Stadt Dortmund Wappen
  1. Startseite
  2. Themen
  3. Tiere
  4. Vogelgrippe

Vogelgrippe

Aufgrund des aktuell verbreiteten Vogelgrippeerregers H5N1 können auch in Dortmund verendete Tiere gefunden werden. Für Menschen besteht dabei keine Infektionsgefahr, dennoch sollten sowohl Bürger*innen als auch Geflügelhalter*innen einige einfache Vorsichtsmaßnahmen beachten.

Das sollten Sie wissen

Informationen zum Datenschutz von dortmund.de finden in der städtischen Datenschutzerklärung .

Vogelgrippe in Dortmund: Vorsicht, aber keine Panik

Der Erreger H5N1 gilt als für Menschen sehr wenig gefährlich. Eine Ansteckung ist nur in Ausnahmefällen möglich, etwa bei längerem, ungeschütztem Kontakt mit infiziertem Geflügel in landwirtschaftlichen Betrieben . Selbst dann würde die Erkrankung in der Regel mild verlaufen.

So gehen Bürger*innen richtig vor:

  • Tote Vögel sollten möglichst nicht direkt berührt werden.
  • Den Tierkörper – zum Beispiel mit einer Plastiktüte – aufnehmen, in einen verschlossenen Beutel geben und über die Restmülltonne entsorgen.
  • Dabei nicht essen, trinken oder rauchen.
  • Anschließend die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen.
  • Schutzkleidung oder Atemschutzmasken sind nicht erforderlich.
  • Verendete Wildvögel können der Stadt Dortmund unter der zentralen Rufnummer 0231 50-0 gemeldet werden.

In Beständen unter 100 Tieren: Wenn innerhalb von 24 Stunden mehr als zwei Tiere sterben, ist sofort das Veterinäramt zu informieren. In Beständen ab 100 Tieren: Wenn innerhalb von 24 Stunden mehr als zwei Prozent der Tiere sterben, gilt ebenfalls eine Meldepflicht. Das Veterinäramt veranlasst in diesen Fällen die erforderlichen Untersuchungen.

Das gilt für Geflügelhalter*innen:

Es gilt der Appell an alle Geflügelhalter*innen: Hygienemaßnahmen einhalten und bei Geflügelhaltung im Freien die Haltung in geschlossenen Ställen vorbereiten.

In allen Geflügelhaltungen sollten grundsätzlich folgende Biosicherheitsmaßnahmen umgesetzt sein:

  • Geflügel darf keinen Kontakt zu Wildvögeln haben (Tränke, Fütterung).
  • Die Ställe sollten nur mit betriebseigener Kleidung betreten werden.
  • Besucherkontakt, insbesondere durch Jäger*innen, die Federwild jagen, ist zu vermeiden.
  • Betriebsfremde haben Einmal-Schutzkleidung zu tragen.
  • Die Anwendung von Desinfektionsmatten am Stalleingang wird ebenso dringend empfohlen.

Als wirksamstes Werkzeug zur Vermeidung des Eintrags des Erregers in Geflügelbestände wird die Stallhaltung in geschlossenen Stallungen angesehen. Wer Geflügel im Freien hält, muss für den Fall behördlich angeordneter Stallpflichten entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten vorsehen. Hierbei ist zu beachten, dass jeglicher Kontakt zu Wildvögeln, auch über Kot, weitestgehend zu verhindern ist, Volieren sind nach oben dicht abzudecken.

Bei Haltungssystemen, die unter Tierschutzgesichtspunkten zwingend einen Auslauf der Tiere vorsehen (z. B. Hühnermobilställe), sind erforderlichenfalls mobile Volieren an den Stallbereich anzubauen. Volieren oder Wintergärten bzw. Kaltscharräume müssen so eingerichtet werden, dass kein Wildvogelkot von oben hineinfallen kann und auch keine Wildvögel eindringen können.

Bei erhöhten Tierverlusten oder Einbruch der Legeleistung sind sofort die betreuende Tierarztpraxis und das Veterinäramt der Stadt Dortmund zu verständigen.

Weitere Informationen

Vogelgrippe: Stadt gibt Tipps zum richtigen Umgang mit toten Tieren
Do 30. Oktober 2025
Mehrere Wildgänse am Ufer eines Sees im Rombergpark Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund
Aufgaben des Veterinärwesens in Dortmund

Eine Übersicht zu den Aufgaben des Veterinärwesens der Stadt Dortmund.

Mehr zum Thema

Informationen zum Zoobesuch

Informationen für Besucher des Zoos Dortmund

Erstbeantragung eines Jagdscheins

Jagdschein beantragen in Dortmund: Erfahren Sie alles zu Voraussetzungen, Unterlagen und Gebühren. Jetzt informieren und rechtzeitig beantragen!

Verlängerung eines Jagdscheins

Erfahren Sie, wie Sie Ihren Jagdschein in Dortmund beantragen oder verlängern können. Notwendige Unterlagen und Gebühren im Überblick!

Freund*innen und Förder*innen

Informationen über den Freund*innen und Förder*innen des Zoo Dortmund

Breitmaulnashorn

In den Savannen Afrikas ist das Breitmaulnashorn zuhause. Als reiner Pflanzenfresser und Nichtwiederkäuer verbringt es viel Zeit mit Äsen von Gräsern.

Aufgaben des Veterinärwesens in Dortmund

Eine Übersicht zu den Aufgaben des Veterinärwesens der Stadt Dortmund.

Hunde (Pflichten)

Verantwortungsvolle Hundehaltung in Dortmund: Das Hundegesetz und mögliche Ordnungswidrigkeiten. Informieren Sie sich hier über Ihre Pflichten.

Barrierefreier Zoobesuch

Informationen zur Barrierefreiheit im Zoo sowie zum Zoobesuch mit Hunden

Ameisenbären

Der Große Ameisenbär ist weder Ameise noch Bär. Jedoch ernährt er sich nahezu ausschließlich von Ameisen und Termiten.

Gecko-Schutz

Informationen zum Artenschutz-Projekt "Gecko-Schutz" des Dortmunder Zoos.

Artgeschützte heimische Tiere

Erfahren Sie, wie das Bundesnaturschutzgesetz den Schutz heimischer Tierarten regelt und Ausnahmen für kranke oder verletzte Tiere vorsieht.

Jagd

Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Dortmund und Interesse an der Jagd & einem Jagdschein haben, finden Sie hier alle wichtigen Informationen und Formulare.

Kontakt

Kontaktinformationen zum Zoo Dortmund

Fischerprüfung

Fischerprüfung in Dortmund: Anmeldung, Voraussetzungen und Unterlagen. Alle Infos für angehende Fischer!

Fütterungszeiten

Fütterungszeiten der Tiere im Dortmunder Zoo