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Baumaßnahmen & Projekte

Bauzaun lässt hopfen!

Baustellen werden oft nur als störend wahrgenommen, aber das Projekt "Bauzaun lässt hopfen" möchte das langfristig ändern. Ziel ist es, Baustellen in Dortmund schöner und umweltfreundlicher zu gestalten. Die Idee ist, den typischen Metallbauzaun in eine kleine grüne und urbane Oase mitten in der City zu verwandeln.

Die Baustelle an der Kampstraße rund um den Pylon an der Reinoldikirche dient als Testobjekt. Hier werden vier Bauzaunelemente mit Pflanzen wie Hopfen und anderen Gewächsen begrünt. Diese Maßnahme soll den Ort nicht nur attraktiver gestalten, sondern auch das Klima in der City verbessern und die Umgebung abkühlen.

Was ist der Hopfenbauzaun?

Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber
David Curtis mit dem Grünflächenamt beim Aufbau der grünen Baustelle
David Curtis mit dem Grünflächenamt beim Aufbau der grünen Baustelle.
Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber

Die Kästen wurden von David Curtis von Pandora 2.0 gebaut, konstruiert und bepflanzt. Das Projekt ist vollständig nachhaltig konzipiert und dient als Pilotprojekt, um die Machbarkeit für zukünftige Anwendungen zu testen. Es ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren angesetzt.

Teil des Konzepts sind auch Baustellenschilder, die aus upgecyceltem Holz und biozidfreier Farbe hergestellt wurden und wiederverwendbar sind. Diese Schilder sind mit Informationen zum Projekt und einem QR-Code zur Projektseite gestaltet und passen zu dem Teil "grün und urban" des neuen Dortmunder Markennarrativs.

Zusätzlich zu den Blumenkästen sind die Konstruktionen mit Sitzplätzen ausgestattet, um einen Teil der fehlenden Sitzmöglichkeiten an der Reinoldikirche während der Bauarbeiten zu kompensieren. Diese Sitzplätze bieten Passant*innen die Möglichkeit, kleine Pausen einzulegen, sei es für ein Brötchen in der Mittagspause oder eine kurze Pause beim Einkaufen.

Nachhaltigkeit und Dortmunder Handarbeit

Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber
David Curtis auf dem Weg zur Kampstraße mit dem Hopfen auf dem Fahrrad
David Curtis auf dem Weg zur Kampstraße mit dem Hopfen auf dem Fahrrad.
Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber

Die Blumenkästen wurden in Handarbeit von David Curtis bei Pandora 2.0 hergestellt. Sie sind verzinkt und kommen komplett ohne Schrauben und Nägel aus, was sie extrem belastbar und bei guter Pflege bis zu 20 Jahre nutzbar macht. Die meisten Pflanzen wurden in Dortmund auf dem Bauhof von Pandora 2.0 herangezogen.

Der Transport der Blumenkästen erfolgt klimaneutral mit dem Fahrrad. Zudem wurde bewusst auf Plastikbanner verzichtet, um Müll zu vermeiden.

Pandora 2.0 und Stadt Dortmund arbeiten Hand in Hand

Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber
David Curtis mit dem Grünflächenamt beim Aufbau der grünen Baustelle
David Curtis mit dem Grünflächenamt beim Aufbau der grünen Baustelle.
Bild: Stadt Dortmund / Sophia Linneweber

Die Konstruktion stammt von David Curtis, dem Kopf hinter Pandora 2.0. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurden die Blumenkästen mit Sitzmöglichkeit gebaut und bepflanzt. Pandora 2.0 ist ein lokaler Treffpunkt aus Seecontainern in der Dortmunder Nordstadt, der nachhaltige Gestaltung von Brachflächen und sozialen Zusammenhalt fördert.

Ihre offenen und gemeinschaftlich organisierten Räume bieten Künstler*innen, Kreativen und Start-Ups einen Platz. Mit dem Motto „EINFACH MACHEN“ verwandelt Pandora 2.0 ungenutzte Flächen in schöne Orte und verbessert die Lebensqualität der lokalen Gemeinschaft.

„Bauzaun lässt hopfen!“ ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Tiefbauamt und dem Fachbereich Marketing und Kommunikation , dem Grünflächenamt , sowie eines der ersten Pop-Up-Projekte des Citymanagements .

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