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Verkehr

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Fahrradfreundlicher Umbau des Schwanen- und Ostwalls

Baustellentagebuch Radwall

Der Baufortschritt ab Baubeginn am 29. März 2021 wird laufend in Bild und Wort dokumentiert.

Vogelperspektive des Walles auf Höhe des Adlerturms

Visualisierungen zum Umbau des Radwalls zwischen Schwanen- und Ostwall
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt

3D-Simulation

Wer heute schon über den geplanten Radwall radeln will, kann mit der Videosimulation virtuell aufs Rad steigen und den Zweirichtungsradweg zwischen Schwanen- und Ostwall genießen...

Die 3D-Simulation zeigt einen vorläufigen Arbeitsstand des aktuellen Planentwurfs, der in der Ausführungsplanung konkretisiert und angepasst wird.

Animation Radwall in Dortmund - Fahrradfreundlicher Umbau des Schwanen- und Ostwalls Quelle: YouTube

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Radwall?

Der Radwall bezeichnet den fahrradfreundlichen Umbau des Schwanen- und Ostwalls. Dieser Abschnitt wird voraussichtlich bis Herbst 2022 umgebaut, um Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen, Mängel der Trassenführung zu beheben und die Radverbindung um den Wall zu verbessern. Zusätzlich wird der Fußverkehr gefördert. Dabei bleiben die Hauptfahrspuren für den Kfz-Verkehr auf dem Wallring in ihrem derzeitigen Bestand erhalten. Der Umbau beschränkt sich ausschließlich auf die Randbereiche und Nebenfahrbahnen.

Wie lange dauern die Bauarbeiten?

Die Bauarbeiten haben am 29.3.2021 in zwei von insgesamt sieben Bauabschnitten begonnen.

Im innenliegenden Bauabschnitt 3 von der Olpe in Höhe des Schüchtermann-Denkmals bis zum Adlerturm sowie im außenliegenden Bauabschnitt 7 von der Arndtstraße über die Kaiserstraße zum Brüderweg sind die Bauarbeiten nach coronabedingten Verzögerungen voraussichtlich im September 2021 abgeschlossen.

Die Arbeiten in Bauabschnitt 1, dem Bereich des Schwanenwalls östlich der Kuckelke und nördlich des bestehenden Parkhauses von der Stiftsstraße bis zum Brüderweg, beginnen am Montag, 12.7.2021. In diesem Bereich wird vorerst bis Mitte November gearbeitet. Nach der Winterpause werden die Arbeiten wieder aufgenommen und voraussichtlich im Frühjahr 2022 abgeschlossen.

Genauere Informationen zu den Bauabschnitten 2, 4, 5 und 6 folgen.

Wer ist Ansprechpartner*in bei Rückfragen zu den Bauarbeiten?

Ansprechpartner zum Bauablauf vor Ort ist:
Johannes Remmers, Bauleiter, Tel. 0173 7040634
Kramer Straßen- und Ingenieurbau Dortmund GmbH & Co. KG

Fragen zum Radwall beantwortet:
Stadt Dortmund - Tiefbauamt Torsten Jahnke
44137 Dortmund
Bauleiter Radwall, Bauleiter Radschnellweg Ruhr Bauabschnitt 1

In welchen Abschnitten sind die Bauarbeiten zum Radwall geplant?

Das Tiefbauamt plant die Bauarbeiten zum Radwall in 7 Abschnitten:

Innenliegend:
Bauabschnitt 1: Stiftsstraße bis Brüderweg
Bauabschnitt 2: Brüderweg bis Olpe
Bauabschnitt 3: Olpe bis Adlerturm

Außenliegend:
Bauabschnitt 4: Löwenstraße bis Eingang Schulgelände
Bauabschnitt 5: Eingang Schulgelände bis Agnes-Neuhaus-Straße
Bauabschnitt 6: Agnes-Neuhaus-Straße bis Arndtstraße
Bauabschnitt 7: Arndtstraße bis Brüderweg

Was passiert in Bauabschnitt 1?

Der innenliegende Bauabschnitt 1 beginnt östlich der Kuckelke und nördlich des bestehenden Parkhauses und erstreckt sich von der Stiftsstraße bis zum Brüderweg.

