Schulische Inklusion
Unterstützte Kommunikation und assistive Technologien
Was ist Unterstützte Kommunikation?
UK oder AAC (Alternative and Augmentative Communication) ist im weiteren Sinne eine behindertenpädagogische Konzeption mit dem Ziel, die kommunikative Situation für Menschen mit schweren Kommunikationsbeeinträchtigungen und ihren Gesprächspartner*innen zu verbessern und den Betroffenen damit Selbstbestimmung und Partizipation zu ermöglichen (vgl. Lage, 2016).
Im schulischen Kontext sind alle pädagogischen und therapeutischen Hilfen, welche Schüler*innen ohne oder mit erheblich eingeschränkter Lautsprache zur Verständigung angeboten werden, unter der Begrifflichkeit Unterstützte Kommunikation zusammengefasst (vgl. Wilken, 2010).
Damit Schüler*innen sich barrierefrei am kommunikativen Unterrichtsgeschehen und Schulleben beteiligen können gilt es für bevorzugte, individuelle Kommunikationswege, entsprechende Hilfesysteme zu etablieren.
Welche pädagogischen und therapeutischen Hilfesysteme gibt es?
Nichtelektronische Kommunikationshilfen:
- Gebärden/Taktile Gebärden
- Einfache Blick- und Zeigebewegungen
- Basale Kommunikationsformen
- Realgegenstände
- Fotos
- Ich-Bücher
- Piktogramme/ Symbole
Einfachelektronische Kommunikationshilfen:
- Tastersysteme
- Stifte mit Sprachausgabe
- Geräte mit statischem Display
Was sind Assistive Technologien (AT)?
Sammelbegriff für Ansteuerungshilfen und Apps/Software, welche die Nutzung komplexer elektronische Kommunikationssysteme beispielsweise im Unterricht ermöglichen.
Komplexe elektronische Hilfsmittel:
- Traditionelle Talker
- Screenreader-Software
- Spracheingabe-Software
- Tablet-basierte Talker mit Software
Welche Anlaufstellen für Beratungsanfragen und weitere Informationen über die Bereiche Unterstützte Kommunikation und Assistive Technologien gibt es in Dortmund?
Regionale Beratungsstelle der LWL-Schulen
- Sonderpädagog*innen und Ergotherapeut*innen der LWL-Förderschulen, mit Fachexpertise zum Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung sowie zu den Inhaltsfeldern Unterstützte Kommunikation und Assistive Technologien.
- Die Regionale Beratungsstelle der LWL-Schulen bietet Beratung und Unterstützung bei:
- bei der Ermittlung des individuellen Hilfsmittelbedarfs
- bei der Auswahl und Beantragung von Hilfsmitteln
- bei der Einrichtung des individuellen Arbeitsplatzes
- bei der methodisch-didaktischen Umsetzung
-
Flyer der Beratungsstelle, 2 MB, PDF
Beratungshaus-Inklusion
Das multiprofessionelle Team des Beratungshauses bietet unter anderem Beratung zu den Inhaltsfeldern Unterstützte Kommunikation und Assistive Technologien für Lehrkräfte/ schulisches Personal sowie Sorgeberechtigte/Eltern.
Weitere Themen
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Informationen zur Datenweitergabe im Gemeinsamen Lernen im Bereich der schulischen Inklusion.
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Alle zwei Jahre berichtete die Behindertenbeauftragte dem Behindertenpolitischen Netzwerk, wie es um die Belange von Menschen mit Behinderungen steht
Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung: Anspruch, Leistungen und Voraussetzungen nach dem SGB IX.
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Das Beratungshaus Inklusion bietet kostenlose Beratung und Unterstützung zu inklusiver Förderung für Lehrkräfte, Eltern und mehr.
Informationen zur Beratung von Kindern und Jugendlichen mit (drohender) Behinderung und deren Familien durch das Jugendamt der Stadt Dortmund.
Informationen zu den unterschiedlichen Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen sind hier verfügbar.
Informationen zu Schulabschlüssen für Schüler*innen im Förderschwerpunkt Lernen.