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Stadtplanung

Forum Stadtbaukultur

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Die erste Veranstaltung des Forums Stadtbaukultur im neuen Jahr findet statt am 22. Januar 2024.

Das Forum Stadtbaukultur Dortmund greift aktuelle Themen der Stadtentwicklung auf, bietet eine Plattform für einen breiten und nachhaltigen öffentlichen Diskurs und begleitet damit die rasanten Entwicklungen in unserer Stadt. Das Format schafft in Vorträgen ein Bewusstsein für die Vielfältigkeit der Aufgaben und Planungsprozesse sowie deren Ergebnisse und bietet Platz für einen fachlichen Austausch. Längst hat sich das Forum Stadtbaukultur als wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklungsdiskussion etabliert und ist als Medium der Dortmunder Planungskultur anerkannt.

Veranstaltungen

Bauen im Bestand

Pulsschlag Bürgerhaus Dorstfeld, Vogelpothsweg 15

Montag, den 27. November 2023 um 19:00 Uhr

"Alle Häuser sind schön, hört auf zu Bauen –" war inden 1960er Jahren schon ein Ruf von Studierenden in Berlin, als dort sehr viel abgebrochen und an derenStelle neu gebaut wurde. Die Diskussion für eine Umbaukultur ist schon länger im Umlauf. Auf der technischen Seite wissen wir heute, dass Abriss und Neubau viel Energie benötigen und Material verschwenden. Abbruch bedeutet oftmals Verlust an kulturellen und materiellen Ressourcen. Dieser schnelle Rhythmus von Abriss und Neubau verstärkt nicht nur die Klimakrise, sondern birgt auch die Gefahr sozialer Spannungen.

Mit dieser Veranstaltung knüpft das Forum Stadtbaukultur Dortmund an den Apriltermin dieses Jahres an. Damals wurde bereits die in Verbindung mit den Zielen und Erwartungen der Bundesregierung ungebrochene Bautätigkeit kritisch hinterfragt. Es konnte herausgestelltwerden, dass das Bauen im Bestand enorme Potenziale bietet, die es zu heben gilt.

Darauf aufbauend folgt nun ein weiteres Plädoyer für eine zukünftige Umbaukultur. Diesmal stehen gebaute Beispiele im Fokus, die diese Kultur des Umbauens und Weiternutzens veranschaulichen. Nach einer Einführung von Stephan Becker vom BDB Dortmund werden Gunnar Ramsjell von HWR Architekten aus Dortmund und Kilian Kresing von Kresings aus Münster aktuelle Planungen vorstellen. Anschließend besteht im Bürgerhaus Dorstfeld, selbst ein gelungenes Umbauprojekt, Raum für Austausch und Diskussionen.

Einladungsflyer, 902 KB, PDF

Rückblick

Bauen für Kinder

Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7 in 44135 Dortmund

Montag, den 30. Oktober 2023 - 18:30 Uhr

Mit dem Konzept des "Kindergartens" reformierte der Thüringer Pädagoge Friedrich Fröbel 1840 die traditionellen Modelle der "Kleinkinderschule" und der "Kleinkinderbewahranstalt". Als Herleitung diente ihm der Garten, in dem Pflanzen gepflegt und gehegt werden. Noch heute ist der Begriff im internationalen Sprachgebrauch fest verankert. In Dortmund sprechen wir von Bildungseinrichtungen, den Tageseinrichtungen für Kinder, kurz TEK. Aktuell gibt es in der Stadt 287 TEK, davon 178 in freier Trägerschaft und 109 im städtischen Eigenbetrieb FABIDO.

Das Forum Stadtbaukultur thematisiert die breiten Gestaltungsmöglichkeiten bei dieser Bauaufgabe - sowohl in der pädagogischen Ausrichtung als auch in der architektonischen Raumkomposition. Eingeschossige Kindertagesstätten auf der grünen Wiese werden durch nachverdichtete Umbauten im gewachsenen Stadtteil oder mit Aufstockungen und Erweiterungsbauten abgelöst. Wie dies gelingen kann, zeigt Eva Reber mit dem Um- und Erweiterungsbau zum neuen SOS-Kinderdorf Dortmund. Beeindruckende Projekte von KUHN UND LEHMANN Architekten finden Antworten auf schwierige Randbedingungen und eine angemessene Haltung zu Nachhaltigkeit und Ressourcenkreisläufen. Am Beispiel der 2020 mit dem Kita-Preis des Landes NRW ausgezeichneten Kindertagesstätte St. Konrad in Neuss präsentiert Professor Paul Böhm, wie ein Ensemble aus Pfarrsaal und Kindergarten einen neuen Platzraum definiert.