In diesem Abschnitt entsteht für den zukünftigen Radverkehr am äußeren Rand der heutigen Parkplatzanlagen ein ganz neuer und eigenständiger Zweirichtungsradweg mit einer Breite von ca. 4 m. Die Oberfläche des neuen Radweges wird mit rotem Asphalt befestigt. Er wird von zwölf neuen Baumscheiben flankiert.

Dafür werden die zwei vorhandenen Großparkplätze neu geordnet und gestaltet.

Darüber hinaus erhalten die Parkplatzanlagen eine neue Oberflächenentwässerung die den heutigen Klimaansprüchen entspricht. Die Parkplätze werden neu eingefasst.

Auch der Asphalt in der Nebenfahrbahn des Schwanenwalls von der Stiftsstraße bis zum Brüderweg sowie die Oberflächenbefestigung des Gehwegs Schwanenwall von der Stiftsstraße bis Beginenhof werden erneuert.

Während dieser Zeit sind Einfahrten in die Nebenfahrbahn zeitweise nicht möglich. Während der Bauarbeiten werden keine Stellplätze zur Verfügung stehen.

Was passiert in Bauabschnitt 2?

Vom Brüderweg bis zur Olpe wird der Radverkehr im Bauabschnitt 2 in einer Fahrradstraße geführt. Dies führt dazu, dass die Allee für den Fußverkehr gewonnen wird. Um die notwendigen Breiten in der Fahrbahn sicherzustellen entfallen die Stellplätze direkt vor dem Baukunstarchiv. Für den Kfz-Verkehr werden die heute geltenden Einbahnstraßenregelungen beibehalten.

Im Bereich des Ostenhellweges wird der Eingangssituation in die Innenstadt Rechnung getragen und auch die den Radwall querenden Verkehre neu geordnet. Die Herstellung erfolgt hier aber erst nachdem die DEW21 die Bauarbeiten für die Fernwärme abgeschlossen hat.

Was passiert in Bauabschnitt 3?

Bauabschnitt 3 erstreckt sich von der Olpe in Höhe des Schüchtermann-Denkmals bis zum Adlerturm.

Der Radverkehr wird im Knotenpunkt der Olpe auf den heute vorhandenen, jedoch umgebauten, Geh- und Radweg geleitet. Der Raum für den Geh- und Radweg wird so neu aufgeteilt, dass der Radverkehr in beiden Richtungen komfortabel fahren kann und gleichzeitig der Fußverkehr ausreichend Gehwegbreite behält. Die Oberflächenbefestigung im Bereich des Radwegs wird dabei aus rotem Asphalt erneuert und im Bereich der Gehwegflächen aus Betonsteinpflaster errichtet. Im Verlauf des Radweges werden Einmündungsbereiche und Übergänge barrierefrei umgebaut. Die Nebenfahrbahn des Ostwalls ist somit in diesem Abschnitt nicht von den Bauarbeiten betroffen.

Was passiert in Bauabschnitt 4?

Der außenliegende Bauabschnitt 4 führt von der Löwenstraße bis zum Zugang zum Schulgelände des Käthe Kollwitz Gymnasiums. In diesem Abschnitt wird die Linienführung des Radwegs begradigt. Die geradlinige Führung des neuen Radwegs erfordert eine Verbreiterung des vorhandenen Radwegs. Dafür wird die vorhandene Bordanlage um ca. 2,10 Meter in Richtung Fahrbahnmitte versetzt. Das Parken ist auf dieser Seite zukünftig in Längsaufstellung möglich.

Darüber hinaus wird der Übergangsbereich im Zugang zum Käthe Kollwitz Gymnasium einschließlich des Überwegs Ostwall den Bedürfnissen des neuen Rad- und Gehwegs und der Barrierefreiheit angepasst. Im Rahmen dieser Arbeiten werden auch Teilflächen der Betonfahrbahn in Stand gesetzt.

Während den Bauarbeiten stehen keine Stellplätze zur Verfügung. Die Durchfahrt wird über die außenliegenden Stellplätze gewährleistet.

Was passiert in den Bauabschnitten 5 und 6?

Die Umgestaltung des Radweges im Bauabschnitt 5 erfolgt wie im Bauabschnitte 4 durch das Versetzen der Bordanlage in Richtung Fahrbahnmitte. Im Bauabschnitt 6 werden die Übergänge an der Agnes-Neuhaus-Str. und der Arndtstraße an den neuen Radweg im Bauabschnitt 5 angepasst und barrierefrei ausgestaltet.

