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Dortmunder Akteur*innen unterstützen junge Menschen beim Übergang von der Schule zum Beruf

Der Start in Ausbildung oder Studium ist eine Herausforderung. Viele Schüler*innen wissen nicht, wie es nach ihrem Abschluss weitergehen soll. Die Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) nimmt sich dieser Herausforderung an und knüpft eine "Verantwortungskette". Am 29. März unterzeichneten fünf Akteur*innen aus Dortmund die Kooperationsvereinbarung.

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Projekt Kein Abschluss ohne Anschluss
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Haben die Kooperationsvereinbarung zur Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" unterschrieben: (v.l.) Kay Utermark (Jobcenter Dortmund), Heike Bettermann (Vorsitzende der Geschäftsführung Arbeitsagentur Dortmund), Holger Nolte (Schulamtsdirektor Stadt Dortmund), Monika Nienaber-Willaredt (Schuldezernentin Stadt Dortmund) und Olesja Mouelhi-Ort (Geschäftsführerin Handwerkskammer Dortmund).
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Das Vorgehen besteht aus einer gemeinsamen Vereinbarung aller Akteur*innen, die Jugendliche kurz vor ihrem Schulabschluss noch intensiver unterstützen und begleiten wollen. Am 29. März unterzeichneten fünf Akteur*innen die Vereinbarung während der Sitzung des Beirats "„Regionales Übergangsmanagement Schule-Arbeitswelt": Schulamt für die Stadt Dortmund, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und Handwerkskammer Dortmund.

Konkret geht es um Schüler*innen kurz vor Ende der Sekundarstufe I. Haben sie vor ihrem Abschluss noch keine Anschlussperspektive, sollen sie in den Schulen frühzeitig identifiziert und motiviert werden, konkrete Beratungs- und Vermittlungsangebote anzunehmen. Jeder der beteiligten Akteur*innen in Dortmund übernimmt dabei entsprechend der originären Verantwortung unterschiedliche Aufgaben.

"Die Verantwortungskette der Landesinitiative 'Kein Abschluss ohne Anschluss' kommt genau zur richtigen Zeit. Es ist wichtig, dass alle Akteurinnen und Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen und wir auch darüber hinaus zusammen daran arbeiten, den jungen Menschen die vielfältigen Perspektiven für ihre Zukunft aufzuzeigen", sagte Monika Nienaber-Willaredt, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie der Stadt Dortmund.

Daher haben sich nicht nur die unterzeichnenden Institutionen an diesem Tag zu dieser außergewöhnlichen Sitzung des Beirats "Regionales Übergangsmanagement Schule-Arbeitswelt" zusammengefunden. Viele weitere Akteur*innen waren an diesem Tag vor Ort im Bildungszentrum Hansemann der Handwerkskammer Dortmund, um die Neuausrichtung der kommunalen Strategie zum Übergang junger Menschen in die Arbeitswelt zu gestalten.

Zusammenarbeit für den Eintritt in das Berufsleben

Der Beirat arbeitet schon seit 15 Jahren erfolgreich zusammen, um jungen Menschen eine größtmögliche Unterstützung auf ihrem Berufsweg zu geben. Eine gesamtstädtische Strategie zum Übergang Schule-Arbeitswelt ist maßgeblich, um den Nachwuchs schon in der Schule, aber auch außerhalb für die eigene berufliche Zukunft zu begeistern. Das gemeinsame Ziel lautet, allen jungen Dortmunder*innen eine gesicherte berufliche Perspektive zu bieten. Mit der Beiratssitzung ist ein weiterer Schritt in die Richtung getan.

Die Partner*innen setzen sich mit Faktoren auseinander, die den Eintritt in das Berufsleben für verschiedene Zielgruppen beeinflussen und entscheiden gemeinsam, wie eine Strategie für jede*n Jugendliche*n aussehen könnte. Bis dahin, so sind sich alle Partner*innen der Bildungslandschaft jetzt schon einig, wird jede der beteiligten Institutionen für die jungen Menschen mit ihren Fragen und ihrem Beratungsbedarf eine offene Tür haben.

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Mehr zur Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" erfahren Sie hier:

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