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Stadterneuerung Nordstadt

Nordstadt planen - grüner, kühler, schöner!

Die Stadt Dortmund setzt auf ein innovatives Klima- und Freiraumkonzept, um die Lebensqualität in der Nordstadt zu verbessern. Unter dem Motto „Nordstadt planen - grüner, kühler, schöner!" sind zahlreiche Ideen in die Entwicklung eingeflossen. Im November 2026 soll das Konzept beschlossen werden.

Bild: bgmr Landsachaftsarchitekten und Reicher Haase Assoziierte
Fotografie eines Parks mit laublosen Bäumen und Tischtennisplatte. Weiß eingezeichnet sind Menschen, zusätzliche Pflanzen und zusätzliche Ausstattungselemente.
Aus Grünflächen mehr zu machen ist eines der Ziele des Klima- und Freiraumkonzepts für die Nordstadt.
Bild: bgmr Landsachaftsarchitekten und Reicher Haase Assoziierte

In der Nordstadt können die dichte Bebauung, überlastete Grünflächen und die zunehmende Hitze den Alltag erschweren – vor allem für Kinder und ältere Menschen. Deshalb lässt das Amt für Stadterneuerung ein Konzept entwickeln, das nachhaltige Lösungen für eine grünere, kühlere und schönere Nordstadt aufzeigt. Es geht um gestalterische und ökologische Aspekte und um die Anpassung an das veränderte Klima.

Ziel sind vielfältige Spiel- und Sportangebote, attraktive Parks und Stadtplätze und sichere Fuß- und Radwege. Um das zu erreichen, werden bestehende Grünanlagen aufgewertet und – wo möglich – auch neue Erholungsräume geschaffen. Die Grün- und Freiflächen in der Nordstadt sollen Wohlfühlorte sein und die Begegnung im Quartier stärken.

Bild: bgmr Landschaftsarchitekten
Stadtplan der Dortmunder Nordstadt mit verschiedenen farbigen Markierungen,
Die Karte zeigt das Gebiet, für das ein neues Klima- und Freiraumkonzept entsteht. (Klick auf das Bild öffnet die ganze Karte)
Bild: bgmr Landschaftsarchitekten

Der Klimawandel führt zu mehr Hitze, Trockenheit und Starkregen und erfordert einen neuen Umgang mit Grün und Regenwasser. Grüne Innenhöfe, beschattete Stadtplätze und klimaangepasste Straßenräume bringen Abkühlung in den Sommermonaten und steigern die Aufenthaltsqualität. Der Rückhalt von Regenwasser entlastet die Kanalisation und macht das Wasser nutzbar für die Bewässerung von Bäumen und Pflanzen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der urbanen Artenvielfalt. Bunte Blühwiesen, naturnahe (Vor-)Gärten und Altbäume sind wichtige Lebensräume für Insekten, Vögel und Co. Zugleich steigert die ökologische Aufwertung von Grün- und Freiflächen das gemeinsame Naturerleben.

Mit der Entwicklung des neuen Grün- und Freiraumkonzepts beauftragt sind die Büros Reicher Haase Assoziierte - Architekten – Stadtplaner und bgmr Landschaftsarchitekten.

Auftaktveranstaltung mit rund 70 Teilnehmenden

Bild: Stadt Dortmund
Foto eines Mannes mit Mikrofon vor Stellwänden mit Post-Its, im Vordergrund ist Publikum zu sehen.
Viele Anregungen, Ideen und Veränderungsbedarfe brachten die rund 70 Teilnehmenden bei der Veranstaltung „Nordstadt planen – grüner, kühler, schöner!" im März 2025 ein.
Bild: Stadt Dortmund

Zum Auftakt der öffentlichen Beteiligung an der Konzeptentwicklung haben am 27. März 2025 rund 70 Interessierte an der Veranstaltung „Nordstadt planen – grüner, kühler, schöner!" im Dietrich-Keuning-Haus teilgenommen. Zum Einstieg erfuhren Sie, welche fachlichen Analysen bereits zugrundeliegen, etwa zum statistischen Blick auf die Versorgung mit und Erreichbarkeit von Grünflächen in der Nordstadt oder zur Erfassung der bisherigen Gestaltungselemente. Diese Informationen gibt es hier in einer Präsentation zum Nachlesen, 5 MB, PDF .