20 Jahre Forum Stadtbaukultur

Montag, den 28. August 2023 - 18:30 Uhr

Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7 in 44135 Dortmund

Als die politischen Gremien der Stadt 2003 die Einrichtung eines Forums „Stadtbaukultur Dortmund“ angingen, befand sich die Stadt in einer rasanten Aufbruchsphase. Überall waren städtebauliche,wirtschaftliche und soziale Prozesse im Gang. Mit dem neuen Format sollte eine Plattform für die Benchmarks guten Planens und Bauens entstehen.

Kooperativ hat der aus Stadt, Berufsverbänden und Hochschulen bestehende Trägerkreis in zwei Jahrzehnten zahlreiche Veranstaltungen initiiert und so maßgeblich das Bewusstsein um lokale Baukultur geschärft.

Erneut steht die Dortmunder Stadtplanung vor großen Zukunftsaufgaben. Innenstadtnah sollen weitläufige Flächen grundlegend neugestaltet werden. Der Bedarf an planerischen und baulichen Qualitäten gilt unverändert. Das „Forum Stadtbaukultur“ widmet sich deshalb weiterhin stadtentwicklungspolitischen Themen und versucht, in der breiteren Öffentlichkeit ein ausgeprägtes Bewusstsein für Baukultur zu schaffen.

Zu dessen 20 jährigen Bestehen soll eine kurze thematische Rückschau wesentlicher Inhalte der beiden vergangenen Dekaden erfolgen. Doch nicht nur das: Reiner Nagel wird den Fokus aufzeitgenössische Bedarfe bei Stadtplanung und Architektur legen. In der anschließenden von Christof Rose moderierten Gesprächsrundemit Ullrich Sierau, einem maßgeblichen Initiator des Forums, dem derzeitigen Planungsdezernenten Stefan Szuggat sowie der Landschaftsarchitektin Christine Wolf erfolgt ein vertiefender Gedankenaustausch zu relevanten Themen und Projekten aktueller Stadtplanung.

Stadt + Landschaft morgen - sehen, denken, entwerfen

Montag, den 26. Juni 2023 - 19 Uhr

Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7 in 44135 Dortmund

Im interdisziplinären Kontext des ‚Dortmunder Modells’ an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund fragen wir nach Konstanten, Erweiterungen und Paradigmenwechsel für das architektonische Metier und als Lehrstuhl Städtebau insbesondere nach den Konsequenzen für eine relevante Lehre des Stadtbaus heute und morgen.

Mit drei Kurzvorträgen stellen wir unsere methodischen Ansätze sowie ausgewählte Studentenprojekte vor. Lars Ruge, Landschaftsarchitekt und Büroleiter des international erfolgreich tätigen Büros VOGT Landschaftsarchitekten in Zürich zeigt im Anschluss exemplarisch den Umgang mit den Herausforderungen der so genannt klimagerechten Stadt.Wolfgang Sonne wird als wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW und Professor an der TU Dortmund die aktuellen Fragestellungen schließlich in den Vergleich setzen zu den Erfahrungen und Erkenntnissen aus Geschichte und Theorie des Stadtbaus.

Ein abschließendes Podium lotet Gegensätze und Parallelen aus und lebt auch von den Fragen und Meinungen aus dem Publikum.

