Stadt Dortmund Wappen
  1. Startseite
  2. Themen
  3. Dortmund historisch
  4. Stadtbahn
  5. Projekt Stadtbahn - Eine Stadt fährt in die Zukunft
Tiefbauamt zur Fachbereichsstartseite

Stadtbahnbau

Projekt Stadtbahn - Eine Stadt fährt in die Zukunft

Eine Stadt fährt in die Zukunft

Bild: Stadt Dortmund / Tiefbauamt
Im Zeichen des Wiederaufbaus, die Kampstraße sowie die Hansastraße in der Nachkriegszeit
Im Zeichen des Wiederaufbaus: Kampstraße / Hansastraße in der Nachkriegszeit
Bild: Stadt Dortmund / Tiefbauamt

Am 22. Oktober 1969 schlug Dortmund ein neues Kapitel seiner Stadtgeschichte auf. Oberbürgermeister Heinrich Sondermann und der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr Dr. Fritz Kassmann gaben das Startsignal für den Bau der Stadtbahn. Der erste Rammschlag unmittelbar am Hauptbahnhof war ein Zeichen des Aufbruchs. Das Motto lautete: "Eine Stadt fährt in die Zukunft."

Die Organisatoren hatten 20.000 Fähnchen verteilt. Alle Ehrengäste trugen bunte Anstecker am Revers, die "Stadtpfeifer" unterhielten das Publikum mit Dixielandmusik. Optimistisch und zukunftsgerichtet, mehr Bürgerfest als Festakt – so feierte Dortmund am 22. Oktober 1969 den Baubeginn seiner Stadtbahn. Um kurz nach elf Uhr setzten Oberbürgermeister Heinrich Sondermann und Landesverkehrsminister Dr. Fritz Kassmann am Königswall per Knopfdruck vom Rednerpult aus die Großbohrmaschine in Gang. Nach Jahren der Planung und Monaten der Vorbereitung, in denen Ver- und Entsorgungsleitungen neu verlegt und das Baufeld freigeräumt wurde, war der Startschuss zur Verwirklichung einer Vision für Dortmund offiziell gefallen.

Mut und Weitsicht

Bild: Stadt Dortmund / Tiefbauamt
Erster Rammschlag im neuen Stadtbahnzeitalter, fünf Männer in Anzügen stehen an einer Stadtbahnbaustelle, zwei schütteln sich die Hand und freuen sich über den Spatenstich am 22.10.1969
Unter dem Motto "Eine Stadt fährt in die Zukunft" startet das Stadtbahnzeitalter in Dortmund am 22.10.1969 mit dem ersten Spatenstich
Bild: Stadt Dortmund / Tiefbauamt

Mit dem Stadtbahnbau hatten die Verantwortlichen eine ebenso mutige wie weitsichtige Entscheidung gefällt. Weitsichtig, weil sie die Herausforderung erkannten, das Verkehrswachstum und das Ziel einer lebenswerten Stadt unter einen Hut zu bringen. Mit der Straßenbahn, die sich den Verkehrsraum mit dem Individualverkehr teilen muss, wäre auf Dauer kein attraktiver und leistungsfähiger ÖPNV möglich gewesen. Die Stadtbahn bot die Chance, nicht nur dieses Problem zu lösen, sondern auch die Stadtentwicklung entscheidend voranzubringen. Moderner, großzügiger, einladender: Dortmund sollte ein neues Gesicht erhalten.

Klar war aber auch, dass der Weg dorthin mit Belastungen verbunden sein würde. Was der Stadtbahnbau kosten würde, war zum Baustart nicht exakt zu taxieren. Gleiches galt für die mit Verkehrsbehinderungen, Lärm und Schmutz verbundene Bauzeit. Das Mammutprojekt trotzdem anzugehen, erforderte Mut. Auch den Mut zur Transparenz. Was, wann, wo, wie und warum gebaut werden würde, darüber wurden die Bürgerinnen und Bürger, vor allem natürlich die Anliegerinnen und Anlieger, Baulos für Baulos ausführlich informiert. Bereits beim offiziellen Baustart lagen 20.000 Broschüren bereit. Auch kommunikativ war der Stadtbahnbau ein Großprojekt.

Für die Konzeption des Netzes hatten die Planer europaweit nach Vorbildern Ausschau gehalten. Fündig wurden sie in St. Petersburg, damals Leningrad, wo die Stammstrecken der U-Bahn im Stadtzentrum ein Dreieck mit Verknüpfungsbahnhöfen bilden. Diese Grundidee übernahm auch die Dortmunder Stadtbahn. Der Vorteil: In allen Fällen reicht einmaliges Umsteigen, um zu jedem Punkt des Liniennetzes zu gelangen.

Stadt Dortmund - Tiefbauamt

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Königswall 14
44137 Dortmund

Mehr zum Thema

Velorouten

Die Velorouten bündeln den vorhandenen und den zu erwartenden Radverkehr im Zuge wichtiger Verbindungen abseits von Hauptverkehrsstraßen.

Masterplan Mobilität 2030

Informationen zum Thema "Masterplan Mobilität 2030" des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes der Stadt Dortmund.

Straßenumbenennung: Fred-Ape-Weg

Aktuelle Informationen zur Straßenumbenennung: Fred-Ape-Weg, des Tiefbauamtes der Stadt Dortmund.

Naturschutzwacht

Die ehrenamtliche Naturschutzwacht in Dortmund schützt die Natur und informiert die Bürger*innen über Umweltschutz. Mehr erfahren.

Flughafen Dortmund

Informationen der Stadt Dortmund zum Flughafen Dortmund.

Fahrrad-App Bike Citizens

Informationen zum Thema Fahrrad-App Bike Cititzens bei der Stadt Dortmund

P+R-Anlage Kley

Informationen zur P+R-Anlage Kley im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes der Stadt Dortmund.

Begleitender Arbeitskreis

Informationen zum Begleitenden Arbeitskreis im Rahmen des Masterplans Mobilität des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes der Stadt Dortmund.

Radschnellweg Ruhr (RS1)

Der Radschnellweg Ruhr ist wichtig für das Radverkehrsnetz im Ruhrgebiet und damit Baustein für eine klimafreundliche Mobilitätsstrategie.

Umbaumaßnahme B1-Haltestellen

Aktuelle Informationen zu Umbaumaßnahmen an den B1-Haltestellen, des Tiefbauamtes der Stadt Dortmund.

Projekt Stadtbahn - Eine Vision wird Realität

Informationen über die Entstehungsgeschichte der Stadtbahn als Projekt in der Stadt Dortmund

Handyparken

Informationen über das Thema "Handyparken" in der Stadt Dortmund.

Direktvergabe H-Bahn

Informationen aus dem Stadtplanung- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund zur H-Bahn-Direktvergabe.

Kostenlose Beratung zu Elektromobilität in Unternehmen und Immobilien

Kostenlose Beratung zu Elektromobilität in Unternehmen und Immobilien im Rahmen des Projektes "Emissionsfreie Innenstadt" der Stadt Dortmund.

Radverkehr verstehen – Regeln für ein gutes Miteinander

Auf dieser Seite werden in die Regeln im Radverkehr nähergebracht, um zu einem guten Miteinander im Straßenverkehr beitragen zu können.