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Kulturelle Bildung

Hoesch-Museum

Das Hoesch-Museum wurde 2005 gegründet und widmet sich der Geschichte von Eisen und Stahl sowie dem Strukturwandel im Dortmunder Raum. In mehr als 160 Jahren wurde dieser Ballungsraum durch die Stahlindustrie und im Besonderen von der Firma Hoesch geprägt. Um 1960 waren hier rund 200.000 Menschen direkt oder indirekt von "Karl Hoesch" abhängig.

Die Dauerausstellung schlägt einen Bogen von den frühen Gründungen der Eisen- und Stahlindustrie über die Konzerngeschichte der Firma Hoesch und den "Hoeschianern", bis zum gegenwärtigen Strukturwandel als auch Visionen für das "Neue Dortmund". Der Werkstoff Stahl steht hier im Mittelpunkt. An originalen Werkzeugen, Maschinen und Medienstationen zeigen wir den Herstellungsprozess vom Eisenerz zum Stahlprodukt. Interaktion ist uns wichtig: Highlight des Museums ist ein multimedialer Erlebnisraum in 3D-Technik, der junge Besucher in ein modernes Stahlwerk versetzt, das sie selbst steuern können.

Angebote

Führung: Erlebnis Stahlwerk – Das Hoesch-Museum zum Kennenlernen

Für die Jahrgangsstufen Sek I und Sek II, max. 30 Teilnehmer

Die interaktive gestaltete Führung macht die Schüler mit den verschiedenen Ausstellungsbereichen des Museums vertraut.

  • Frühe Gründung
    Eisen- und Stahlindustrie im Dortmunder Raum
  • Gebäude erzählen
    Repräsentative Bauten der Firma Hoesch
  • Ein Konzern entsteht
  • Vom Erz zum Stahl
  • Arbeit auf der Hütte
  • "Hoeschianer"
  • Stahl, Produkte, Handel – Stahl im Automobil
  • Phoenix aus der Asche
    Visionen und Konzepte für das "neue Dortmund"

Führung: Ein Arbeitstag im Eisen- und Stahlwerk Hoesch

Für Kinder der 3. und 4. Klasse, max. 30 Teilnehmer
Wir machen eine Reise in die Vergangenheit und schlüpfen in die Rolle eines Stahlarbeiters im ehemaligen Eisen- und Stahlwerk Hoesch.

Dabei lernen die Schüler nicht nur den Werkstoff Eisen und Stahl, den Herstellungsprozess und Produkte zum Stahl kennen, sondern begreifen auch unter welchen harten Arbeitsbedingungen man gearbeitet hat. Wir erfahren wie ein Hochofen funktioniert und was ein "toter Mann", eine "Ofensau" und eine "Hochofenreise" ist. Eine Museumsrallye und eine kleine "Abschlussprüfung" beenden die Erkundung im Hoesch-Museum.

Führung: Das Borsigplatzviertel im Wandel: Vom Oesterholz zum "neuen Dortmund"

Für die Jahrgangsstufen Sek I und Sek II, max. 30 Teilnehmer

Das museumspädagogische Programm behandelt die Siedlungsentwicklung des Hoeschviertels am Borsigplatz unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkung durch das Eisen- und Stahlwerk Hoesch (Westfalenhütte) auf die Wohnbebauung, die Infrastruktur sowie die Veränderungen vor Ort nach dem Niedergang von Kohle und Stahl, bis hin zum aktuellen Strukturwandel und den Planungen zur Neunutzung der Industriegelände Westfalenhütte.

  • Startschuss der Industrialisierung und Urbanisierung
  • Betriebliche Hierarchien spiegeln sich beispielhaft in der Wohnbebauung
  • Stadtplanung und –entwicklung am Borsigplatz
  • Exkurs: Aufbau erster infrastruktureller Siedlungsmerkmale
  • Kriegs- und Nachkriegsjahre, Wiederaufbau, Strukturwandel
  • Niedergang der Montanindustrie
  • Exkurs: "Das neue Dortmund"
  • Exkurs: Urban II am Borsigplatz
  • Struktur Daten Nordstadt

Führung: Vom Erz zum Stahl

Für die Jahrgangsstufen Sek I und Sek II, max. 30 Teilnehmer

In 90 Minuten erfahren die Schüler bei diesem vertiefenden Programm, aus welchen Materialien und auf welche Weise Stahl hergestellt wird und lernen die Vielfalt des spannenden Werkstoffes Stahl kennen.

Im Mittelpunkt steht dabei der Hochofenprozess. Materialien zum Anfassen, Modelle, Versuche und die Nutzung interaktiver Medien helfen, die komplexen Abläufe zu verstehen. Das Programm lässt sich anpassen für den naturwissenschaftlichen Unterricht der Sek I wie Sek II und ist im besonderen Maße auch für Berufsschüler geeignet.

Führung: Bauen mit Stahl

Für die Jahrgangsstufen Sek I und Sek II, max. 30 Teilnehmer
Stahlbau von den Anfängen bis heute – Am Beispiel der Dortmunder Stahlbauunternehmen C. H. Jucho und E. Rüter

Die Geschichte des Stahlbaus in Dortmund wird in diesem Programm beleuchtet. Stellvertretend für die Anfänge steht das Familienunternehmen C. H. Jucho, mit vielen bekannten Beispielen einer vergangenen Stahlbauära. Das Unternehmen Ewald Rüter verdeutlicht den Strukturwandel in dieser Branche. Mit innovativem Erfindungsgeist hat E. Rüter den Stahlbau nachhaltig beeinflusst und den Weg ins neue Jahrtausend geebnet.

Das Programm ist handlungsorientiert – u. a. bauen die Schüler ein Stahlhaus in Teamarbeit zusammen.

Führung: Maschinenbau – Gestern und heute

Für die Jahrgangsstufen Sek I und Sek II, max. 30 Teilnehmer

Das Programm führt in die Geschichte und Bedeutung des Maschinenbaus in Dortmunder Raum ein. Im Mittelpunkt stehen die Firmen Maschinenfabrik Deutschland (MFD) sowie das 1861 gegründete Maschinenbauunternehmen Rothe Erde, das heute führend in der Produktion von Großwälzlagern ist. Interaktive Elemente des Programms sind die Arbeit u. a. an der Zugprüfmaschine und an der Zitronenbatterie.

Kindergeburtstag: Der Heiße Draht

Für Kinder ab 5 Jahren, Kindergeburtstag max. 12 Teilnehmer; OGS max. 25 Teilnehmer

Ein Kindergeburtstags-Programm rund um das Thema Draht. Die Kinder erfahren den Prozess der Drahtherstellung und basteln ein Geschicklichkeitsspiel mit Batterie und Klingel – der Heiße Draht. Wird auch als Programm für die Offene Ganztagsschule angeboten.

Kindergeburtstag: Die Recycling-Detektive

Für Kinder ab 5 Jahren, Kindergeburtstag max. 15 Teilnehmer; OGS max. 25 Teilnehmer

Ein Kindergeburtstags-Programm rund um das Thema Weißblech, Dosen und alte Kinderspiele. Wird auch als Programm für die Offene Ganztagsschule angeboten.

Kindergeburtstag: Kinder bauen mit Stahl

Für Kinder ab 5 Jahren, Kindergeburtstag max. 15 Teilnehmer; OGS max. 25 Teilnehmer

Ein interaktives Kindergeburtstags-Programm, in dem die kleinen Gäste selbst einmal ausprobieren wie knifflig es ist, eine Brücke zu bauen, die nicht viel wiegt, aber dennoch viel Gewicht tragen kann. In Vordergrund steht bei diesem Programm die Praxis, aber nebenbei lernen die Kinder viel zum Thema Stahlproduktion und Stahlbau, Verbindungstechniken und Korrosionsschutz. Wird auch als Programm für die Offene Ganztagsschule angeboten.

Kontakt

Hoesch-MuseumMichael DückershoffKurator

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