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Gewinnerunternehmen vom Gründungswettbewerb start2grow stehen fest

Über 400 Teilnehmende nutzten die aktuelle Wettbewerbsrunde, um bei der Erstellung ihrer Businesspläne von kostenlosen Workshops und der Expertise des ehrenamtlichen Coaching-Netzwerks zu profitieren.

„DEINE IDEE. DEIN BUSINESS.“ lautet der Leitspruch des start2grow Gründungswettbewerbs, den die Wirtschaftsförderung Dortmund seit 2001 organisiert. Diesmal wurden 90 Businesspläne zur Begutachtung eingereicht – eine neue Bestmarke in der langen start2grow Historie.

Die besten Startups aus ganz Deutschland pitchen in Dortmund

Die zwanzig innovativsten Startups präsentierten sich am 21. Februar 2024 vor einer Fachjury in Dortmund. Von Hochleistungs-Membranen für ionenleitende Prozesse (DIM Solutions) über eine KI-basierte Qualitätskontrolle zur Reduktion von Nähfehlern (FAIBRICS) bis zu einem klinischen Wearable zur Vitalparametererfassung (UniWeara UniWearables ) waren erfolgsversprechende Geschäftsideen und -modelle dabei. „Vielfalt und Qualität der eingereichten Businesspläne verdeutlichen den hohen Stellenwert von start2grow in der bundesweiten Gründungsförderung“ freut sich start2grow Wettbewerbsleiterin Andrea Schubert.

Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund, überreichte die Urkunde für den ersten Preis an das Startup Valoon.
Bild: Markus Mielek
Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund, überreichte die Urkunde für den ersten Preis an das Startup Valoon.
Bild: Markus Mielek

Preisträger*innen erhalten 94.000 Euro Preisgeld

Am Ende setzte sich Valoon gegen die starke Konkurrenz durch und darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro freuen. Das Startup ermöglicht mit seiner Software eine effizientere Kommunikation, Koordination und Dokumentation auf Baustellen. SlapStack und SIMPL belegen den zweiten und dritten Platz. Zudem verlieh das TechnologieZentrumDortmund (TZDO) zwei Sonderpreise über je 5.000 Euro an Induvos und Dr.Q. „start2grow ist die perfekte Gelegenheit, um Startups außerhalb Dortmunds kennenzulernen und sie auf unsere Kompetenzzentren aufmerksam zu machen“ erklärt TZDO-Geschäftsführer Dirk Stürmer.

Positive Entwicklungen am Innovationsstandort Dortmund

Dass sich das Dortmunder Gründungsgeschehen im bundesweiten Wettbewerb keinesfalls verstecken braucht, zeigt ein genauerer Blick in die TOP 20, die in einem unabhängigen Begutachtungsprozess von Fachexperten und Kapitalgeberinnen aus ganz Deutschland ermittelt wurde. So haben sechs Startups in Dortmund gegründet oder weisen einen Bezug zu Institutionen des lokalen Gründungsökosystems auf (Hochschulen, Institute, Unternehmen). Aus dem in Dortmund ansässigen Fraunhofer IML stammen mit SLAPStack und SIMPLgleich zwei Teams, die es auf das Treppchen von start2grow geschafft haben. „Dies ist ein großartiges Signal an alle Mitwirkenden unseres Ökosystems und motiviert uns zum weiteren Ausbau der Gründungsförderung in Dortmund“ resümiert Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund.

Die nächste Runde des start2grow Gründungswettbewerbs startet mit einer Auftaktveranstaltung während der Digitalen Woche Dortmund am 24. September 2024. Die Anmeldung ist laufend via www.start2grow.de möglich.

Die zehn Preisträger*innen von start2grow 2023/24

Erster Preis / 40.000 Euro: Valoon
Valoon steht für effiziente Kommunikation, Koordination und Dokumentation auf Baustellen. Durch die Integration etablierter Messenger wie WhatsApp und MS Teams in unsere Software erreichen wir mit Valoon wirklich jeden auf der Baustelle. Kommunikation wird vereinfacht. Fehler werden reduziert. Dokumentation wird automatisiert. www.valoon.chat

Zweiter Preis / 20.000 Euro: SLAPStack
SLAPStack ist ein revolutionäres Betriebssystem für autonome Bodenblocklager basierend auf fahrerlosen Gabelstaplern. Es integriert alle notwendigen Softwarekomponenten wie Leitsteuerung und Lagerverwaltung mit einer Simulation, welche das Realsystem akkurat nachbildet. Das Resultat sind Kostenersparnisse durch ein einfach realisierbares, extrem effizientes und adaptives Lagersystem. www.slapstack.de

Dritter Preis / 10.000 Euro: SIMPL
Für den Maschinenbau herrschen seit Jahren schwierige Bedingungen am Markt mit teilweise stark rückläufigen Auftragseingängen. Mit SIMPL setzten wir hier an und verhelfen Maschinenherstellern ihr Servicegeschäft auszubauen. Dazu haben wir ein Service-Lifecycle-Management System entwickelt, das dabei hilft, Serviceprozesse effizienter zu gestalten und Umsätze im After-Sales zu steigern. www.simpl.de

