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Mayors Summit Against Antisemitism

Stadtoberhäupte setzen Zeichen gegen Antisemitismus

Mit einem Gipfeltreffen schließen sich die (Ober-)Bürgermeister verschiedener europäischer Städte im Kampf gegen Antisemitismus zusammen.

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Leonid Chagra, der Geschäftsführer der jüdischen Kultusgemeinde Dortmund, erklärt, was dieses Gipfeltreffen für Dortmund bedeutet.

Das diesjährige "Mayors Summit Against Antisemitism" findet vom 29. November bis zum 1. Dezember in Dortmund statt. Partner der Veranstaltung sind "Combat Antisemitism Movement (CAM)" und "Center for Jewish Impact (CJI)".

Es ist die mittlerweile dritte Veranstaltung ihrer Art. 2021 fand sie bereits in Frankfurt am Main statt, 2022 in Athen. Abgehalten werden die einzelnen Veranstaltungen in Dortmund in Locations wie der Kokerei Hansa, der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund, dem Signal-Iduna-Park, Phoenix des Lumières oder der Sparkassenakademie.

Als Gäste werden u.a. (Ober-)Bürgermeister*innen aus 20 Ländern, bedeutende Vorsitzende und Vertretungen jüdischer Organisationen, Vertreter*innen der Bundesregierung und Antisemitismusbeauftragte erwartet.

Haltung zeigen gegen Antisemitismus

Der inhaltliche Zusammenhang mit der aktuellen weltpolitischen Lage ist aktueller denn je: Mit Erschrecken ist eine signifikante Zunahme antisemitischer Vorfälle seit dem Terror der Hamas am
7. Oktober auch in Deutschland und ganz Europa festzustellen. Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und die Förderung jüdischen Lebens ist komplex und vielfach von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Eine irreführende und teilweise unvollständige Datenlage verzerrt die Realität.

Strategien auf europäischer und nationaler Ebene orientieren sich selten an den tatsächlichen Bedarfen der Kommunen. Demgegenüber stehen die Betroffenen von Antisemitismus, Bürger*innen unserer Städte, für die antisemitische Diskriminierungen vielfach alltagsprägend sind.

Bereits im Mai 2023 wurden die Planungen für dieses Treffen in Dortmund im Verwaltungsvorstand thematisiert.

Rechtsextremismus

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