Lokalpolitik
Rat verabschiedet Haushalt 2024 und stimmt für den Neubau der Jungen Bühne
Die „Junge Bühne“ wird gebaut, und in der Innenstadt entstehen weitere Drogenkonsumräume. Diese und viele andere Beschlüsse fasste der Rat der Stadt am Donnerstag, 22. Februar, bei seiner 24. Sitzung.
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Zentraler Punkt der Tagesordnung war zunächst der
Erholung und Umweltschutz
Anlässlich der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 (IGA) wird die Stadt den Deusenberg attraktiver gestalten lassen. Die 50 Meter hohe Halde im Nordwesten Dortmunds war bis 1992 eine Mülldeponie. Inzwischen versiegelt und begrünt, ist der Deusenberg zu einem beliebten Naherholungsgebiet geworden. Auch spielt er eine wichtige Rolle für den Naturschutz. Bis Ende 2025 erhält er nun unter anderem barrierefreie Wege und Aussichtsplattformen. Der Rat stimmte mit einigen Gegenstimmen für den Baubeschluss zur
Umwelt- beziehungsweise Klimaschutz ist auch das Ziel des
Umgang mit den Auswirkungen von Drogenkonsum und Obdachlosigkeit
Um Aufenthaltsqualität und Sicherheit in der Innenstadt zu erhöhen,
Attraktiver Neubau für das junge Theater
Der
Städtepartnerschaft in Ghana
Mit Kumasi in Ghana wird Dortmund
Neue Widmung der Arndtstraße
Die Arndtstraße im Kaiserviertel wird mit Ilse Arndt eine neue Namensgeberin erhalten. Durch die Beibehaltung des Straßennamens ergeben sich keine Veränderungen für die Anlieger*innen. Ilse Arndt wurde am 5. Februar 1913 in Lünen geboren. Sie war eine jüdische Zeitzeugin der Judenverfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Konzentrationslager Auschwitz wurde sie für „Menschenversuche“ missbraucht und zwangssterilisiert. Sie überlebte einen Todesmarsch und die Inhaftierung in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Neustadt-Glewe. Am 5. Januar 2003 verstarb sie in Köln.
Ursprünglich war die Arndtstraße nach dem Publizisten und Dichter Ernst Moritz Arndt benannt worden. Er ist jedoch umstritten, da er sich wiederholt antisemitisch äußerte und als Vorreiter des deutschen Nationalismus gilt. Eine Projektwoche zum Thema „Erinnerungskultur“ am Anna Zillken-Berufskolleg hatte dies deutlich gemacht.
Der Rat beschloss die Benennung der Arndtstraße unter Beibehaltung der Bezeichnung mit einigen Gegenstimmen.
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