Diese Bauabschnitte zwischen Eingang Schulgelände bis Agnes-Neuhaus-Straße und von dort bis zur Arndtstraße werden nach Abbau des derzeit dort errichteten Mikrodepots umgesetzt.

Was passiert in Bauabschnitt 7?

Bauabschnitt 7 führt von der Arndtstraße über die Kaiserstraße zum Brüderweg. Ab dem Überweg Arndtstraße wird der Radverkehr auf der zur Fahrradstraße umgestalteten Nebenfahrbahn des Walls geführt. In den Übergangsbereichen liegt das Augenmerk aufgrund des Kreuzens von Fußgänger- u. Radverkehr besonders auf der Barrierefreiheit. Im Übergangsbereich Arndtstraße werden zur Klimaverbesserung zwei neue Baumscheiben errichtet.

Die Gehwege werden in grauem Betonsteinpflaster befestigt. Die Zufahrts- u. Ausfahrtsbereiche von der Hauptfahrbahn zur Nebenfahrbahn werden zum Schutz des Radfahrers baulich verändert. Zusätzlich werden Schwellen aus Einfahrtssteinen und Asphalt eingelassen. Die Oberfläche des Parkplatzes wird mit einer Asphaltdecke befestigt.

Während der Bauarbeiten stehen keine Stellplätze zur Verfügung. Die Durch- u. Anfahrt für Anlieger ist gegeben. Nur während der Asphaltarbeiten ist eine Zufahrt zeitweise nicht möglich.

Wo beginnen die Bauarbeiten?

Das Tiefbauamt beginnt die Bauarbeiten im innenliegenden Bauabschnitt 3: Olpe bis Adlerturm sowie außenliegend in Bauabschnitt 7: Arndtstraße bis Brüderweg. Die Arbeiten in diesen Abschnitten finden von 29.03.2021 bis voraussichtlich Anfang Juli 2021 statt.

Darüber hinaus bestehen derzeit noch Baustellen der DEW21 zum klimafreundlichen Fernwärmeausbau am Schwanen- und Ostwall, so dass auch weitere Bereiche noch von Bauarbeiten betroffen sind.

Wie ist der weitere Bauablauf geplant?

Voraussichtlich Mitte Juli 2021 beginnt das Tiefbauamt nachfolgend die Bauarbeiten im innenliegenden Bauabschnitt 1: Schwanenwall zwischen Stiftsstraße und Brüderweg.

Sobald die Zeitplanung für die weiteren Bauabschnitte feststeht, wird sie an dieser Stelle veröffentlicht.

Welche Auswirkungen haben die Bauarbeiten auf die Erreichbarkeit der Haus- und Geschäftseingänge?

Die fußläufige Erreichbarkeit der Hauseingänge und Geschäfte bleibt stets gewährleistet. Der Zugang für Feuerwehr und Einsatzkräfte ist stets sichergestellt.

Welche Auswirkungen haben die Bauarbeiten auf den Fußverkehr?

Während des Umbaus:

Die fußläufige Erreichbarkeit der Hauseingänge und Geschäfte bleibt stets gewährleistet.

Nach dem Umbau:

Durch die Verlagerung des Radverkehrs auf die neue attraktive Radverkehrsinfrastruktur stehen die bislang gemeinsam genutzten Flächen ausschließlich dem Fußverkehr zur Verfügung. Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr werden reduziert.

  • In Bauabschnitt 1 (Stiftsstraße bis Brüderweg) wird auf dem Gehweg mehr Platz für Fußverkehr und Aufenthalt geschaffen.
  • In Bauabschnitt 2 (Brüderweg bis Olpe) lädt die Allee nun ausschließlich Fußgänger*innen zum Flanieren ein.
  • Bauabschnitt 3 (Olpe bis Adlerturm): klare Trennung von Geh- und Radweg
  • Bauabschnitt 4 (Löwenstraße bis Eingang Schulgelände): Aufweitung des Radweges zu Lasten der Stellplatzfläche. Der Gehweg bleibt in seinen derzeitigen Flächen erhalten.
  • Bauabschnitt 5&6 (Eingang Schulgelände bis Arndtstraße): Aufweitung des Radweges zu Lasten der Stellplatzfläche. Der Gehweg bleibt in seinen derzeitigen Flächen erhalten. Barrierefreier Umbau der Kreuzungsbereiche.
  • Bauabschnitt 7: Der Gehweg wird neu befestigt und durch die Neuordnung der Stellplätze wird mehr Platz für Fußgänger*innen geschaffen.

