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Airshield Flugroboter

Feuerwehr

Bild: Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

Projekt AirShield

Auf dem Gebiet der zivilen Sicherheitsforschung wird zum Schutz kritischer Infrastrukturen und der Bürgerinnen und Bürger geforscht

Logo des Projekts AirShield

Logo des Projekts

Beim Projekt AirShield wird auf dem Gebiet der zivilen Sicherheitsforschung zum Schutz kritischer Infrastrukturen und der Bürgerinnen und Bürger geforscht. Das Projekt ist Teil des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" im Bereich "Integrierte Schutzsysteme für Rettungs- und Sicherheitskräfte" und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Im Projekt soll bei athmosphärischen Schadstoffausbreitungen im Zuge von Unfällen, Bränden oder auch terroristischen Anschlägen (Freisetzung von atomaren, biologischen- und chemischen Schadstoffen) eine schnelle Erfassung und Messung der Schadstoffkonzentrationen und der Ausbreitungstendenz der Schadstoffwolke dreidimensional durch Einsatz von unbemannten aeronautischen Vehikeln (UAV), nachfolgend auch Drohnen genannt, erfolgen. Dabei kann durch die Drohnen flexibel dem Luftpfad der Schadstoffe nachgefolgt werden und die Konzentration der Schadstoffe als Funktion der Höhe und Entfernung zum Quellort gemessen werden. Bisher erfolgen Messungen nur zweidimensional am Boden durch mobile Messtrupps und ABC-Erkundungsfahrzeuge. Durch die Anwendung von Systemen wie Airshield soll die Effektivität der Gefahrenabwehr deutlich gesteigert werden und der Schutz der Bevölkerung durch schnelle und auf präziser als heute darstellbaren Daten gestützte Informations- und Warnstrategien verbessert werden.

In AirShield liegt der Fokus auf den folgenden Themen:

  • Weiterentwicklung eines leichtgewichten Flugroboters mit Onboard-Sensorik
  • Intelligente und autonome Schwarmbewegung in Abhängigkeit von Konzentrationsgradienten und Simulationsprognosen
  • Mobile ad-hoc Vernetzung der Flugroboter sowie mit Bodeninstanzen
  • Vernetzung mit Geoinformations- und Entscheidungsunterstützungssystemen
  • Risikoanalyse, Technologieakzeptanz sowie volkswirtschaftlicher Nutzen

Laufzeit: 01.07.2008 bis 30.06.2011

Fördersumme Stadt Dortmund: 300.300,00 €

Gesamtvolumen des Projektes: 2.845.980,00 €

(Zuwendung des Fördergebers an alle Projektpartner)

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gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung