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Brückenprojekte in Planung

Brücke Lange Straße

Problematik

Problem: Ist-Zustand des Brückenbauwerks

Bei der Errichtung des Bauwerks (Überbau) Lange Straße über die DB Anlage im Jahre 1960 wurde ein Spannstahl verbaut, der sich nach dem aktuellen Stand der Technik als besonders spannungsrissgefährdet darstellt. Das heißt, der Spannstahl kann durch chemische Prozesse innerhalb des Baukörpers korrodieren und ggf. unter ungünstigen Milieubedingungen in seiner statischen Funktion versagen.

Bei der Brücke Lange Straße besteht das Problem einer solchen Spannungsrisskorrosion.

Überprüfung und einschränkende Maßnahmen

Das Bauwerk wurde durch ein auf Spannungsrisskorrosion (SpRK) spezialisiertes Ingenieurbüro auf seine Standsicherheit hin 2019 überprüft.

Parallel musste aus Gründen der Verkehrssicherheit als Sofortmaßnahme eine Ablastung (= Belastungsreduzierung) des Bauwerks von 45 t auf 16 t veranlasst werden. In Folge der Ablastung war/ist ein Befahren der Brücke mit Fahrzeugen mit einem Gewicht von über 16 t nicht mehr möglich. Dies bedingt, dass Schwertransporte - hier insbesondere die der Fa. Thyssen Krupp/Rothe Erde – im Rahmen einer Umleitung über die Kuithan- und Kreuzstraße geführt werden müssen.

Weitergehende Untersuchungen

Grundlage dieser Entscheidung war eine rechnerische Betrachtung der Untersuchungsergebnisse des Ingenieurbüros.

Eine abschließende Bewertung war erst durch eine weitergehende Untersuchung und Detektion nach Rissen möglich.

Dazu war das Entfernen der Beschichtung an der Unterseite notwendig. Diese Arbeiten konnten nur im Rahmen von Sperrpausen der DB (Abschaltung Fahrdraht / kein DB-Verkehr) durchgeführt werden. Mit der DB konnten solche Sperrpausen im April, Juli und Oktober 2020 vereinbart worden. Die erschwerten Bedingungen bei der Durchführung der Untersuchung führten zu einer langen Bearbeitungszeit. Auf Grundlage der endgültigen Detektion der Risse wurde dann ein Risskataster erstellt.

Zum Untersuchungszeitraum zeigten sich nach der Untersuchung keine nennenswerten Risse.

Ergänzend wurde zusammen mit dem beauftragten Ingenieurbüro überprüft, ob eine einspurige Verkehrsführung mit einem maximalen Fahrzeuggesamtgewicht von 18 t eingerichtet werden kann. Es zeigte sich, dass eine solche Maßnahme vertretbar ist, so dass eine - durch eine Ampelanlage geregelte - einspurige Vekehrsführung über die Brücke eingerichtet werden konnte.

Beteiligung der Anwohner*innen

Anfang 2020 fand ein Informationstermin mit Vertreter*innenn aus der Politik und der Anwohnerinitiative sowie dem beauftragten Gutachter statt. Hierbei konnte derGutachter zunächst die vorhandene Statik der Brücke darstellen sowie die weiteren geplanten Schritte vorstellen.

Am 29.10.2020 wurde eine Bürger*innen- Informationsveranstaltung vor Ort unter Beteiligung der Verwaltung, der Anwohnerinitiative sowie weiteren interessierten Anwohner*innen durchgeführt und erste Ergebnisse zu den Punkten vom 10.09.2020 präsentiert. Es wurde vereinbart, dass eine weitere Bürgerinformationsversammlung im 2. Halbjahr 2021 vorgesehen werden soll.

Umsetzung von Forderungen der Anwohner*innen

Als Ergebnis aus einer weiteren Besprechung zwischen der Stadt und der Anwohnerinitiative am 10.09.2020 wurden die folgende Vereinbarungen getroffen und umgesetzt:

  • Tempo 20 in der Kreuz-/Kuithanstraße
  • Reparatur des Straßenbelages in Kreuz-/Kuithanstraße
  • Verteilung des Straßenverkehrs in die Straßen Lange Straße, Neuer Graben undKuithan-/Kreuzstraße (wird bei den Genehmigungen bereits berücksichtigt)

Ratsbeschluss zum Neubau

Am 23. September 2021 hatte der Rat der Stadt Dortmund sich mit der Brücke auseinandergesetzt. In Anbetracht des Sachstands zum Zustand der Brücke und zum Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung beschloss der Rat den Neubau der Brücke. Als zeitliches Ziel für den Baustart gilt seitdem das Jahr 2027.

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Bürger*innen bringen sich bei Dialogveranstaltung zum Schwerlastverkehr im Kreuzviertel ein

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