"Genug gebaut, Dortmund!" - Umbau statt Neubau am Stadtrand

Montag, den 24. April 2023 - 19 Uhr

Parkhaus Barop, Stockumer Straße 235 in 44225 Dortmund

Die Bundesregierung will bis 2040 Klimaneutralität erreichen und gleichzeitig 400.000 neue Wohnungen pro Jahr schaffen. Die Stadt Dortmund beabsichtigt schon bis 2035 klimaneutral zu sein und nach dem kommunalen Wohnkonzept jedes Jahr 1.000 neue Wohnungen bauen. Jede zusätzliche Wohnung befeuert aber den Klimawandel. Architects for future, der BDA und viele weitere Akteure verkünden ein Abrissmoratorium. Der Flächenverbrauch des Neubaus kollidiert mit dem Bedarf an Landschaftsräumen und Naturschutzgebieten. Die derzeitige Bautätigkeit verfehlt die Klimaschutzziele.

Wie können diese Zielkonflikte gelöst werden? Konsens ist, dass es nicht um den öffentlich geförderten Wohnungsbau geht, bei dem ein großer Nachholbedarf besteht. Zur Diskussion steht jedoch der „Traum vom Eigenheim“ - und die Zukunft der realisierten Träume.

Jenseits des Neubaus will die Veranstaltung die großen Potentiale und Entwicklungsmöglichkeiten im Bestand beleuchten: Eine andere Kommunikation, die veränderte Organisation von Wohnen und Bauen. Minimierung, die bewusste Zurücknahme überzogener Ansprüche, Nutzungsintensivierung. Neue Dynamik in erstarrten Strukturen für eine zukunftsfähige Umbaukultur.

Vier Jahrzehnte Transformation in und für Dortmund

Montag, den 30. Januar 2023 - 18:30 Uhr

Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7 in 44135 Dortmund

Das Forum Stadtbaukultur Dortmund widmet sich traditionell aktuellen Themen der Stadtentwicklung und beleuchtet Aufgaben, Projekte und Herausforderungen. Es bietet Fachleuten und interessierten Bürger*innen die Plattform für einen breiten öffentlichen Diskurs. Die Mitgestaltung der städtischen Lebensumwelt mit all seinen Komponenten ist ein besonderes Anliegen.

Einer, der die erfolgreiche Entwicklung der Stadt Dortmund in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt hat, ist Stadtrat Ludger Wilde. Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes soll in der ersten Veranstaltung im Jahr 2023 diese Entwicklung im Fokus stehen. Dabei soll es nicht bei einem Rückblick auf die fast 40-jährige Gestaltungszeit von Ludger Wilde in seinen verschiedenen Funktionen und Tätigkeitsbereichen für die Dortmunder Stadtentwicklung bleiben. Vielmehr soll eine Vorausschau einen Ausblick auf zukünftige Aufgaben und Schwerpunkte in Dortmund geben.

Neben der Betrachtung, welche Bedeutung Stadtbauräten für Planung und Baukultur zukommt, werden einige Weggefährten von Ludger Wilde zu Wort kommen, bevor der „Staffelstab“ an den designierten Nachfolger „übergeben“ wird.

Wohnraum ist Stadtraum

Montag, den 28. November 2022 - 19 Uhr

Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7 in 44135 Dortmund

Unter der Überschrift ‚Wohnraum und Stadtraum in Dortmund – Wohnraum ist Stadtraum‘ soll der Blick auf das innerstädtische Wohnen in Dortmund gerichtet werden.

Lebenswerte Stadträume entstehen in erster Linie durch die Bewohner. Für das Kaiserviertel, das Kreuzviertel, das Saarlandstraßen- und Klinikviertel funktioniert diese Formel seit langem. Dem Dortmunder Stadtkern steht durch den Wegfall von Gewerbeflächen ein erheblicher Wandel bevor. Kann der kleinteilige Geschosswohnungsbau der genannten Nachbarquartiere Vorbild für die Neuausrichtung sein?

Mit einem Rückblick zum genossenschaftlichen Reformwohnungsbau und einer anschließenden Werkschau mit zeitgenössischen, realisierten Wohnungsneubauten in Dortmund im städtischen Kontext und in unterschiedlichen ökonomischen Zusammenhängen wollen wir eine Diskussion zum Thema führen.

