Dortmund überrascht. Dich.
Rathaus

DiverseCity Dortmund

20plus - Themen

Themen der Tische
Im Saal Westfalia ab 20:00 Uhr

Die Themen der Tische im Programmteil 20plus sind nach den Diversity-Dimensionen geordnet. Themen, die nicht eindeutig zugeordnet werden können, sind unten unter allen Dimensionen zusammengefasst.

Diversity-Dimension "Alter"

Thementische

  • Demografischer Wandel
  • Generation Y

Demografischer Wandel
Wir werden weniger, älter, kränker und bunter. Wir führen den Dialog über eine moderne Personalpolitik, eine gesunde Führungskultur und Rahmenbedingungen für die Arbeitswelt von morgen.

Generation Y
Die Generation Y, geboren zwischen 1975 und 1990, wird als gut ausgebildet und technikaffin bezeichnet. Selbstverwirklichung, Privatleben und Spaß an der Arbeit sind ihr wichtiger als hohes Entgelt und eine "steile" Karriere. Doch wie homogen ist die Generation Y tatsächlich? Wie groß sind die Unterschiede zu vorhergehenden und nachfolgenden Generationen? Und wie können und sollten Unternehmen auf unterschiedliche Generationen reagieren?

Bild

Diversity-Dimension "Behinderung"

Thementische

  • "DoBuS - Studieren mit Beeinträchtigungen an inklusiven Hochschulen"
  • Barrieren im Kopf und auch sonst…

"DoBuS - Studieren mit Beeinträchtigungen an inklusiven Hochschulen"
DoBuS, der Bereich Behinderung und Studium im Zentrum für Hochschulbildung der TU Dortmund setzt sich seit fast 40 Jahren auf individueller und struktureller Ebene für die Verbesserung der Studienbedingungen behinderter und chronisch kranker Studierender ein. DoBuS beteiligt sich am Disability Mainstreaming der TU Dortmund und unterstützt die TU in ihrem Bestreben, eine Hochschule für Alle zu werden. Im vergangenen Jahr wurde diese Arbeit mit dem Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung honoriert. Behinderung ist inzwischen eine im Diversity Management der TU Dortmund fest verankerte Heterogenitätsdimension.

Barrieren im Kopf und auch sonst…
Stellen Sie sich vor, Sie leben ohne Arme und Beine. Und auch noch schwul!
Geht nicht? Geht doch! Kommen Sie mit auf eine kurze Reise durch das ganz normales Leben eines Rollstuhlfahrers der besonderen Art. Sie müssen allerdings erst mal die Barrieren in Ihren Köpfen wegräumen. Und dann gibt es natürlich auch noch Hindernisse, die man wegräumen lassen muss, man muss nur daran denken: Architekten, Straßenplaner, Eisenbahner,  Hotelbesitzer, WC-Konstrukteure und solche, die es werden wollen – Alle mal herhören!

Bild

Diversity-Dimension "Geschlecht"

Thementische

  • Gemischtgeschlechtliche Teams auf Fach- und Führungsebenen
  • Was Frauen wollen

Gemischtgeschlechtliche Teams auf Fach- und Führungsebenen
Ein Gewinn für Unternehmen
Unternehmen engagieren sich zunehmend ökonomisch orientiert für mehr Gender-Diversity in Fach- und Führungsfunktionen. Der Gewinn einer auf Gender-Diversity ausgelegten Unternehmenskultur kommt besonders dann zum Tragen, wenn es um folgende Punkte geht:

  • Ausschöpfung des gesamten Talente-Pools (60% der Universitätsabsolvent_innen sind weiblich),
  • Anwender_innenorientierte Produktentwicklung (80% der Kaufentscheidungen werden von Frauen getroffen),
  • Kreativitäts- und Innovationspotenzial heterogener Teams nutzen und
  • Arbeitgeberattraktivität steigern.

Am Thementisch werden die unterschiedlichen Facetten von Gender-Diversity in Fach- und Führungsfunktionen besprochen. An praktischen Beispielen wird gezeigt, welche wirtschaftlichen Gründe gegen homogene Teamkonstellationen sprechen und wie sich Gender-Diversity in Unternehmen erreichen lässt. Der Erfahrungsaustausch mit den Gästen steht im Vordergrund.

Was Frauen wollen
Wonach suchen Sie Ihren Arbeitgeber aus? Welche Kriterien sind Ihnen dabei wichtig?
Das haben wir über 3000 heterosexuelle und lesbische Frauen gefragt, über die spannenden Ergebnisse möchten wir uns mit Ihnen austauschen. Wir versprechen so manchen Mythos zu widerlegen.

Bild

Diversity-Dimension "Ethnische Herkunft & Nationalität"

Thementische:

  • Interkulturelle Kompetenz
  • Nachwuchskräfte mit Zuwanderungsgeschichte
  • Willkommenskultur in kleinen und mittleren Unternehmen

Interkulturelle Kompetenz
Interkulturelle Kompetenz ist heute zu einer Must-have-Kompetenz geworden. Was aber bedeutet genau interkulturelle Kompetenz, sind wir es und was bringt sie uns?
Eine praxisorientierte und alltagstaugliche Auseinandersetzung mit dem Thema wird versprochen.

Nachwuchskräfte mit Zuwanderungsgeschichte
Ziel der Stadt Dortmund ist es, insbesondere die kulturelle Öffnung der Verwaltung für alle Nationalitäten weiter voranzutreiben, um so einen „Spiegel der Bevölkerung Dortmunds“ auch in der Belegschaft der Verwaltung zu erreichen. Hierin eingebunden ist auch das Personal- und Organisationsamt der Stadt Dortmund. Vielfältige Maßnahmen und Ausbildungskampagnen des Bereiches Personalentwicklung und Ausbildung tragen zur Erhöhung der Anzahl von Nachwuchskräften mit Zuwanderungsgeschichte bei.
Zusammen mit einer Nachwuchskraft mit Zuwanderungsgeschichte stellt der Bereich die verschiedenen Maßnahmen praxisnah vor.

Willkommenskultur in kleinen und mittleren Unternehmen
In Zeiten des Fachkräftemangels setzen immer mehr Unternehmen auf die Rekrutierung am internationalen Arbeitsmarkt. Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur zu gewinnen sondern auch dauerhaft für sie attraktiv zu sein, gilt es eine Willkommenskultur zu entwickeln, die den speziellen Bedürfnissen einer (nicht nur aus kultureller Sicht) vielfältigen Belegschaft gerecht wird. Am Tisch wollen wir uns über Erfahrungen, Herausforderungen und Strategien austauschen.

Bild

Diversity-Dimension "Religion & Weltanschauung"

Thementische:

  • Religiöse Vielfalt im beruflichen Kontext

Religiöse Vielfalt im beruflichen Kontext
Die Vielfalt der Menschen bietet auch einen spannenden Umgang mit der religiösen Vielfalt. Im Rahmen von Ethikberatung im Gesundheitswesen bietet sich immer wieder der Austausch mit Menschen mit sehr unterschiedlichen Auffassungen , die aus ihrer Religion oder sonstigen Weltanschauung resultieren. Im Klinikum Nord treffen immer wieder  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch Patientinnen und Patienten aufeinander, die wegen ihrer unterschiedlicher Herkunft und weltanschaulicher Verankerung einen gemeinsamen Weg finden müssen.

Bild

Diversity-Dimension "Sexuelle Orientierung"

Thementische:

  • Out im Office
  • LGBT* Jugendlichen und offene Jugendarbeit
    (LGBT* = "Lesbisch/schwul/bisexuell und trans*geschlechtlich)

Out im Office
Ist das Thema "Sexuelle Orientierung" am Arbeitsplatz relevant? Wie offen sollte man am Arbeitsplatz sein? Welche Besonderheiten gibt es bei Trans/Inter/Queer-Beschäftigten? Ist LSBTI / LGBT noch ein Thema hier in Deutschland? Hat ein Unternehmen Vorteile, wenn es sich für seine LSBTI Mitarbeiter_innen engagiert?
Solche Fragen und weitere über das Thema Sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz möchten wir an diesem Thementisch offen besprechen und diskutieren.