An vier Stationen gaben die Teilnehmenden im Anschluss zahlreiche Inputs zu ihren Lieblingsorten und andere Orten, die aus ihrer Sicht auf dringende Veränderungsbedarfe aufweisen. Auch Hitzeinseln wurden identifiziert, und generelle Wünsche und Ideen aufgenommen. Der kurze Rückblick auf den Auftakt, 5 MB, PDF vermittelt einen Eindruck von der Verasnstaltung und den Kernergebnissen.

Online-Beteiligung mit 170 weiteren Beiträgen

Bild: mapbox
Screenshot einer interaktiven Karte der Dortmunder Nordstadt mit vielen bunten Punkten.
Viele Anregungen erreichten die Planer*innen im Rahmen der Online-Beteiligung zum Klima- und Freiraumkonzept.
Bild: mapbox

Vom 27. März bis 22. April 2025 fand zudem eine Online-Beteiligung statt. Auf einer interaktiven Karte wurden mehr als 170 Anregungen eingetragen: Ihre Lieblingsorte markierten die Teilnehmenden genauso wie Stellen, an denen sich mit mit Blick auf Grün und Co. dringend etwas tun sollte. Rund 100 Personen füllten zudem die begleitende Online-Umfrage zur Einschätzung der Grün- und Freiräume in der Nordstadt aus.

Die Einträge auf der Dialogkarte sind weiterhin online einsehbar.

Zeitplan und Förderung

Das Klima- und Freiraumkonzept soll dem Rat der Stadt Dortmund voraussichtlich im November 2026 zum Beschluss vorgelegt werden. Zum Ende des Jahres 2026 wird es dann auf dieser Webseite veröffentlicht.

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Planungswerkstatt im September 2025

Erste Ergebnisse der Analysen auf Basis der Inputs aus Auftaktveranstaltung und Online-Beteiligung gab es bei einer Planungswerkstatt am 16. September 2025 in der Anne-Frank-Gesamtschule. Im aktiven Teil des Abends betrachteten die Teilnehmenden zudem gemeinsam beispielhafte Orte: Was brauchen die konkreten Parks, Straßen, Plätze und Spielflächen? Auch diese Ideen flossen in die Arbeit am Konzept ein.

Gefördert durch

Stadt Dortmund - Amt für Stadterneuerung - Nordstadt

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Kampstr. 47
44137 Dortmund

Projekte in der Nordstadt

Übersicht

Die Dortmunder Nordstadt erstreckt sich über die Quartiere Hafen, Nordmarkt und Borsigplatz. Der innenstadtnahe Ankunftsort ist in vielfältiger Hinsicht ein Stadtteil mit hohem Handlungsbedarf und steht weiterhin im Fokus der Stadterneuerung.

Luftaufnahme einer Stadt
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Sanierungsgebiet Südliches Nordmarktquartier

Die Stadt Dortmund führt im „Südlichen Nordmarktquartier“ eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme durch. Das Sanierungsgebiet erstreckt sich rund um den Nordmarkt, das Schleswiger Viertel und das Brunnenviertel sowie die südliche Münsterstraße.

Stadplan eines Ausschnitts der Dortmunder Nordstadt mit hervorgehobenen Grenzen des Sanierungsgebiets.
Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt
Quartiersmanagement Nordstadt

Das Quartiersmanagement der Nordstadt arbeitet im Auftrag der Stadt Dortmund daran, den Stadtteil zu stärken. Ziel ist es, die Lebensqualität in den Quartieren zu verbessern und den Menschen vor Ort unterstützend zur Seite zu stehen.

Besucherinnen und Besucher informieren sich an den zahlreichen Ständen der Mitmachbörse über Nachhaltigkeit und Upcycling
Bild: QM Nordstadt/Leopold Achilles
Münsterstraße neu gestalten

Die südliche Münsterstraße ist das belebte Zentrum der Nordstadt. Die Stadt Dortmund will die Münsterstraße zwischen Burgtor und Mehmet-Kubaşık-Platz zu einem klimaresilienten Ort mit einer hohen Aufenthaltsqualität umgestalten.

Blick entlang einer Geschäftsstraße mit Kopfsteinpflaster mit vielen parkenden Autos und einer Kirche im Hintergrund.
Bild: Anja Cord
Nachbarschaftsorte

Die Stadt Dortmund schafft in der Nordstadt zwei neue Plätze für das Zusammenleben. An der Schleswiger Straße entsteht ein Nachbarschaftsplatz, an der Leibnizstraße ein Nachbarschaftspark.