Identität eines Quartiers - Visionen für das Dortmunder Unionviertel

Montag, den 31. Oktober 2022 - 19 Uhr

Union-Gewerbehof (Werkhalle), Huckarder Straße 12 in 44147 Dortmund

Das multikulturelle Dortmunder Unionviertel war als Verlierer des Strukturwandels lange Zeit durch Leerstand und soziale Brüche geprägt. Mittlerweile hat sich das extrem heterogene Quartier als attraktiver Stand- und Wohnort für Studierende, Kreative und Start-Ups etabliert. Das Forum Stadtbaukultur beschäftigt sich mit der Frage nach der Identität dieses Quartiers, das angesichts der kommenden Stadtteilentwicklungen im Dortmunder Nord-Westen verschiedenen Veränderungsprozessen unterworfen sein wird.

Wichtige Orte, von denen Impulse für das Viertel ausgehen können, sind unter anderem das Kreativzentrum Dortmunder U, der Radschnellweg RS1, der Westpark mit Möllerbrücke, der Union-Gewerbehof oder auch die Rheinische Straße. Geplante Entwicklungen von angrenzenden Arealen wie dem HSP Geländeoder dem Hafen werden sicherlich auch Auswirkungen auf das Unionviertel haben. Und auch der Wandel der angrenzenden Innenstadt mit der Wiederentdeckung der City als Wohnstandort, sowie der beabsichtigten Umgestaltung von Verkehrsräumen wie dem Wallring oder der Kampstraße werden das Quartier nachhaltig beeinflussen.

An kommende Veränderungen und mögliche Impulse knüpfen sich auch Chancen und Herausforderungen für die Weiterentwicklung des Quartiers sowie Erwartungen und Hoffnungen von Bewohner*innen und unterschiedlichen Akteur*innen im Viertel.

Denkmalpflege und Stadtbild

Montag, den 29. August 2022 - 19 Uhr

Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3 in 44137 Dortmund

Laut Bürgerbefragungen der letzten Jahre bevorzugt eine Mehrheit der Menschen in Deutschland Altbauten gegenüber Neubauten. Altbauviertel wie der Prenzlauer Berg in Berlin zählen zu den beliebtesten und teuersten Adressen deutscher Städte.

Dortmund gilt als Stadt, die im Krieg schweren Schaden genommen habe oder sogar „total zerstört“ worden sei. Trotz erheblicher Kriegsschäden, besitzt Dortmund jedoch bis heute ein umfangreiches bauhistorisches Erbe mit einem hohen Denkmalwert, insbesondere aus der Zeit der Industrialisierung. Zahlreiche größere und kleinere Altbauquartiere, Arbeitersiedlungen, Industriedenkmale, historische Ortskerne und Straßenzüge prägen alle Bezirke der Stadt. Hinzu kommt ein großer Reichtum an archäologischen Fundstätten und Bodendenkmalen. Gelingt es in Zukunft, dieses Kulturerbe und seine Werte stärker ins Bewusstsein der Stadtgesellschaft zu rücken, es zu sichern und zu qualifizieren, führt dies zu einer Steigerung der Lebensqualität sowie Identität und stärkt damit nicht zuletzt den Standort Dortmund im Wettbewerb um Unternehmenund qualifizierte Arbeitskräfte.

Wie sieht das bauhistorische Erbe Dortmunds aus? Welche Chancen der Stadtgestaltung und Stadtentwicklung bietet der Altbaubestand? Mit welchen Mitteln ließe sich dieser Bestand erhalten und aufwerten? Wie gehen Städte wie beispielsweise Berlin mit ihrem Altbaubestandum? Und wie lässt sich Dortmunds lange Geschichte, deren Spuren häufig nur unter der Erde zu finden sind, in die Gestaltung der Stadt so integrieren, dass sie im öffentlichen Raum erlebbar wird? Diese und andere Fragen sollen beim Forum Stadtbaukultur diskutiert werden.

Bürgerschaftliche Baukultur für Dortmund

Montag, den 30. Mai 2022 - 19 Uhr

Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7 in 44135 Dortmund

Nicht nur historische Rathäuser, Kirchen und Paläste sind der Stolz vieler europäischer Städte, sondern auch bürgerliche Wohn- und Geschäftshäuser. Sie prägen bis heute die schönsten Plätze und Straßen Europas wie die Grand Place in Brüssel oder den Canale Grande in Venedig. Dortmunder Beispiele des stadtbürgerlichen Stolzes wie das Gildenhaus am Ostenhellweg sind im Zweiten Weltkrieg zerstört worden.

