichnet, diskutiert und auch musiziert: Die Big Bands der TU Dortmund hatten ihr Musikprogramm aufgrund des anhaltenden Regens kurzerhand nach drinnen verlegt.
Die geheime Welt des Immunsystems
Gleich zwei wissenschaftliche Institute gewährten Einblicke in die Welt unseres Immunsystems. Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund (IfADo) zeigte anschaulich, wie man „Killerzellen“ erforschen kann. Am Gemeinschaftsstand des storyLab kiU (Fachhochschule Dortmund) und des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften (ISAS e. V.) konnten die Besucher*innen das Immunsystem nach einem Herzinfarkt als immersives Erlebnis stark vergrößert beobachten.
Erkenntnisse unterhaltsam auf den Punkt gebracht
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Science Slam, bei dem zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin auf der Bühne ihre Forschungsergebnisse unterhaltsam und verständlich präsentierten. Dabei ging es um Themen wie Nachhaltigkeit in der Reisewirtschaft, Barrierefreiheit und Landwirtschaft. Das Publikum hatte die Möglichkeit, die humorvollen Vorträge durch Klatschen zu bewerten, was für viele Lacher und tosenden Applaus sorgte. Gewinnerin war Rebecca Klopsch mit einem Slam-Beitrag zum Thema „Agrarsysteme der Zukunft“.
Der Wettbewerb zeigte eindrucksvoll, dass Wissenschaft nicht staubtrocken, sondern auch unterhaltsam und zugänglich sein kann. Auch beim anschließenden wissenschaftlichen Kneipenquiz mit Prof. Sascha Pöhlmann (TU Dortmund) war der Brauturm noch bis auf den letzten Platz belegt – insbesondere Studierende versuchten in bunt zusammengewürfelten Teams mit fantasievollen Namen alle Quizfragen richtig zu beantworten. Die Gewinner erhielten Freikarten für die anschließende After Show Party bei „Oma Doris“.
Wissenschaft in der ganzen Stadt
Auch an weiteren Orten in der Stadt konnte man am Freitag „Wissenschaft live erleben“. So gab es Sonderführungen in der DASA, im Zoo und bei Phoenix des Lumières sowie zum neuen digitalen Hafenquartier und eine sozialwissenschaftlich begleitete Bustour durch die Nordstadt unter dem Motto „Ankommen und Bleiben“. Auf dem Campus der TU Dortmund konnte man u.a. den Fußballrobotern beim Spielen zusehen, das Röntgenmikroskop DELTA besuchen oder Einblicke in die Arbeit der „forschenden Feuerwehr“ erhalten. Ein besonderes Highlight war das Raumfahrterlebnis mit dem Spacebuzz One, bei dem die Gäste virtuell um die Erde fliegen konnten, um dann im DLR_SchoolLab in kleinen Workshops mehr über das Thema Raumfahrt zu lernen. Tagsüber besuchten über 300 Schüler*innen den Tag der offenen Tür am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie.
Hintergrund:
Die Dortmunder Science Night ist eine Veranstaltung der Stadt Dortmund in Kooperation mit den Netzwerkpartnern des Masterplans Wissenschaft und des Wissenschaftsvereins windo e.V., mit freundlicher Unterstützung durch die Dortmund-Stiftung. Koordiniert wurde das Event vom Hochschul- und Wissenschaftsbüro der Stadt Dortmund.
Informationen zu Britta Michallek, Mitarbeiterin beim Fritz-Hüser-Institut.
Biografische Informationen zum Gründer und Namensgeber des Fritz-Hüser-Instituts.
Informationen zu Projekten, Publikationen und Tagungen im Fritz-Hüser-Institut.
Informationen zu sachthematischen Sammlungen aus Aufsätzen, Flug- und Druckschriften, Fotos, Tonträgern und Grafiken im Fritz-Hüser-Institut.
Dortmund – eine Stadt zum Studieren, Leben und Bleiben. Schau Dich um und hol Dir Deine gemischte Tüte Zukunft!
Informationen des Projekts "RESKON" vom Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie.
Informationen zu Publikationen des Fritz-Hüser-Instituts.
Alle Kontakte des Fritz-Hüser-Instituts auf einen Blick.
Informationen zu Austauschprogrammen und internationalen Studiengängen an den Dortmunder Hochschulen.
Informationen zur Systematik der Bibliothek des Fritz-Hüser-Instituts.
Zusammenstellung von häufig gestellten Fragen rund um das Studium und passenden Antworten
Bei einem Dualen Studium erlernen Studierende an einer Hochschule die wissenschaftliche Theorie und in einem Unternehmen die betriebliche Praxis.
Nützliche Hinweise und weiterführende Links zum Thema Wohnen in Dortmund.
Informationen zu Zeitschriften in der Plan- oder Kunstsprache Esperanto im Fritz-Hüser-Institut.
Informationen des Projekts "SEKUR" vom Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie.