Berufsfeuerwehr
Feuer- und Rettungswache 9 – Mengede
Haberlandstraße 13-15, 44359 Dortmund
Die Feuerwache 9 liegt im Stadtbezirk Mengede. Sie ist eine sogenannte "Grundschutzwache".
Insgesamt verrichten pro Schicht 15 Einsatzkräfte ihren Dienst auf der Wache in Mengede. Eine Dienstschicht dauert 24 Stunden. Das Wachgebäude beherbergt als einziger kombinierter Standort der Feuerwehr Dortmund neben den Einheiten der Berufsfeuerwehr (FW 9) auch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr (LZ 22).
Stationierte Fahrzeuge
Auf der Feuerwache sind folgende Fahrzeuge stationiert:
- 1 ELW-1 (Einsatzleitwagen) besetzt mit 1/0/1
- 1 HLF20-10 (Hilfeleistungslöschfahrzeug) besetzt mit 0/2/4
- 1 DLK 23-12 (Drehleiter mit Korb) besetzt mit 0/1/1
- 2 RTW (Rettungswagen) jeweils besetzt mit 0/0/2
- 1 KdoW (Kommandowagen) besetzt mit 0/1/0
- 2 Wechselladerfahrzeuge mit dem einem Abrollbehälter Verletzten Dekontamination und einem Abrollbehälter ManV (Massenanfall von Verletzten) 0/0/1
Bedarfsfall
Zusätzlich sind folgende Fahrzeuge, die im Bedarfsfall besetzt werden, auf der Wache stationiert:
- 1 WLF (Wechselladerfahrzeug) mit einem Abrollbehälter Sonderlöschmittel auf dem CO² und Feuerlöschpulver in größeren Mengen vorgehalten wird
- Außerdem der Abrollbehälter V-Dekon (Verletztendekontamination)
Auf Grund der momentanen baulichen Gegebenheit ist das Fahrzeug bis auf weiteres auf der Feuerwache 8 stationiert. Die Zuständigkeit liegt aber weiterhin bei der Feuerwache 9. - 1 LKW mit Anhänger (kleiner Kastenwagen).
Seit dem 01. Februar 2021 ist auf der Feuerwache eine Funktion PSNV stationiert.
Spezialeinheit „Psychosoziale Unterstützung und Notfallversorgung“
Sie dient der psychosozialen Notfallversorgung und ist bundesweit die erste Stelle, die rund um die Uhr besetzt ist.
Seit April 2024 ist aus dieser Funktion die Spezialeinheit „Psychosoziale Unterstützung und Notfallversorgung“ erwachsen.
Bei besonderen Einsatzstichwörtern rückt der Erkunder mit dem KdoW im ersten Abmarsch mit aus.
Die FW 9 bildet zusammen mit 4 Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr (LZ 11, LZ 18, LZ 23, LZ 24) die Spezialeinheit Dekon.
Spezialeinheit Dekontamination (SE Dekon)
Diese wird bei ABC-Einsätzen alarmiert. Die FW 8 der Berufsfeuerwehr ist im ABC-Einsatz zuständig für die Gefahrenabwehr.
Zeitgleich übernimmt die FW 9 die Aufgabe der Dekontamination von Einsatzkräften, Gerätschaften und betroffenen Personen. Die offizielle Gründung erfolgte im Januar 2024.
Wachbezirk der Feuer- und Rettungswache 9
Der direkte Zuständigkeitsbereich der Feuer- und Rettungswache 9 ist der Nordwesten des Dortmunder Stadtgebietes. Obwohl die Feuerwache im Ortsteil Nette liegt, ist der Stadtbezirk Mengede der Namensgeber der Wache.
Der Ausrückebereich der Wache erstreckt sich von den Stadtgrenzen im Norden und Westen bis zum IKEA-Lager im Osten und Teilbereiche von Huckarde im Süden.
Ausrückbereich
Zum Ausrückebereich der Feuerwache - Mengede gehören die Ortsteile:
- Bodelschwingh,
- Mengede,
- Nette,
- Oestrich,
- Groppenbruch,
- Westerfilde,
- Schwieringhausen,
- Ellinghausen,
- Brüninghausen
- Teile von Huckarde.
Besonderheiten
Geprägt wird der Wachbezirk durch ausgedehnte Freiflächen, mehrere Waldgebiete, kompakte Siedlungsbereiche mit teilweise kleineren Einzelhandelszentren. Zu den Besonderheiten des Wachbezirkes zählen neben den üblichen Wohn-, Gewerbe- und Verkehrsflächen:
- Gleisanlagen der Deutschen Bahn mit den Haltepunkten Bhf. Do-Westerfilde, Bhf. Do-Nette-Oestrich und dem Bhf. Do-Mengede
- Gleisanlagen der Dortmunder Stadtbahn (DSW 21)
- Bundesautobahnen A2, A42 und A45 mit den Autobahnkreuzen „Dortmund Nord-West“, „Castrop-Rauxel Ost“ sowie den Anschlussstellen „Dortmund Bodelschwingh“ und „Dortmund Mengede“
- Dortmund-Ems-Kanal mit dem Hafen Groppenbruch
- Europalager der Firma IKEA (ehem. Halde Ellinghausen)
- Ehemalige Kokerei Hansa (heute: Industriedenkmal)
- Schloß Bodelschwingh (Wasserburg im Privatbesitz)
- Schloß Westhusen (Seniorenresidenz)
Feuer- und Rettungswache 9 - Mengede
Anschrift und Erreichbarkeit44359 Dortmund
Die Feuerwehr Dortmund informiert über das dreistufige Warnkonzept bei Katastrophenfällen.
Die Spezialeinheit Atemschutz (SE-A) sorgt dafür, dass die Einsatzkräfte vor Ort keine "dicke Luft" atmen müssen.
Informationen des Projekts "AMPLIFY" vom Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie.
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Der Löschzug 17 (Persebeck) der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund besteht bereits seit über 100 Jahren. Seit 1979 gibt es hier eine Jugendfeuerwehr.
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Der Bereich 37/3 der Feuerwehr Dortmund ist für den technischen Bereich der Gefahrenabwehr verantwortlich.
Die Laufenden Projekte des Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR) der Stadt Dortmund
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