Der Sonderpreis wird nicht bar ausgezahlt, sondern dient zur Finanzierung von Dienstleistungen des TechnologieZentrumDortmund und seiner Kompetenzzentren und ist an eine Ansiedlung in Dortmund geknüpft. Er geht an:

Induvos
Induvos entwickelt Software zur Optimierung von Fahrzeugstrukturen unter Crashbelastung. Die Software wertet Simulationsdaten aus und nimmt mit Algorithmen vollautomatisch Verbesserungen an der Fahrzeuggeometrie vor. Auf diese Weise können Unternehmen der Automobilindustrie in kürzerer Zeit leichtere und sichere Fahrzeugstrukturen entwerfen und dadurch Kosten in Millionenhöhe einsparen. www.induvos.de

Dr.Q
Dr.Q revolutioniert die Produktentwicklung mit einer Simulationssoftware, die erstmalig KI mit fortschrittlichen, bis zu 20-mal schnelleren Berechnungsalgorithmen kombiniert. Als benutzerfreundliche, kosteneffiziente SaaS-Lösung macht Dr.Q FEM-Simulationen für ein breiteres Mitarbeiterfeld zugänglich und ermöglicht signifikante Ressourceneinsparungen in der gesamten Wertschöpfungskette. www.askdrq.com

Vierter bis zehnter Preis im Wert von je 2.000 Euro (in alphabetischer Reihenfolge)

AdaptX Systems
AdaptX Systems bietet eine nachhaltige Kühlung für die Metallbearbeitung. Das geschlossene System reduziert CO₂-Emissionen um 90%, senkt Produktionskosten um 16% und verlängert Werkzeuglebensdauer um bis zu 30%. Egal, ob bei der Nachrüstung vorhandener Werkzeugmaschinen oder Integration in neue, es steigert Nachhaltigkeit, Effizienz und beseitigt Gesundheitsrisiken. www.adaptx.de

Dr.Q
Dr.Q revolutioniert die Produktentwicklung mit einer Simulationssoftware, die erstmalig KI mit fortschrittlichen, bis zu 20-mal schnelleren Berechnungsalgorithmen kombiniert. Als benutzerfreundliche, kosteneffiziente SaaS-Lösung macht Dr.Q FEM-Simulationen für ein breiteres Mitarbeiterfeld zugänglich und ermöglicht signifikante Ressourceneinsparungen in der gesamten Wertschöpfungskette. www.askdrq.com

Element177
Element177 hat eine elektrochemische Schlüsselkomponente für die Erzeugung von Element 1 Wasserstoff in Elektrolyseuren entwickelt mit disruptiver Verringerung von Element 177, dem sehr knappen Rohstoff Iridium. Element 177 ist essenziell zur Skalierung der Wasserstofftechnologie. Wir lieben Wasserstoff. Kontakt: gustav@element177.de & arne@element177.de

Induvos
Induvos entwickelt Software zur Optimierung von Fahrzeugstrukturen unter Crashbelastung. Die Software wertet Simulationsdaten aus und nimmt mit Algorithmen vollautomatisch Verbesserungen an der Fahrzeuggeometrie vor. Auf diese Weise können Unternehmen der Automobilindustrie in kürzerer Zeit leichtere und sichere Fahrzeugstrukturen entwerfen und dadurch Kosten in Millionenhöhe einsparen. www.induvos.de

TimeTeller
Chemotherapien verursachen erhebliche Nebenwirkungen. Die Einnahme von Medikamenten zur optimalen Tageszeiten kann die Verträglichkeit um das Fünffache und die Wirksamkeit um das Zweifache verbessern. TimeTeller bestimmt diesen Zeitpunkt mittels eines Speicheltests. In Zusammenarbeit mit Pharmapartnern will TimeTeller zeitoptimierte und personalisierte Chemotherapien entwickeln. www.time-teller.eu

UniWearables
Wir entwickeln an der Charité ein Usability-freundliches und hochskalierbares klinisches Wearable zur kontinuierlichen Vitalparametererfassung auf Normalbettenstationen. Die Lösung soll Patient:innen einen schnelleren und sicheren Weg aus dem Krankenhaus ermöglichen bei gleichzeitiger Entlastung der Pflege. www.uniwearables.com

VitrofluidiX
VitrofluidiX hat ein Organ-on-a-Chip-Gerät entwickelt, das erstmals die einfache Simulation verschiedenster menschlicher Organe ermöglicht. Damit wird Kunden eine kommerzielle Alternative zu Tierversuchen und gleichzeitig durch die exakte Simulation biologisch genauere Ergebnisse geboten. Forschung und Medikamentenentwicklung können so nachhaltiger und effizienter gestaltet werden. www.vitrofluidix.com

Die erste Hälfte der Preisgelder wird sofort, die zweite Hälfte bei einer Gründung des Unternehmens bis zum 21.02.2025 in Dortmund ausgezahlt.

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