Kinderrechte
UN-Kinderrechtskonvention
Seit 1989 gelten in allen Staaten der Erde - bis auf wenige Ausnahmen - die UN-Kinderrechtskonventionen. Sie garantieren allen Kindern grundlegende Menschenrechte in den Bereichen Schutz, Entwicklung und Partizipation. So haben Kinder das Recht auf:
- Gleichheit, unabhängig von Rasse, Religion, Herkunft und Geschlecht
- einen Namen und eine Staatszugehörigkeit
- eine gesunde geistige und körperliche Entwicklung, genügend Ernährung, Wohnraum und ärztliche Betreuung
- Liebe, Verständnis und Fürsorge, besondere Betreuung, wenn es behindert ist
- Bildung, Spiel und Erholung
- Information und freie Meinungsäußerung
- sofortige Hilfe bei Katastrophen und Notlagen
- Schutz vor Vernachlässigung, Ausnutzung und allen Formen von Gewalt
- Schutz vor Verfolgung
- Frieden
UN-Kinderrechtskonvention
Grundrechte und Grundbedürfnisse
Recht auf Bildung, Spiel und Freizeit
Das Recht auf Bildung ist das Recht des Kindes, seine Persönlichkeit, seine Begabung und seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen zu können.
Das Recht auf Spiel und Freizeit ist das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße, aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.
Recht auf Gesundheit und Ernährung
Der Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention besagt: Jedes Kind hat das Recht, so gesund wie möglich aufzuwachsen. Es hat ein Recht auf eine gute Gesundheitsvorsorge und auf medizinische Hilfe, wenn es krank ist. Jedem Kind sollen seine Grundbedürfnisse erfüllt werden: Essen, Trinken, Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Außerdem sollen Kinder vor Suchtstoffen wie z. B. Alkohol, Zigaretten und Drogen bewahrt werden.
Recht auf Familie
Die Kinderrechtskonvention besagt, dass ein Kind "zur vollen und harmonischen Entfaltung seiner Persönlichkeit in einer Familie und umgeben von Glück, Liebe und Verständnis aufwachsen sollte". Deswegen wird die Familie als Ort des Aufwachsens von Kindern unter besonderen Schutz der Gesellschaft gestellt.
Schutz- und Fürsorgerechte
Recht auf suchtfreies Leben
Das Leben stellt uns ständig vor neue Aufgaben und hält für uns unerwartete Situationen bereit, die es zu bewältigen gilt. Scheinbar unlösbare Probleme, Langeweile oder die Suche nach Abenteuer und Spaß verleiten eine ganze Reihe Kinder und Jugendliche dazu, Suchtmittel als Ersatz zu benutzen.
Recht auf Schutz
Das Recht auf Schutz ist das Recht der Kinder, sich gegen jegliche Form von Gewalt zu wehren und schnell Hilfe zu bekommen. Sie sollten sich unbedingt einer anderen Person oder einer Beratungsstelle anvertrauen. Alle Menschen, die von Gewalt gegen Kinder erfahren, sollten dagegen etwas unternehmen.
Mitbestimmung
Spiel ist Leben
Spielen ist ein elementarer Prozess in der Entwicklung. In der spielerischen Auseinandersetzung werden sich Kinder ihres eigenen Ichs bewusst; über das Spiel definieren sie ihre Beziehung zu anderen und zu ihrer Umwelt. Im Spiel eignen sich Kinder die Welt an. Spielprozesse fördern die kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten von Kindern – die Kompetenzen für eine humane Gesellschaft.
Kinder beteiligen
Für die Kinder und Jugendlichen aus Dortmund hat der städtische Rat per Beschluss das Recht auf Beteiligung im November 1998 weiter konkretisiert und verbindlich festgelegt.
Vor diesem Ratsbeschluss wurde schon 1993 im Jugendamt das Büro für Kinderinteressen eingerichtet. Das war und ist nötig, weil Kinder zwar Rechte, aber oftmals keine entsprechende Lobby haben. Als offizieller Interessenvertreter von Kindern spürt das Büro für Kinderinteressen in vielen direkten Aktionen Ideen und Wünsche von Kindern und Jugendlichen auf und setzt sich in der Öffentlichkeit, in Politik und Verwaltung für die Kinderinteressen ein. Dabei legt das Büro für Kinderinteressen in Dortmund seinen Schwerpunkt der Arbeit darauf, städtisches Planen und Handeln auf mehr Kinderfreundlichkeit zu hinterfragen.
Informationen zum Programm "Verrückt? Na und! Seelisch fit in der Schule" für Kinder und Jugendliche in Dortmund
Die Präventionsfachstelle des Jugendamtes der Stadt Dortmund bietet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung (KEFB An der Ruhr) und dem Evangelischen Bildungswerk Dortmund (eBDo) ELTERN STÄRKEN - STARK DURCH ERZIEHUNG Seminare an.
Kindertagespflege in Dortmund: Familienähnliche Betreuung für Kinder unter drei Jahren. Erfahren Sie mehr über Vorteile und Anforderungen.
Informationen für Kinder als Angehörige psychisch kranker Eltern in Dortmund
Die beteiligten Akteure von "nordstadt-together".
LernDort ist die Plattform für außerschulische Bildungsangebote in Dortmund. Hier finden Pädagog*innen und alle Interessierten schnell das passende Lernangebot zum Lernen außerhalb von Schule und Kita.
UN-Kinderrechtskonvention: Grundlegende Menschenrechte für Kinder - Gleichheit, Schutz, Bildung, Spiel, Gesundheit und Beteiligung. Mehr Infos hier.
Das Familienbüro in Dortmund ist für Sie da: Ihre Anlaufstelle für umfassende Eltern- und Familienunterstützung. Hier mehr erfahren.
Informationen zum Wibbelings Hof als Trauort
Das Jugendamt Dortmund unterstützt Eltern & Familien mit vielfältigen Angeboten. Erfahren Sie mehr im Familienportal über Projekte & Veranstaltungen.
Entdecken Sie kinder- und familienfreundliche Gastronomie in Dortmund! Unsere Checkliste mit DEHOGA-Zusammenarbeit zeigt, welche Betriebe optimal für Familien sind.
Informationen zur Musikfreizeit & Musikfahrten von DORTMUND MUSIK.
In Dortmund übernimmt das Jugendamt bei Bedarf die Amtsvormundschaft für Kinder und Jugendliche, wenn Eltern dazu nicht in der Lage sind.
Informationen zur Kinderolympiade 2025 in Dortmund.
Erfahren Sie mehr über den beschleunigten Kita-Ausbau in Dortmund & das transparente Trägerauswahlverfahren für neue Bildungs- & Betreuungsangebote.