Stadt Dortmund Wappen
  1. Startseite
  2. Themen
  3. Sicherheit & Ordnung
  4. Helfer & Retter
  5. Spezialeinheiten
  6. Versorgung
Amt für Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz zur Fachbereichsstartseite

Spezialeinheiten

Versorgung

Bild: Stadt Dortmund
Einsatzjacke der Spezialeinheit Verpflegung
Bild: Stadt Dortmund

"Mit Volldampf im Einsatz"

Es gibt sicherlich keinen Feuerwehrmann und keine Feuerwehrfrau, die diese Situation nicht kennen: Die Feuerwehr wird mitten in der Nacht alarmiert und nach einiger Zeit knurrt der Magen. Einsätze der Feuerwehr lassen sich eben nur schlecht vorplanen und passen selten zu den Essenszeiten.

Die Feuerwehr Dortmund geht seit 2009 neue Wege, um gerade an andauernden Einsatzstellen die Kräfte vor Ort mit Getränken und Speisen Einheiten zu versorgen. Für die wichtige Aufgabe der Einsatzverpflegung - gilt es doch die Leistungsfähigkeit des Personals zu erhalten - wurde die Spezialeinheit - Verpflegung (SE-V) gegründet. Die Spezialeinheit - Verpflegung ist dem Löschzug Hombruch (16) der Freiwilligen Feuerwehr angegliedert.

Spezielle Technik und Menüs

Im Rahmen einer Umbauphase wurde im Gerätehaus eine Aufwärmküche mit umfangreicher Technik eingebaut. Seitdem ist die SE-V stets mit „Volldampf“ im Einsatz. Dies bezieht sich nicht nur auf die fleißigen Kameraden*innen der Verpflegungseinheit, sondern auch ganz wörtlich genommen auf die Zubereitung der Speisen. Ein Dampfgarofen bereitet die gelagerten Menüs auf, die dann in Thermoboxen zu den Einsatzstellen transportiert werden. Der Ofen benötigt lediglich eine Aufwärmzeit von wenigen Minuten, um dann die Menüs aus kaltem Zustand auf Gartemperatur aufzuheizen.

Die SE-V kann mit dem Zubereitungssystem eine Vielzahl von Menüschalen zeitgleich aufwärmen und anschließend ausliefern. Zur Vorhaltung und Lagerung sind im Gerätehaus Gefriergeräte und Kühlschränke untergebracht.

Um dem Energiebedarf der im Einsatz gerecht zu werden, ohne durch die Speise ein übermäßiges Völlegefühl und damit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu erzeugen, wurden die Menüschalen zusammen mit einer Ernährungswissenschaftlerin des Herstellers ausgewählt und im Vorfeld getestet. Der Transport der erwärmten Menüschalen erfolgt in hierfür vorgesehenen Transportbehältern. Der Temperaturverlust während des Transportes beschränkt sich hierdurch auf durchschnittlich 1° C pro Stunde und ermöglicht eine problemlose Ausgabe von heißen Gerichten.

Transportfahrzeuge

Für den Transport sind derzeit zwei Fahrzeuge im Gerätehaus des LZ 16 untergebracht. Ein PKW ("Florian Dortmund 16-KEF-01") und ein LKW ("Florian Dortmund 16-LKW-01") sind die Lastenesel der SE-V. Für die Lieferung von kalten oder heißen Getränken sowie einer geringen Anzahl von Menüs rückt der PKW allein zur Einsatzstelle aus. Besteht der Bedarf einer großen Ausgabestelle, so rückt der LKW ebenfalls mit aus und errichtet die Ausgabestelle mit dem Material, das auf der Ladefläche ständig verlastet ist. Theoretisch kann die SE-V durch ihre Ausstattung völlig unabhängig vom restlichen Einsatzgeschehen operieren.

Erste Erfahrungen mit diesem System und der anfallenden Transportaufgabe wurden bereits im Rahmen von einigen Übungen gesammelt. Durch den hohen Technikstandard, welcher der Einheit in der Küche zur Verfügung steht, ist der Gesamtpersonalbedarf vergleichsweise gering. Es hat sich gezeigt, dass die maximale geforderte Verpflegungskapazität der SE-V bereits mit sechs Personen einschließlich der Fahrzeugbesatzungen erfüllbar ist.

Auch unter Realbedingungen konnte die Verpflegungseinheit ihr Können bereits mehrfach unter Beweis stellen. Die Erfahrungen aus diesen Einsätzen haben gezeigt, dass sich die Verpflegung von Einheiten nahtlos in das Einsatzgeschehen eingliedern lässt.

Mehr zum Thema

SEKUR

Informationen des Projekts "SEKUR" vom Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie.

Ausbildungsverlauf

Informationen zum Ausbildungsverlauf der Brandmeisterausbildung bei der Feuerwehr Dortmund.

Löschzug 23 – Groppenbruch

Tradition und Kameradschaft wird im Löschzug der Dortmunder Freiwilligen Feuerwehr Groppenbruch seit über 100 Jahren groß geschrieben.

E-DRZ

Die „Etablierung des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums (DRZ)“ ist das Folgeprojekt eines Forschungsvorhabens der Feuerwehr Dortmund.

Löschzug 26 – Lanstrop

Der Löschzug 26 ist in demselben Feuerwehrhaus untergebracht, das im Jahr 1962 von der Feuerwache 6 in einem ehemaligen Gemeindehaus bezogen wurde.

Feuer- und Rettungswache 9 – Mengede

Die Feuerwache 9 liegt im Stadtbezirk Mengede. Sie ist eine sogenannte „Grundschutzwache“ der Feuerwehr Dortmund.

Karneval

Jedes Jahr feiern viele Menschen die fünfte Jahreszeit. Damit das nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, gibt die Feuerwehr Dortmund Tipps.

Bergung

Die Spezialeinheit Bergung (SE-B) ist schon seit den 50er Jahren bei der Feuerwehr Dortmund und damit die älteste Spezialeinheit der Feuerwehr.

Rettungsleitstelle

Die Dortmunder Feuerwehr sorgt für eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen des Rettungsdienstes.

Arbeitsschutz- und Qualitätsmanagement

Das Team der Stabsstelle Arbeitsschutz- u. Qualitätsmanagement der Dortmunder Feuerwehr befasst sich u.a. mit Arbeitssicherheit u. Gesundheitsschutz.

Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeit

Die Pressestelle der Dortmunder Feuerwehr bringt mithilfe der Öffentlichkeitsarbeit die Arbeitsbereiche transparent den Bürger*innen nahe.

Gefahrenabwehr und Rettungsdienst

Die Feuerwehr Dortmund befasst sich im Unterbereich 37/6 mit den Themen Gefahrenabwehr und Rettungsdienst.

Löschwasserversorgung und -rückhaltung

Um für große Brände besser aufgestellt zu sein, wurde die Spezialeinheit Löschwasserversorgung und- rückhaltung bei der Feuerwehr Dortmund gegründet.

Aus- und Fortbildung, Geschäftsführung Freiwillige Feuerwehr

Der Fachbereich 37/5 der Feuerwehr Dortmund befasst sich mit Aus- und Fortbildung sowie der Geschäftsführung der Freiwilligen Feuerwehr

Löschzug 17 – Persebeck

Der Löschzug 17 (Persebeck) der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund besteht bereits seit über 100 Jahren. Seit 1979 gibt es hier eine Jugendfeuerwehr.