Welche Auswirkungen haben die Bauarbeiten auf den Radverkehr?

Der Radverkehr wird während der einzelnen Bauphasen berücksichtigt. Entsprechende Umleitungen werden eingerichtet:

Außenliegend:

Bauabschnitt 7 (Arndtstraße bis Brüderweg):

Auf dem Außenring wird auf Höhe der Agnes-Neuhaus-Straße derzeit eine Fahrspur als geschützter Pop-Up-Radweg bis zur Kreuzung Brüderweg geführt. Im Laufe der Bauarbeiten des Radwalls werden auch die Gehwege verbessert. Daher wird der geschützte Radweg zeitweise zur gemeinsamen Verbindung für Radfahrende und zu Fuß Gehende, die sich dort gleichberechtigt und rücksichtsvoll begegnen.

Innenliegend:

Bauabschnitt 1 (Stiftsstraße bis Brüderweg):

Im Innenwall wird der Rad- und Fußverkehr an der Baustelle vorbeigeführt. Aufgrund der tiefgreifenden Maßnahmen der DEW21 muss dort aber zeitweise weiträumig abgesperrt werden, um die Sicherheit der Bürger*innen und er Bauarbeiten stets zu gewährleisten.
Der Wallring wird für den motorisierten Verkehr um zwei Fahrspuren auf eine Fahrspur reduziert. Radfahrende werden im Seitenraum an der DSW21-Baustelle vorbeigeführt.
Kurz vor dem Schüchtermann-Denkmal fahren Radfahrer*innen über die Olpe auf der freigegebenen Nebenfahrbahn bis zum Adlerturm. Mitarbeitende der Baufirma und der Stadt Dortmund modifizieren derzeit die Führung.

Die Straßenverkehrsbehörde prüft den Baufortschritt fortlaufend und passt die Wegeführung flexibel den Belangen aller Verkehrsteilnehmenden an. Aufgrund der hohen Auslastung kann es dabei zu Verzögerungen kommen. Das Tiefbauamt bittet kurzfristige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Hinweise auf Mängel, die beispielsweise durch Vandalismus sowie Verrücken der Absperrelemente entstehen können, nimmt das Tiefbauamt gerne über tiefbauamt@stadtdo.de entgegen und wird dafür Sorge tragen, diese schnellstmöglich zu beseitigen.

Nach dem Umbau stellt der Radwall eine attraktive und sichere Radwegeverbindung im Bereich des Schwanen- und Ostwalls dar.
Radfahrer*innen werden abschnittsweise auf baulich angelegten, von Fußgänger*innen getrennten Radwegen geführt. Die Mindestbreite von 3,25 m zuzüglich 0,75 m Sicherheitsstreifen zu parkenden Autos setzt neue Maßstäbe innerhalb des Stadtgebietes für Radwege im Zweirichtungsverkehr entlang von Hauptverkehrsstraßen. Gerade für schnellere und breitere Fahrräder wie Pedelecs und Lastenfahrräder sind die Breiten ein echter Gewinn. Über große Strecken des Umbaubereichs werden auf beiden Seiten des Walls (innen und außen) Radwege mit diesen Mindestbreiten für den Zweirichtungsverkehr geschaffen. Wo eigenständige, bauliche Lösungen nicht möglich sind, wird der Radverkehr in den Nebenfahrbahnen als Fahrradstraßen bevorrechtigt. In den Kreuzungsbereichen werden Fuß- und Radverkehr sicher geleitet.

Wie wirken sich die Bauarbeiten auf den motorisierten Verkehr auf dem Wallring aus?

Die Bauarbeiten beschränken sich auf die Nebenbereiche des Wallrings. Die Hauptfahrbahnen sind nicht unmittelbar von Bauarbeiten betroffen. Dennoch kann es durch Baustellenverkehr zu Beeinträchtigungen auf der Fahrbahn und zur stellenweisen Wegnahme der äußeren Fahrspur kommen. Besonders in den Bauabschnitten 1 (Stiftsstraße bis Brüderweg) und 3 (Olpe bis Adlerturm) ist damit zu rechnen.

