Kulturbetriebe
Die Kulturbetriebe Dortmund bündeln seit 1995 die kulturellen und Weiterbildungsangebote der Stadt unter einem Dach in der Rechtsform des kommunalen Eigenbetriebes. Über 500 Mitarbeiter*innen in den Geschäftsbereichen Kulturbüro, Bibliotheken, Museen, Musikschule, Dietrich-Keuning-Haus, Volkshochschule, Stadtarchiv und Dortmunder U legen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von Spitzen- und Breitenkultur, der Förderung der etablierten Kultureinrichtungen und der freien Kulturarbeit sowie zentralen Angeboten in der Stadtmitte und dezentraler Präsenz in den Stadtbezirken.
Struktur und Eckdaten
Die Aufgaben der Kulturbetriebe mit seinen Geschäftsbereichen werden jährlich vom Rat in einem Produkt- und Leistungsplan definiert. Gleichzeitig stellt der Rat den zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen kommunalen Zuschuss bereit, der ergänzt wird um selbst erwirtschaftete Einnahmen und um sonstige Fördermittel.
Einrichtungen der Kulturbetriebe
Moderator und vielseitiger Ansprechpartner für Kulturprojekte und künstlerische Initiativen in Dortmund.
Das Stadtarchiv bewahrt die schriftliche Überlieferung zur Geschichte der Stadt Dortmund. Diese reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.
Die Bibliotheken der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund bestehen aus neun Stadtteilbibliotheken und einer großen Zentralbibliothek.
Vom Saurier über zeitgenössische Kunst, Schulmöbel und einem "3D Stahlwerk" – die Dortmunder Museumslandschaft ist vielseitig und überregional bekannt.
Die Partner im Dortmunder U zeigen Kunst, fördern Kreativität und entwickeln zeitgemäße Formate für die Menschen vor Ort.
Die Musikschule Dortmund hat sich in den letzten Jahren stetig entwickeln dürfen - mit vielen neuen Inhalten.
Die Volkshochschule (VHS) ist das zentrale kommunale Weiterbildungzentrum Dortmunds. Sie trägt eine besondere gesellschaftliche Verantwortung: gegenüber den Dortmunder Einwohner*innen sowie gegenüber den gewählten kommunalen Gremien.
Das Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund ist ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum, benannt nach dem ehemaligen Dortmunder Oberbürgermeister.
Nachrichten
Die neue Sonderausstellung „Human Footprint“ im Naturmuseum Dortmund zeigt ab Donnerstag, 14. Mai, spektakuläre Satellitenbilder der Erde. Die Aufnahmen machen sichtbar, wie stark der Mensch Landschaften, Städte und Ökosysteme verändert.
Der Musik-Stammtisch des Kulturbüros Dortmund lädt am Dienstag, 19. Mai, von 19 bis 21 Uhr ins domicil Dortmund (Hansastr. 7–11) ein. Aktuelles Thema ist die Rolle der Branchenverbände und die Zukunft der Musikbranche. Dazu gibt es Livemusik von David Bartelt, der Eintritt ist frei.
Mode-Fans können in der Ausstellung „Paris 2000. Momente von Mode“ im SUPERRAUM (Brückstraße 64) hinter die Kulissen der Modeszene in Paris blicken. Studierende der TU Dortmund zeigen Fotografien und Dokumente der ehemaligen Chefredakteurin der deutschen Vogue, Angelica Blechschmidt. Der Eintritt ist frei.
Literatur-Podcasts sind beliebt und haben eine große Hörerschaft. Das Kulturbüro fördert Dortmunder Autor*innen mit 1.000 Euro, die ihre Texte hörbar machen wollen. Anträge können noch bis zum 20. Juni gestellt werden.
Zwölf Minigolfbahnen der Berliner Künstlerin Ina Weber laden zum Spielen mit Kunst und Architektur ein: Die Ausstellung „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“ im Museum Ostwall im Dortmunder U (Ebene 4) ist ein großer Spaß für alle - zum Mitspielen, Erkunden und Nachdenken. Der Eintritt ist frei.
Das Wochenende wir wieder bunt und vielfältig: Die städtischen Museen in Dortmund laden am Sonntag, 19. April, zu einem spannenden Programm zu Kunst und Geschichte. Von Minigolf über Müll bis zu Märchen gibt es Aktionen und Führungen.
Das Duo Aciano interpretiert am Freitag, 17. April, im Haus Schulte-Witten bekannte Filmmelodien neu. Mit Geige und Gitarre spielen die Musikerinnen Klassiker und moderne Sounds. Der Eintritt ist frei.
Der Literatursalon „Seitenweise“ lädt am Donnerstag, 16. April, ins Haus Schulte-Witten ein. Unter dem Motto „Auf Schienen und Straßen“ präsentieren Claudia Ley und Richard Fischer ab 15:30 Uhr ausgewählte Texte – ein literarischer Nachmittag bei freiem Eintritt.
Die Städtische Galerie Torhaus Rombergpark zeigt ab sofort Birgit Brinkmann-Grempels Ausstellung „Umarmung der Natur“. Begehbare Stoffinstallationen und Zeichnungen machen Natur sinnlich erfahrbar.
Es wird tierisch im schauraum: comic+cartoon: Schon vor der neuen Ausstellung „Ich, das Tier“ über vermenschlichte Tiere im Comic zeigt die virtuellen Fenster-Ausstellung „The cats and dogs cartoon collection“. Zu sehen sind auf dem Screen im Schaufenster rund um die Uhr Cartoons mit Hunden und Katzen.
„2 EL Öl, 2 EL Essig“ ist kein Kochbuch, sondern ein vielschichtiger Roman, der in den 1950er-Jahren spielt. Beim Literaturtreff für Menschen ab 60 Jahren ist er Thema: am nächsten Mittwoch, 15. April, im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Max-von-der-Grün-Platz 1–3.
Die Veranstaltungsreihe „Dortmund liest“ geht in die nächste Runde: Am Montag, 13. April, lesen Dortmunder Persönlichkeiten ab 19:30 Uhr in der Rotunde der Stadt- und Landesbibliothek, Max-von-der-Grün-Platz 1–3, aus ihren Lieblingsbüchern.
Am Samstag, 11. April, um 11 Uhr lädt die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund zu einer besonderen Vorleseveranstaltung ins Studio B, Max-von-der-Grün-Platz 1–3, ein. Unter dem Titel „Am Samstag vorgelesen – Absurde Geschichten aus der Welt der Musik, des Films und der Literatur“ präsentieren Dirk Polte und Fabian Köser skurrile und verblüffende Anekdoten.
Das Stadtgeschichtliche Forum lädt am Mittwoch, 8. April, zu seinem nächsten Treffen in den Adlerturm ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und dauert etwa bis 20 Uhr.
Ab sofort können sich Dortmunder Autor*innen für „Stift & Stimme“ bewerben. Das Literaturförderprogramm des Kulturbüros der Stadt Dortmund in Kooperation mit dem Literaturhaus Dortmund richtet sich an alle literarisch tätigen Autor*innen mit Wohnsitz in Dortmund, die ihre Texte direkt an Dortmunder Schulen bringen möchten.