Heute, so scheint es, ist für Baukultur vor allem die öffentliche Hand zuständig. Städtebauliche und Architekturwettbewerbe, Bebauungspläne, Gestaltungsbeiräte, Gestaltungssatzungen, Gestaltungshandbücher und Gestaltungsleitlinien sind Instrumente, mit denen im renditegetrimmten Baubetrieb die Baukultur gesichert werden soll.

Aber gibt es nicht auch ein Interesse auf Seiten privater Eigentümer*innen und Bauschaffenden in Baukultur zur investieren? Ist ökonomisches und baukulturelles Handeln überhaupt ein Gegensatz? Wie sieht bürgerschaftliche Baukultur heute aus und welches sind die Motive der privaten Akteure, sich für Baukultur und ein schönes Stadtbild zu engagieren? Diese und weitere Fragen sollen beim Forum Stadtbaukultur anhand aktueller Beispiele aus Dortmund diskutiert werden.

Neue Schulen - Klassenziel erreicht?

Montag, den 25. April 2022 - 19 Uhr

Mira-Lobe-Schule, Eierkampstraße 2-4 in 44225 Dortmund

Schule neu gedacht und neu gestaltet als Ergebnis einer Wechselwirkungvon pädagogischem Konzept und architektonischerRaumwirkung. Das klassische Schulmodell samt ungeliebtem Frontalunterricht scheint überholt. Müssen Schulen heute nicht eher Lern-Landschaften sein, Wohlfühlorte, in denen Kindergerne (wissbegierig) sind?

Wie viele andere Kommunen auch, steht die Stadt Dortmundmit ihren vielen Schulbauten vor großen bildungspolitischen Herausforderungen, deren Auswirkungen sich über viele Jahrzehnte im gesamten Stadtgefüge widerspiegeln werden.Zeitgemäße, anspruchsvolle Pädagogik erfordert gut gestalteteund nachhaltige Schulgebäude. Wenn Leitlinien individuell und fachkompetent angewandt werden, dann kannein vorbildliches Schulgebäude entstehen.

Wie das geht und welche Antworten Architektinnen und Architekten auf die veränderten Anforderungen finden, dastragen die eingeladenen Referent*innen beispielhaft vor.
Das Büro trint + kreuder wurden ebenso wie LRO Architektenfür ihre Bauten bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie zeigen, wie unsere Schulen transformiert, gestaltet, städtebaulich neugesetzt und mit vielen klugen Details in die Zukunft von Bildungweisen können.

Die Erweiterung und der Umbau der Schule an der Eierkampstraßevon Marcus Patrias Architekten BDA erhielt 2013 den NRW-Schulbaupreis und war Preisträger beim Architekturpreis NRW 2015.

Visitenkarte Grün

Montag, den 28. März 2022 - 19 Uhr

Online-Stream

Der Zusammenhang von urbanem Grün und daraus unmittelbarentstehender Lebensqualität liegt auf der Hand. Bäume und Sträucher, Hecken, Blumen und Wiesen, Gärten, Parks- und Grünanlagen machen die Stadt lebendig, lebenswert und attraktiv. Gut gestaltetes Grün kann unsere Sehnsucht nach Natur und unser Bedürfnis nach Schönheit gleichermaßen erfüllen.

Während sich Fachleute um die Qualität des öffentlichen Grünsbemühen, wird der Gestaltung privater Freianlagen – sowohl im Bestand als auch bei Neubauten – oft viel zu wenig Augenmerk geschenkt. Hin- und hergerissen zwischen einer zunehmend umweltaffinen Haltung einerseits und den verlockend „cleanen“ Angeboten der Bauindustrie andererseits fehlt Hausbesitzern, Bauträgern und Projektentwicklern oft eine richtungsgebende Orientierung für die Ausgestaltung des Grüns im Gebäudeumfeld und am Gebäude selbst.

In drei Beiträgen setzt sich das Forum Stadtbaukultur Dortmund damit auseinander, wie Vorgärten und Gärten, Parkplätze, Innenhöfe, Fassaden, Dächer und Baulücken so gestaltet werdenkönnen, dass sie den Ansprüchen der Bewohner und Gebäudenutzer entsprechen und gleichzeitig einen qualitätvollen Beitragfür Stadtbild, Stadtökologie und Stadtklima leisten.