Im innenliegenden Bauabschnitt 1 (Stiftsstraße bis Brüderweg) wird der Wallring für den motorisierten Verkehr um zwei Fahrspuren auf eine Fahrspur reduziert.

Die Straßenverkehrsbehörde prüft den Baufortschritt fortlaufend und passt die Wegeführung flexibel den Belangen aller Verkehrsteilnehmenden an. Aufgrund der hohen Auslastung kann es dabei zu Verzögerungen kommen. Das Tiefbauamt bittet kurzfristige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Hinweise auf Mängel, die beispielsweise durch Vandalismus sowie Verrücken der Absperrelemente entstehen können, nimmt das Tiefbauamt gerne über tiefbauamt@stadtdo.de entgegen und wird dafür Sorge tragen, diese schnellstmöglich zu beseitigen.

Was kostet der Bau des Radwalls, und wie wird er finanziert?

Das Investitionsvolumen des Radwalls zwischen Schwanen- und Ostwall mit der Begrünung des Wallrings beträgt ca. 3 Mio. Euro.

Der Umbau wird zu 80% mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW gefördert.

Aktuelle Informationen

Emissionsfreie Innenstadt

Bauarbeiten zum Radwall beginnen – Schwanen- und Ostwall erhalten einladende Rad- und Fußwege

Der Schwanen- und Ostwall werden innerhalb der nächsten 14 Monate umgebaut, um Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen, Mängel der Trassenführung zu beheben und die Radverbindung um den Wall zu verbessern. Zusätzlich wird der Fußverkehr gefördert.  mehr…

EMISSIONSFREIE INNENSTADT

Stadt Dortmund plant den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur am Schwanen- und Ostwall

Die Dortmunder Verwaltung hat in ihrer Sitzung am Dienstag, den 18. August 2020, den Baubeschluss zum Umbau der Radverkehrsinfrastruktur am Wallring empfohlen. Für die kurzfristige Realisierung im Rahmen des EU-Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt schlägt der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vor, die erforderlichen Baumaßnahmen zu beschließen.  mehr…

Dialogveranstaltung Radwall:

Vorfreude auf die Radwegeverbindung im Zweirichtungsverkehr

Mehr als 100 Interessierte haben sich bei der Dialogveranstaltung Radwall im Gartensaal des Baukunstarchivs über den Umbau des Schwanen- und Ostwalls informiert und ihre Wünsche und Kritikpunkte diskutiert. Vor allem bei der virtuellen Radtour auf dem umgebauten Radwall wurde die Vorfreude auf die neue Radwegeverbindung im Zweirichtungsverkehr beidseitig des Wallrings spürbar. Die Visualisierung des Vermessungs- und Katasteramtes macht heute schon erlebbar, welche Qualitäten der Radwall ab 2022 den Radfahrenden auf beiden Seiten des Wallrings zwischen Bornstraße und Adlerturm bietet.

"Die Diskussion zum Radwall und die positive Bestätigung motiviert uns, die Fahrradstadt Dortmund noch mutiger voranzutreiben. Es ist spürbar, dass die Förderung des Radverkehrs von den Bürgerinnen und Bürgern gewollt ist und eingefordert wird", fasst Stefan Thabe, Leiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes, die Diskussion zusammen. Diesen Auftrag nehme die Verwaltung mit für die Ausbauplanung des Radwalls und für die weitere Zukunftsplanung der Stadt. Seine Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: "Seien auch Sie mutig, fahren Sie weiterhin und noch mehr Fahrrad, damit Radfahrende und deren Interessen in der Stadt noch besser wahrgenommen werden."

Anregungen Abwägungsergebnisse
Zeitliche Abstimmung der Baumaßnahmen mit Bauarbeiten von DEW21 Werden während des Planungsprozesses laufend ergänzt und veröffentlicht
Lieferzonen in Fahrradstraßen einrichten, damit Lieferfahrzeuge nicht zum Be- und Entladen im Straßenraum stehen  
Vorfahrt für Radverkehr / Prüfung der Signalanlagen  
Kann die Radfahrerfurt in manchen Einfahrten in die Nebenfahrbahn weiter zurückgesetzt werden?  
Nördlich der Einmündung Löwenstraße: Stellplätze in der Nebenfahrbahn reduzieren zugunsten einer gradlinigeren Wegeführung des Radweges  
Parkstoppsteine zwischen Radweg und Parkplätzen am Ostwall (wie am Schwanenwall), Abstand Radweg / Stellplätze  
Sackgasse in der Nebenfahrbahn zur Geschwister-Scholl-Straße / Schaffung einer baulichen Trennung der Ein- und Ausfahrt, um die Ausfahrt für Pkw zu erschweren  
Eingang in den Ostenhellweg: Markierung / farbliche Verdeutlichung der Radfurten auch im Bereich zwischen Neben- und Hauptfahrbahn  
Käthe-Kollwitz Schule / Engstelle: Durch Markierung den Radweg verdeutlichen, "Zebra-Streifen" dort nicht möglich, ggf. andere Lösung  

