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Airshield Flugroboter

Feuerwehr

Bild: Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

Projekt ANCHORS

Schnelle und effektive Fernerkundung sicherheitsrelevanter Ereignisse durch eine intelligente Kombination autonomer, unbemannter Systeme

Logo des Forschungsprojekts ANCHORS

Logo des Projekts

Bei Großschadenslagen hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass Krisenmanagement, Krisenkommunikation und Umgebungserkundung unter anderem durch die beschädigte Infrastruktur erschwert werden. Insbesondere bei Unfällen oder Terrorakten mit Freisetzung von Radioaktivität oder bei großflächigen Großschadenslagen mit zerstörter Infrastruktur werden die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen gestellt.

Ziel des Projektes ANCHORS ist es daher zum einen, durch die intelligente Kombination autonomer, unbemannter Systeme in der Luft und am Boden eine schnelle und effektive Fernerkundung sicherheitsrelevanter Ereignisse zu ermöglichen. Zum anderen soll ein effizienter Informationsfluss durch eine neue ad-hoc Vernetzung aller beteiligten Einsatzkräfte und technischen Systeme erreicht werden. Der Informationsfluss soll die Handlungsfähigkeit des Krisenmanagements sowie die Sicherheit der Krisenreaktionskräfte unterstützen. Dabei überprüfen Juristen die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von unbemannten Flugsystemen in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

Das Projekt wird im Zuge der Kooperation in der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Deutschland und Frankreich im Rahmen des Programms der Bundesregierung "Forschung für die zivile Sicherheit" gefördert.

Laufzeit: 01.05.2012 bis 30.04.2015

Verbundpartner:

  • Stadt Dortmund, Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Feuerwehr Dortmund (Verbundkoordinator) - Dortmund
  • Technische Universität Dortmund, Lehrstuhl für Kommunikationsnetze (Spokesman) - Dortmund
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen - Institut für Flugsystemdynamik - Aachen
  • Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftliche-Technische Trendanalysen - Euskirchen
  • Ascending Technologies GmbH - Krailing
  • Kerntechnische Hilfsdienst GmbH - Eggenstein
  • Mirion Technologies (RADOS) GmbH - Hamburg
  • SGE Spezialgeräteentwicklung GmbH - Pirna

Fördersumme Stadt Dortmund: 475.000,00 €

Gesamtvolumen des Projektes: 4.326.994 € auf deutscher Seite und ca. 4,4 Millionen € auf französischer Seite

(Zuwendung des Fördergebers an alle Projektpartner)

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gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung