Klimaschutz und Klimafolgenanpassung
Ernährungswende
Gemeinsam für gutes Essen und Klima
Wie in anderen Städten, Landkreisen, Bundesländern und auf
In den vergangenen Jahren wurden in Dortmund von verschiedensten Akteur*innen Aktivitäten durchgeführt und Strukturen geschaffen, um das Ernährungssystem – „vom Acker bis zum Teller“ – zu regionalisieren und nachhaltig auszurichten.
Mit dem Ziel der Schaffung eines Angebotes an leckerem, gesundem und nachhaltigem Essen wurden dabei städtische Handlungsfelder wie Klimaschutz und Umwelt, Landwirtschaft, Gesundheit, Ernährungs- und Kreislaufwirtschaft, Außer-Haus-Verpflegung, Bildung oder städtische Resilienz auf neue Weise miteinander verknüpft – häufig unter dem Schlagwort der „Ernährungswende“.
Die Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung im Umweltamt der Stadt Dortmund ist seit Anfang 2023 das federführende Verwaltungsressort zur Gestaltung der Dortmunder Ernährungswende. Inhaltliche Schwerpunkte ergeben sich aus dem im Jahr 2021 verabschiedeten
Aus dem Handlungsprogramm sind die folgenden Maßnahmenfelder hervorgegangen, die seitdem in der Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung – in Kooperation mit anderen Fachbereichen der Stadtverwaltung – bearbeitet werden:
- Gründung eines Ernährungsrates mit ressortübergreifender Fachstelle zur Ernährungswende
- Lokale und regionale Erzeugung sowie Vermarktung
- Klimafreundliche, gesunde Ernährung in städtischen Einrichtungen
- Nachhaltige Landwirtschaft
- Bildung für klimafreundliche sowie nachhaltige Ernährung
Ergänzt und unterstützt werden diese inhaltlichen Schwerpunkte durch Projektaktivitäten der in der Koordinierungsstelle angesiedelten Drittmittelprojekte
Aktuell wird die partizipative Entwicklung der Dortmunder Ernährungsstrategie vorbereitet, die bestehende Maßnahmen und Strukturen bündeln, priorisieren und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige, gesunde und sichere Lebensmittelversorgung der Dortmunder Bevölkerung aufzeigen wird.
Kita- und Schulverpflegung
Eine ganzheitlich gestaltete Ernährung hat das Potenzial, Gesundheit und soziale Teilhabe zu fördern, eine bewusste Ess- und Genusskultur zu prägen, durch eine gezielte Speisen- und Zutatenwahl das Klima und die Umwelt zu schützen sowie das Tierwohl zu berücksichtigen. Durch den hohen und regelmäßigen Verbrauch von Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung hat diese ein besonders großes Potenzial, oben genannte Aspekte positiv zu beeinflussen und damit zur nachhaltigen Gestaltung des kommunalen Ernährungssystems beizutragen.
Im Jahr 2025 hat das Umweltamt mit externer Begleitung von a’verdis gemeinsam mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Trägerorganisationen, Einrichtungen und Cateringunternehmen erstmals eine Bestandsaufnahme der Mittagsverpflegung in Dortmunder Kitas und Schulen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einem Gutachten zusammengeführt, das Ansatzpunkte für die nachhaltige Weiterentwicklung der Kita- und Schulverpflegung aufzeigt. Das Gutachten finden Sie hier:
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Projekt "Open-Source-Saatgut" des Umweltamtes -
Dortmunder Qualitätsrahmen "Ganztägige Förderung von Kindern im Grundschulalter", Modul Gemeinschaftsverpflegung -
Maßnahmen bzgl. Ernährung im Rahmen des Drittmittelprojekts "DoZirkulär2030" (Wirtschaftsförderung Dortmund) -
Bio-Verpflegung des städtischen Kita-Trägers FABIDO -
Förderung fair gehandelter Lebensmittel -
Projekt "Dortmund tischt auf" (Beratungsprogramm Kita- und Schulverpflegung) -
EU-Förderprojekt "Turn the Tables: Towards a just, green, and innovative food procurement" -
Gutachten zur Gemeinschaftsverpflegung an Dortmunder Kitas und Schulen, 1 MB, PDF
Kontakte
Koordination Handlungsfeld Ernährungswende
Kontakt
Projekt "Turn the Tables"
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Projekt "FoodConnectRuhr"
Kontakt
Informationen zum Mobilitätsmanagement an Schulen im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund erhalten Sie hier.
Erfahren Sie hier mehr zu den Aufgaben, nächsten Sitzungsterminen und Kontaktinformationen des Klimabeirats der Stadt Dortmund.
Informationen zur Prüfung eines Sanierungsgebiets in der Dortmunder City.
Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel 2: Kein Hunger
Informationen rund um das Projekt: Weltladen Aplerbeck, zur Erfüllung des ersten Ziels: Keine Armut.
Informationen zum Quartiersmanagement Westerfilde & Bodelschwingh
Erfahren Sie, wie die Bebauung und Urbanisierung das Stadtklima beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf die Gesundheit und Umwelt hat.
Informationen zum Projekt NOX-Block
Klimawandel in Dortmund: Extremwetter und ihre Folgen. Notwendigkeit schneller Maßnahmen für die Stadt und ihre Bürger.
Dortmund fördert den Hochwasserschutz von Privatimmobilien mit einem neuen Fonds, um Eigentümer*innen zu unterstützen.
Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel Nummer 5: Geschlechtergerechtigkeit in Dortmund
Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel Nummer 15: Leben an Land in Dortmund.
Informationen zu den Ausstellungen im Naturmuseum Dortmund.
Nachhaltige Energie für eine funktionierende Gesellschaft: Dortmunds Potenzial für erneuerbare Strom- und Wärmegewinnung sowie Effizienzsteigerung.
Informationen zu den Rosenterrassen, die 1925-27 in Verbindung mit Planung und Bau der ersten Westfalenhalle als Parkanlage erstellt wurden.