Farbe bekennen

Montag, den 29. November 2021 - 19 Uhr

Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7 in 44135 Dortmund

Was sind die Farben einer Stadt? Welche Wirkung haben Farben in unserer gebauten Umwelt, in unseren Straßen, Quartieren, wie kann Farbe Räume gestalten? Mit diesen Fragestellungen setzten sich, moderiert und begleitet von Dirk Becker (BDA Dortmund – Hamm – Unna) und Birgit Niedergethmann (Stadt Dortmund), Professorin AnneMarie Neser von der Bergischen Universität Wuppertal und Professor Christian Heuchel von O & O Baukunst Köln auseinander. Die Teilnehmer*innen im Baukunstarchiv NRW erlebten einen spannenden Diskurs, in dem neben der theoretische Herangehensweise auch praktische Beispiele erörtert wurden.

Die Trinkhalle im Ruhrgebiet

Montag, den 20. September 2021 - 19 Uhr

Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7 in 44135 Dortmund

Abseits der großen und markanten Wahrzeichen einer Stadt, spielen kleine – ja sogar kleinste – Elemente eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung des städtischen Raums. Eindrucksvoll erläuterte Vittorio Magnago Lampugnani von der Graduate School of Design der Harvard University die Wirkung dieser ‚Bedeutsamen Belanglosigkeiten‘. Auch Kioske oder Trinkhallen sind solche Stadtbausteine, was Dirk Stürmer vom 1. Kioskclub 06 bereits beim vorangegangenen Stadtspaziergang veranschaulichte. Deren Wert als immaterielles Kulturerbe skizzierte schließlich Marie Enders von der RWTH Aachen und stieß damit eine Diskussion für mögliche Formate zum Erhalt dieser Typologie an.

Zukunft Innenstadt

Montag, den 26. April 2021 - 19 Uhr

Online-Stream

Wie kann Dortmund seine Strahlkraft als Oberzentrum bewahren? Die Pandemie hat zahlreiche Lebensbereiche stark beeinflusst; der bereits bestehende Änderungsbedarf in unseren Innenstädten wurde nun offenkundig freigelegt. Nach Impulsvorträgen von Jens Imorde vom Netzwerk Innenstadt NRW und Nina Hangebruch von TU Dortmund skizzierten Ludger Wilde (Stadt Dortmund), Tobias Heitmann (Cityring Dortmund), Ulf Wollrath (IHK Dortmund) und Thomas Schäfer (Handelsverband NRW) Herausforderungen und diskutierten über geeignete Handlungsansätze. Mit über 130 Teilnehmer*innen an dem digitalen Format, stieß das Thema ‚Innenstadt‘ einmal mehr auf großes Interesse.

Informationen

Forum Stadtbaukultur

Parallel zur Landesinitiative StadtBauKultur NRW, entstand auch in Dortmund die Idee, ein öffentliches Forum für Stadtbaukultur einzurichten.

Mit Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen im Juli 2003 begann die neue Veranstaltungsreihe "Forum Stadtbaukultur", die sich an Fachleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger wendet.
Durch Information und Diskussion dient sie dem Ziel, auf breiter Basis ein Bewusstsein für Stadtentwicklung und Baukultur auf hohem Qualitätsniveau zu schaffen. Gleichzeitig soll die Bereitschaft aller an Entwicklungs- und Planungsprozessen Beteiligten geweckt und vertieft werden, am Profil einer vielfältigen und attraktiven Lebensumwelt in der Stadt mitzuwirken.

Das Forum Stadtbaukultur Dortmund greift aktuelle Themen der Stadtentwicklung auf, bietet eine Plattform für einen breiten und nachhaltigen öffentlichen Diskurs und begleitet damit die rasanten Entwicklungen in unserer Stadt.

Mittlerweile hat sich das Forum Stadtbaukultur als wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklungsdiskussion etabliert und ist als Medium der Dortmunder Planungskultur anerkannt.