LGBT* Jugendlichen und offene Jugendarbeit
Offene Diskussion zum Thema "Wir brauchen ein Angebot nur für uns – aber mit allen zusammen! Forderung von LGBT* Jugendlichen an offene Jugendarbeit". In vielen Diskussionen stehen die Forderungen nach Angeboten exklusiv für LGBT* Jugendliche und die Forderung nach dem konsequenten zugänglich machen von Angeboten für alle Menschen wie zwei scheinbar unvereinbare Pole nebeneinander. Genau in diesem Spannungsfeld soll sich die Diskussion bewegen.
(LGBT* = "Lesbisch/schwul/bisexuell und trans*geschlechtlich")

Bild

Thementische zu allen Diversity-Dimensionen

Bild

Anonyme Bewerbung

Wen stellen Sie lieber ein, Otto Schneider oder Ersin Ataman? Vorstellungen und Stereotypen, sowohl negativ als auch positiv, sind bereits mit Namen verbunden. Anonymisierte Bewerbungen sind eine Möglichkeit Chancengleichheit herzustellen, da die ethnische Zugehörigkeit, das Geschlecht, eine Behinderung oder das Alter ausgeklammert werden. Ziel ist es möglichst objektiv eine Person aufgrund ihrer Qualifikationen und Fähigkeiten zu bewerten. Sie sind nicht der Weisheit letzter Schluss, aber sind ein einfaches Mittel den oder die passenste_n Bewerber_in für eine Stelle herauszufiltern.

Wie anonyme Bewerbungen funktionieren, was ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen, sind werden wir mit Ihnen diskutieren.

Best Practice FABIDO

Wie bringe ich das Thema Vielfalt in meinem Unternehmen in die Fläche?
Wird noch ergänzt.

Dialoge, Slams und Gespräche zur Diversität

Praxisbeispiele mit Schnittmuster
Drei Beispiele, auf welche Art wir uns kommunikativ mit Diversität auseinandersetzen, werden vorgestellt: Diversitätsdialoge in Studium und Lehre, Diversity-Slams und "Zu Tisch - Diversität am Mittag".
Das Grundprinzip ist bei allen dreien gleich: der Austausch zwischen Verschiedenen. Auch das Ziel ist ähnlich, denn es geht um eine Auseinandersetzung mit Verschiedenheit, um den vorhandenen eigenen Bezug zum Thema und um das Erkennen, dass Diversitätsmanagement miteinander gelingen kann. Denn: "Diversity is not about them!"
Was an der TU Dortmund in Schwung gekommen ist, kann vielleicht für andere Organisationen – neu und anderes zugeschnitten – auch sinnvoll sein und Wirkung zeigen.

Unconscious Bias – unbewusste Vorurteile

Jeder betrachtet und bewertet die Welt, sein Umfeld und seine Mitmenschen von einem persönlichen Standpunkt aus. Dieser persönliche Referenzrahmen, den wir über unsere Sozialisation, Erziehung und Bildung entwickeln, wirkt oftmals auf unbewußter Ebene. Fester Bestandteil des Referenzrahmens sind auch Stereotype und Vorurteile. So subtil diese "unconscious biases" oder "unbewußten Vorurteile" wirken, so unterschätzt ist gleichzeitig ihre Bedeutung und Wirkung. Im täglichen Zusammentreffen von Menschen in unterschiedlichen Kontexten führt dieses Phänomen dazu, dass Individuen oftmals nicht nach ihren Fähigkeiten beurteilt und so wertvolle Potenziale übersehen werden. Die Diskussion am Thementisch wird die Wirkweisen und Auswirkungen von "unconscious biases" erörtern und aufzeigen wie mit Hilfe von Bewußtseinsschaffung, Training und Prozesssteuerung, Entscheidungen objektiviert und verbessert werden können.

Best Practise: Vielfaltsgedanken in die Fläche

Als Beispiel, wie Vielfalt als Thema in die Fläche eines Unternehmens transportiert werden kann, stellt FABIDO die Aktion "Sternstunde für Vielfalt und Demokratie" vor. FABIDO gestaltet das Thema Diverse /Vielfalt auf drei Ebenen. Es geht immer um die Kinder, die Eltern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Sternstunde für Vielfalt und Demokratie war eine Aktion, an der sich alle drei Ebenen beteiligt haben und miteinander ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt gesetzt haben.

DiverseCity Dortmund