Aufnahme des Düppelspielplatzes.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Gestaltungs- und Erhaltungssatzung

Viele Gebäude in der Nordstadt stammen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Um diese historisch wertvolle Architektur zu erhalten, prüft die Stadt Dortmund eine Gestaltungs- und Erhaltungssatzung im südlichen Nordmarktquartier.

Montage von zwei gezeichneten Figuren in ein Foto einer Straße mit Altbauten und großen Bäumen.
Bild: Foto: Roland Gorecki / Montage: Reicher Haase Assoziierte
Hof- und Fassadenprogramm Nordstadt

Mit dem Hof- und Fassadenprogramm Nordstadt unterstützt die Stadt Dortmund Eigentümer*innen bei der Neugestaltung oder Wiederherstellung von Fassaden, der Entfernung von Graffiti oder der Begrünung und Gestaltung von Freiflächen.

Zwei Häuserfassaden in der Dortmunder Nordstadt.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Bernhard-März-Haus

Das Bernhard-März-Haus ist ein Sozialkaufhaus der Caritas in der Nähe des Borsigplatzes. Die Stadt Dortmund hat es mit Mitteln der Städtebauförderung erhalten, modernisiert und um Beratungs- und Begegnungsangebote erweitert.

Ansicht eines zweistöckigen, weißen Gebäudes mit Satteldach und dem Logo der Caritas
Bild: Stefan Lemanski
Heimathafen Nordstadt

Der im Mai 2024 eröffnete Heimathafen Nordstadt ist eine zentrale Anlaufstelle für Zugewanderte, Geflüchtete und Menschen aus dem Stadtteil. Mit Unterstützung der Stadt Dortmund hat die Stiftung Soziale Stadt das leerstehende Lagerhaus in ein integratives Bildungs- und Beratungshaus verwandelt.

Frontalansicht eines frisch gestrichenen Gebäudes teil mit offenem Backstein, teils mit verputztem Mauerwerk.
Bild: Andreas Buck
Hafenentwicklung:
Gestaltung Speicherstraße-Süd

Unter dem Motto „Hafen für alle!“ hat die Stadt Dortmund die südliche Speicherstraße im Hafenquartier aufgewertet. Die Entwicklung vom Industriestandort zum Lebensort wurde beim Deutschen Städtebaupreis 2025 mit einer Auszeichnung gewürdigt.

Begrünte Flächen und eine Rutsche säumen den Blick über das Hafenbecken zum Alten Hafenamt in Dortmund.
Bild: Andreas Buck
Aufwertung von Bolzplätzen

Im Stadtteil mit dem größten Anteil an Kindern und Jugendlichen, der Nordstadt, hat die Stadt Dortmund zwei Bolzplätze erneuert. Die Bolzplätze an der Burgholzstraße und im Stollenpark sind nun modern ausgestattet, multifunktional und ganzjährig bespielbar.

Ein grüner Kunstrase-Fußballplatz mit dem Echt-Nordstadt-Herz, auf dem im Hintergrund einige Jugendliche spielen.
Bild: Anja Cord
Aufwertung Hoesch-Park

Die Stadt Dortmund hat den 27 Hektar großen Hoeschpark umfassend aufgewertet. Unter anderem ein Outdoor-Fitness-Center und mehrere Klein-Basketballfelder ergänzen das umfangreiche Sportangebot des Parks in der Nordstadt.

Luftaufnahme von Sportflächen und einem Gebäude, umgeben von Bäumen.
Bild: Karin Hessmann

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Sanierungsmaßnahmen im lebendigen Hörde Zentrum, während historische Strukturen erhalten und die Attraktivität des Stadtbezirks gesteigert wird.

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Heimat-Förderprogramm

Mit der Einrichtung der Dortmunder "Koordinierungsstelle Heimat" möchten wir die Voraussetzungen schaffen, Projekte mit Hilfe des Heimatförderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen durchzuführen und Heimat in unserer Stadt sichtbar werden zu lassen.

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Informationen zum Tag der Städtebauförderung

Hafenentwicklung: Gestaltung Speicherstraße-Süd

Die Hafenentwicklung: Ein neuer Lebensraum am Wasser. Speicherstraße-Süd wird erneuert, Plätze und Aufenthaltsbereiche entstehen. Mehr Infos hier.

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Das Citymanagement Dortmund stärkt gemeinsam mit Händler*innen, Immobilieneigentümer*innen und vielen anderen City-Akteur*innen das Herz der Stadt.