Die rege Teilnahme aller relevanten Interessengruppen - nicht zuletzt aufgrund der Vielfalt der bereits behandelten Themen - zeigt die breite Akzeptanz in der Fachöffentlichkeit.

Die Veranstaltungen finden turnusmäßig am letzten Montag im Monat, möglichst an adäquaten und spannenden Orten, statt.

Trägerkreis

Das Forum macht in Vorträgen die Vielfältigkeit der Aufgaben und Planungsprozesse sowie deren Ergebnisse bewusst und bietet Platz für einen fachlichen Austausch. Es wird getragen von einem Trägerkreis unter der Federführung der Stadt Dortmund, Dezernat Planen, Bauen und Umwelt, und unter Beteiligung folgender Fachverbände und Institutionen:

  • Bund Deutscher Architekten (BDA)
  • Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB)
  • Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA)
  • Vereinigung freischaffender Architekten (VfA)
  • Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL)
  • Informationskreis für Raumplanung (IfR)
  • Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
  • Technische Universität Dortmund - Fakultät Raumplanung sowie Architektur und Bauingenieurwesen
  • Fachhochschule Dortmund - Fachbereich Architektur

Datenschutz

Sicherheit und Datenschutz sind uns wichtig. Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU. Künftig werden wir Informationen und Veranstaltungshinweise zum Forum StadtBauKultur Dortmund nur noch an Empfänger/-innen versenden, die diese Mitteilungen ausdrücklich wünschen. Um Ihnen auch Informationen und Veranstaltungshinweise zum Forum StadtBauKultur Dortmund zusenden zu dürfen, benötigen wir Ihre Einwilligung. Wir bitten Sie darum, uns im Rahmen der neuen datenschutzrechtlichen Verordnung Ihre Einwilligung zukommen zu lassen, wenn Sie in den Verteiler aufgenommen werden möchten.

Gespeichert werden bei uns für den Versand von Informationen und Veranstaltungshinweisen zum Forum StadtBauKultur Dortmund nur Ihr Name und Ihre Emailadresse. Weitere Daten von Ihnen werden bei uns nicht hinterlegt. Die Stadt Dortmund wird Ihre Daten nicht an Dritte weitergeben. Ihre Einwilligung ist kostenlos und kann jederzeit widerrufen werden.

Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt die Übersendung von Informationen und Veranstaltungshinweisen zum Forum StadtBauKultur Dortmund nicht mehr wünschen, so bitten wir um eine entsprechende Mail an forum-stadtbaukultur@dortmund.de. Ihre Daten werden dann umgehend gelöscht.

Für Ihre Zustimmung schicken Sie bitte eine Email an: forum-stadtbaukultur@dortmund.de
mit folgendem Text:

"Ich erteile hiermit meine Einwilligung, dass mein Name und meine Email-Adresse beim Stadtplanungs- und Bauordnungsamt (Forum StadtBauKultur) der Stadtverwaltung Dortmund gespeichert werden. Ich möchte Informationen und Veranstaltungshinweise zum Forum StadtBauKultur Dortmund erhalten."
Name:
Email:

Alternativ können Sie den hinterlegten Vordruck herunterladen und verwenden, der im Übrigen bei kommenden Veranstaltungen des Forums StadtBauKultur ausliegen wird.

Stadt Dortmund - Forum Stadtbaukultur

Vordruck: Einwilligungserklärung, 25 KB, PDF

Stadt Dortmund - Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Anschrift und Erreichbarkeit
Anschrift:
Burgwall 14
44122 Dortmund
Persönliche Vorsprachen sind nach Terminvereinbarung möglich. Bauordnung:
  • Donnerstag
    bis

Individuelle Gesprächstermine nach Vereinbarung möglich.

Persönliche Vorsprachen sind nach Terminvereinbarung möglich. Stadtplanung:
  • Montag
    bis und bis
  • Dienstag
    bis und bis
  • Mittwoch
    bis und bis
  • Donnerstag
    bis und bis
  • Freitag
    bis
Persönliche Vorsprachen sind nach Terminvereinbarung möglich. Denkmalschutz:
  • Montag
    bis
  • Donnerstag
    bis

Individuelle Gesprächstermine nach Vereinbarung möglich.

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