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Straßen- und Verkehrsprojekte in Planung

Baumaßnahme Hoeschallee

Hoeschallee

Um auch weitere Flächen der Westfalenhütte zu erschließen soll eine neue Verbindungsstraße gebaut werden. Gleichzeitig soll dadurch die Nordstadt - insbesondere die Wohngebiete des Borsigplatzquartiers - vom Schwerlastverkehr entlastet werden. Hierzu soll die Hoeschallee als neue Hauptverbindungsstraße von der Brackeler Straße über das Westfalenhüttengelände und über das bereits errichtete Brückebauwerk über die DB-Anlagen (Hildabrücke) an die Bornstraße angebunden werden.

Sie ist Teil der Tangente, die als Nordspange bezeichnet wirde. Diese Nordtangente stellt eine großräumige Verbindung von der B236n (Brackeler Straße) nördlich der Wohngebiete der Nordstadt, letztlich bis zu L609n (Emscherallee) dar.

Weitere Informationen

Es ist vorgesehen, die neue Straße im Süden aus der Brackeler Straße ausschwenkend überdas Gelände der Westfalenhütte über die neu gebaute Brücke an der Hildastraße bis zur Bornstraße zu führen. Da die zukünftige Hoeschallee das bestehende Werksgelände von thyssenkrupp durchschneidet, muss die Stadt durch einen Städtebaulichen Vertrag geregelte Werksanpassungsmaßnahmen umsetzten, um die Einheit und den Betrieb von thyssenkrupp aufrecht zu erhalten.

Der Baubeschluss für den 1. Bauabschnitt der Haupterschließung (Knoten Brackeler Straße und Hoeschallee Süd Gewerbegebiet) hat der Rat im Juni 2025 gefasst (DS Nr. 38030-25). Aufgrund parallel laufender Planungs-und Bauaktivitäten und den wechselnden Abhängigkeiten der verschiedenen Maßnahmen auf dem Gelände der Westfalenhütte soll die Hoeschallee abschnittsweise gebaut werden.

Die Hoeschallee wird in folgende Bauabschnitte eingeteilt, die sukzessive realisiert werden sollen:

  • Abschnitt 1: Knoten Brackeler Straße und Hoeschallee Süd bis Einmündung Gewerbegebiet
  • Abschnitt 2: Knoten Bornstraße und Hildastraße
  • Abschnitt 3: Hoeschallee Süd von der Straßenüberführung (Brücke) Hildastraße bis zur Werksunterführung
  • Abschnitt 4: Werksanpassungsmaßnahmen Werksunterführung, Werksstraße, Parkplatz
  • Abschnitt 5: Hoeschallee - Kreuzungsbereich von Werksunterführung bis Einmündung Gewerbegebiet.

Folgende Planung ist für den 1. Bauabschnitt vorgesehen:

An der Stelle, an der die Brackeler Straße auf das Gelände der Westfalenhütte geschwenkt wird, wird ein großer, vollsignalisierter Knotenpunkt entstehen. Die Brackeler Straße wird an diesem Knoten, aus Fahrtrichtung B236 kommend, von zwei auf vier Fahrstreifen aufgeweitet. Jeweils zwei Fahrspuren werden in die Hoeschallee Süd sowie in die Brackeler Straße Richtung Borsigplatz geführt. Eine Fahrspur Richtung Borsigplatz soll zukünftig dabei für denBusverkehr vorgesehen und im weiteren Verlauf an die bereits vorhandene Umweltspur angeschlossen werden. Für den Verkehr, der vom Borsigplatz kommt, wird jeweils eineFahrspur für die Hoeschallee-Süd und die Brackeler Straße in Richtung B236 vorgesehen. Um die Anbindung des Gewerbegebietes mit dem ÖPNV zu gewährleisten, ist entlang derzukünftigen Hoeschallee Süd ein barrierefreier Haltepunkt für Busse auf Höhe der Zufahrt zum Gewerbegebiet geplant.
Auf der Ostseite der Hoeschallee Süd ist ein beidseitiger Geh- und Radweg im Zweirichtungsverkehr bis zur Einmündung des Gewerbegebietes vorgesehen. Auf der Westseite hingegen verläuft die Wegeführung ab Brackeler Straße im Grünen Ring und wird auf Höhe der Einmündung zur Garbe-Fläche an die Hoeschallee Süd angeschlossen.

Aktuell: Das Vergabeverfahren für den 1. Bauabschnitt soll Anfang Juni 2026 angestoßen werden.

Stadt Dortmund - Tiefbauamt

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