Weitere Anmerkungen können bis 31.12.2019 an verkehrsplanung@dortmund.de gesendet werden.
Diese gehen ebenfalls in die Abwägung während des Planungsprozesses der Ausbauplanung ein.

Darüber hinaus wurden bei der Dialogveranstaltung vor Ort folgende Anregungen diskutiert und bereits beantwortet:

  • Vorfreude auf den Radwall
  • Radwall ist Auftakt für den ganzen Wall und setzt Maßstäbe für Qualitätsstandards
  • Planung für den gesamten Wall umsetzen
  • Geschwindigkeitsreduzierung auf dem Wall (Widerspruch zur Funktion als Vorrangnetz)
  • Eine Fahrspur im Innen- und Außenring für den Radverkehr (Verkehrsuntersu­chung zum Radwall wird dies aufgreifen)
  • Radverbindungen zum Radwall / Fahrradstraßen aus allen Richtungen
  • Verkehrssicherheit / Abbiegeverkehr und Fahrradstraßen
  • Weniger Stellplätze im öffentlichen Raum
  • Unübersichtliche Wegeführung / Kontinuität; Übergänge Fahrradstraße zu Radwegen sind unsicher
  • Geschützter Radweg statt Fahrradstraßen bei Stellplätzen
  • Sicherstellen, dass Vorschriften eingehalten werden (ggf. mit baulichen Maßnahmen)
  • Erreichbarkeit des Einzelhandels weiterhin gewährleisten
  • Fahrbahnanhebung im Bereich Ostenhellweg, zur sichereren Querung für die Fußgänger
  • Sicherer Gehweg zwischen Adlerturm und Ostenhellweg
  • Taktil wahrnehmbare Trennlinie zwischen Geh- und Radweg
  • Warum keine Fortführung des Radweges um das Schüchtermann Denkmal in Richtung Norden?
  • Abschnitt des Wallrings zwischen Hamburger Straße und Fritz-Henßler-Haus: lieber Radweg als Fahrradstraße
  • Radfahrsituation Bornstraße / Leuthardstraße
  • Fahrradparkhaus in der Innenstadt / Umnutzung eines Parkhauses für Fahrräder
  • Keine Benutzungspflicht des Radweges an der Märkischen Straße
  • Querung der Innenstadt muss weiter verbessert werden
  • Wie reduziert sich der Autoverkehr durch mehr Radverkehr?
  • Schilderwald abbauen
  • Was bedeutet emissionsfrei in diesem Zusammenhang? Sind auch Lärmemissionen berücksichtigt?

EMISSIONSFREIE INNENSTADT

Fahrradfreundlicher Schwanen- und Ostwall: Stadt lädt zur Dialog-Veranstaltung ein

Der fahrradfreundliche Umbau eines Teilabschnittes des Wallrings zwischen Schwanen- und Ostwall ist Thema der Dialog-Veranstaltung "Radwall" am Dienstag, 26. November 2019, von 18:00 bis 20:00 Uhr, im Gartensaal des Baukunstarchivs. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.  mehr…

EMISSIONSFREIE INNENSTADT

Attraktiv für Radler, wenig Einschränkungen für Autofahrer: An Schwanen- und Ostwall sind breite Radwege geplant

Eine attraktive, durchgängige und mühelos zu befahrende Radverbindung rund um den kompletten Wallring ist ein zentrales Anliegen des dreijährigen Förderprojektes "Stadtluft ist (emissions-)frei – Dortmunds Einstieg in eine emissionsfreie Innenstadt". In einem ersten Schritt plant die Stadt Dortmund den fahrradfreundlichen Umbau eines Teilabschnittes des Wallrings zwischen Schwanen- und Ostwall.  mehr…