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Kulturelle Bildung Collage

Kulturelle Bildung

"Klappe, die erste"

Künstlerin: Ulrike Korbach

Einrichtung: Kindertageseinrichtung Am Hombruchsfeld
Träger: FABIDO, Stadt Dortmund
Kinder: 6 Kinder, 5 bis 6 Jahre
Sparte: Film

Eine besondere künstlerische Sparte wurde in der KiTa Am Hombruchsfeld in Dortmund-Hombruch während des Kunstprojekts bedient.

Die Mediengestalterin und Fotografin Ulrike Korbach unterstützte hier auf kreative Weise ein Filmprojekt.

Dieses erarbeitete die Künstlerin mit sechs Vorschul-Kindern der Einrichtung, fünf und sechs Jahre alt, in dem Zeitraum eines Monats an zehn Arbeitstagen jeweils zwei- bis dreimal in der Woche.

Die Geschichten der Kinder wurden in eine visuelle Form übertragen, mit Hilfe verschiedenster Gegenstände

Gemeinsam wurden die Requisiten gestaltet.
Bild: Kulturbüro

Der Prozess begann damit, dass sie mit den Kleinen Experimente zur Wahrnehmung durchführte. Anhand praktischer Beispiele brachte sie ihnen die Feinheiten unserer optischen Wahrnehmung näher. So lernten die Jungen und Mädchen zum Beispiel Anschauungsobjekte für das Phänomen der optischen Täuschung kennen: ein Thaumatrop – also ein Wendebild – oder das Daumenkino. Fragen wie „Wie kommt der Vogel beim Wendebild in den Käfig?“ oder „Warum scheint das Männchen beim Daumenkino zu laufen?“ wurde zusammen mit Ulrike Korbach hier auf den Grund gegangen.

Im nachfolgenden Schritt machten sich die Kinder daran, kurze Geschichten zu entwickeln. Ob sie sich dabei von dem vorher Gesehenen und Erfahrenen inspirieren ließen oder völlig frei erzählten, blieb dabei ganz ihnen überlassen. Diese Geschichten wurden nun von der schriftlichen Form in eine visuelle Form übertragen:

Mit Hilfe verschiedenster Gegenstände, in der Natur gesammelt, aus dem Alltag mitgebracht, speziell von den Kindern dafür gebastelt oder einfach in der Kindertagesstätte vorhanden, nahmen die Erzählungen nun Gestalt an.

Zusätzlich mit der Trickbox entstand so auf vielfältig kreative Art schließlich ein etwa fünf Minuten langer Film über zwei Pinguine, der technisch das mit den Kleinen zusammen erlernte Wissen über die Wirkung optischer Eindrücke widerspiegelt.

Dieser wurde zum Abschluss des Projekts vor den Kindern der Einrichtung und deren sowie den eigenen Familien und Freunden präsentiert. Des Weiteren kam der Einrichtung selbst eine Kopie des Films zu.

Mit Hilfe verschiedenster Gegenstände, in der Natur gesammelt, aus dem Alltag mitgebracht, speziell von den Kindern dafür gebastelt oder einfach in der Kindertagesstätte vorhanden, nahmen die Erzählungen Gestalt an.

Die Kinder arbeiten am Set.
Bild: Kulturbüro

Dieses Projekt förderte die Kenntnisse über Wahrnehmung und filmische Mittel sowie Geduld und Konzentrationsvermögen und das Arbeiten innerhalb einer Gruppe.

Außerdem stärkte die Präsentation und die damit verbundene Identifikation mit dem eigenen Werk das Selbstbewusstsein der Kinder und konnte ihnen dabei helfen, allgemein selbstsicherer zu werden.

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