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Brücke Franziusstraße am Hafen wird abgerissen - Straßenoffensive in Huckarde geht weiter

Am Montag, dem 4. August, startet das Tiefbauamt mit dem Abriss der Brücke Franziusstraße. DONETZ hat die Arbeiten zuvor mit der Umlegung von Leitungen vorbereitet. Auch geht das Projekt Straßenoffensive im Quartier Huckarde mit der Fahrbahnsanierung in der Thoniesstraße weiter.

Der Abriss soll, wenn alles gut läuft, im November 2025 abgeschlossen sein. Im Anschluss wird die DB Fernverkehr AG die neuen Gleise und Hochspannungsleitungen für das künftige ICE-Werk verlegen . Der Neubau der Brücke könnte dann im Februar oder März 2026 beginnen. Das neue ICE-Werk soll im Sommer 2027 in Betrieb gehen. Auch die Sanierung der Straßen im Quartier Huckarde gehen weiter. Am 6. August wird die Fahrbahn in der Thoniesstraße saniert.

Alte Brücke trägt künftige Verkehrslast nicht mehr

Die Brücke Franziusstraße verbindet den Hafen mit dem benachbarten Huckarde – entsprechend wichtig ist ihre tagtägliche Funktion für den Straßenverkehr. Das Bauwerk hat seine Ursprünge im Jahr 1903. Sein Neubau ist erforderlich , weil die Brücke den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist. Schon seit 2006 entlasten zusätzliche Stützen im Bereich der stillgelegten Gleise die Überführung. Diese Stützen können aber nicht bleiben, weil die Deutsche Bahn ihr neues ICE-Werk an der Westfaliastraße bauen wird. Dafür wird die stillgelegte Gleistrasse – einst Zufahrt zum alten Güterbahnhof – wieder aktiviert, neu aufgeteilt und erweitert. Ohne die geduldeten Stützen kann die alte Brücke die Verkehrslast nicht tragen.

Umleitung ist ausgeschildert

Stadt und DB haben die beiden Neubau-Projekte ICE-Werk und Brücke seit Beginn der Planungen für das ICE-Werk eng miteinander abgestimmt – insbesondere in Bezug auf die Zeitpläne und die logistischen Abläufe, zum Beispiel bei der Einrichtung von Baustraßen oder Baustelleneinrichtungsflächen.

Der Brückenneubau wird eine Spannweite von etwa 40 Metern und einer Breite von etwa 17 Metern haben. Damit wird sie etwa 1,5 Meter breiter als bisher. Dies kommt insbesondere dem Radverkehr zugute. Durch den breiteren Querschnitt müssen auch die Straßen-, Radweg- und Bürgersteig-Anschlüsse auf beiden Seiten der Brücke angepasst werden.

Die Umleitung des Verkehrs ist bereits ausgeschildert. Sie führt über Huckarder Straße – Lindberghstraße – Deusener Straße – Franziusstraße bzw. Huckarder Straße – OWIIIa / Mallinckrodtstraße – Sunderweg/Kanalstraße – Franziusstraße (je nach Fahrtrichtung). Die Anlieger*innen wurden bereits im Vorfeld während einer Infomesse am 12. Juni über die Arbeiten und die Auswirkungen informiert.

Straßenoffensive geht im Quartier Huckarde weiter

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Bauarbeiter sanieren eine Straße.
Für die Sanierung müssen betroffene Bereiche gesperrt werden.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Am Mittwoch, 6. August, geht das Projekt Straßenoffensive im Quartier Huckarde mit der Fahrbahnsanierung in der Thoniesstraße weiter. Die Arbeiten sollen bis zum 17. August laufen. Direkt im Anschluss geht es in der Ermbrachtstraße weiter. Dort wird zunächst der Abschnitt zwischen den Hausnummern 9c bis 55 saniert. Der Bereich der Ermbrachstraße von Hausnummer 1 bis 9 c soll ab dem 29. August folgen. Das Tiefbauamt möchte bis zum 9. September mit allem fertig sein.

Für die Umsetzung ist es notwendig, die betroffenen Bereiche jeweils voll zu sperren. Der Verkehr wird über die Nebenstraßen umgeleitet. Für die Anwohner*innen gab es im Vorfeld eine Infoveranstaltung.

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Informationen zu Baustellen finden Sie unter dortmund.de/baustellen.

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